Ich habe einen Prepaid-Vertrag bei Simyo. Dieser gestattet es Simyo, wenn mein Gesprächsguthaben unter 5 € sinkt, einen Betrag x per Lastschrift von meinem Konto einzuziehen, um das Guthaben aufzufüllen.
Dies geschieht zu keinem regelmäßigen Zeitpunkten, sondern eben wenn das Guthaben nicht mehr ausreicht. Daher ist es nicht immer möglich, die Deckung des Kontos zu gewährleisten. So wie bei mir als die Abbuchung direkt nach Weihnachten erfolgte.
Ich erhielt von Simyo folgende E-Mail:
Guten Tag Herr xxx,
Sie haben sich zu unserem Lastschriftverfahren angemeldet. Wir konnten den von Ihnen festgelegten Betrag in Höhe von 15,00 Euro nicht per Lastschrift einziehen, da er von Ihrer Bank zurückgebucht wurde. Für die erfolglose Einziehung der Lastschrift von Ihrem Girokonto wird eine Gebühr in Höhe von 15,00 Euro fällig.
Wir möchten Sie bitten, den rückständigen Rechnungsbetrag, zuzüglich der angefallenen Gebühr für die Rücklastschrift, in Höhe von insgesamt 30,00 Euro spätestens bis zum 10.12.2009 auf unser Konto bei der. zu überweisen.
Außer Acht lassend, dass ich diese Gebühr in dieser Höhe für eine Frechheit halte, habe ich Simyo 30 € überwiesen. Woraufhin Simyo mein Benutzerprofil auf ihrer Seite wieder freigegeben hat. Als ich dort nachgesehen habe, musste ich feststellen, dass Simyo mir kein Guthaben gutgeschrieben hat, sondern die kompletten 30 € als Gebühr einbehalten hat (entgegen der eigenen AGB, die 15 € als Gebühr benennen).
Nachdem ich vier E-Mails an Simyo geschickt habe und ich nur automatisierte Antworten erhalten habe, entschied ich mich dafür, den Anbieter zu wechseln. Um meine Rufnummer mitnehmen zu können erhob Simyo abermals eine Gebühr von 25 €, welche ich aber nicht überweisen konnte, sondern die musste ich auf meinem Gesprächsguthaben hinterlegen. Da man nur bestimmte Summen auf dieses Guthaben laden kann, war ich gezwungen, weiter 30 € zu überweisen.
Einige Tage später erhielt ich eine E-Mail, in der ich dazu aufgefordert wurde, eine Erklärung zu unterzeichnen, die im Kleingedruckten besagt, dass ich auf alle Ansprüche gegenüber Simyo verzichte, damit ich die Rufnummer zu meinem neuen Anbieter mitnehmen kann. Ich habe also eine überteuerte Gebühr doppelt bezahlen müssen.
Ich bin dazu gezwungen, einen mehr als die geforderte Gebühr zu zahlen,um den Anbieter wechseln zu können. Und ich werde erpresst, meine Forderungen fallen zu lassen, um den Anbieter wechseln zu können.
Meine Forderung an simyo:
Erstattung der 15 € und Stellungnahme
Antwort auf die Beschwerde vom 26.01.2011
Hallo,
das hört sich nach einem Abrechnungsfehler an. Bitte senden Sie mir Ihren Namen und Ihre Rufnummer an die einfach@simyo.de damit wir dies zügig prüfen können.
Falls es nach Prüfung zu einer Korrektur auf ihrem simyo-Konto kommen sollte, erstatten wir dieses Guthaben natürlich. Den dafür nötigen Antrag schicke ich Ihnen gerne zu.
Philipp aus dem simyo Community-Team
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Mich wundert immer wieder, dass sich hier im Grunde häufig über die eigene Dummheit beschwert wird. Vielleicht sollte man zumindest vorher die AGB lesen, die Bestandteil jeder Geschäftsbeziehung sind:
Wie Sie ja selbst festgestellt haben, sind die Kosten der Rücklastschrift durch AGB gedeckt. Wenn Sie diese als Frechheit empfinden, sollte Sie eben dafür sorgen, dass diese nicht zum Tragen kommen.
Und dass eine Rufnummernportierung Geld kostet, dürfte sich inzwischen auch herumgesprochen haben. Weil offensichtlich alle zu faul zum Suchen sind, hier ein Link
http://www.teltarif.de/mobilfunk/portierung.html?page=2
Pech für Sie, dass diese Kosten über das Gesprächsgebührenkonto laufen.
Was nun noch bleibt, sind die Differenzen um die 15 Euro, die als Gesprächsguthaben zur Diskussion stehen. Zu Ihren Gunsten will ich dann mal annehmen, dass da bei Simyo etwas schief gelaufen ist.
Aber dann am Ende von Erpressung zu sprechen, das schlägt doch dem Fass den Boden aus. Ich bin fast sprachlos über so viel Ignoranz und Realitätsferne.