Keine Endabrechung durch FlexStrom nach über drei Monaten

FlexStrom AG
Berlin

Ich war vom 1. November 2009 bis 31. Oktober 2010 FlexStrom-Paketpreis-Kunde.

Der Vertrag wurde von mir, wegen einer starken Preiserhöhung ab dem 2. Lieferjahr, gekündigt.
Der Übergang zum folgenden Versorger ab dem 1. November 2010 klappte reibungslos, von daher müsste der Netzbetreiber die Daten ja ordnungsgemäß an beide Versorger übermittelt haben.

Leider warte ich seit dem 1. November 2010 nun auf die Endabrechnung durch Fa. FlexStrom, also rund dreieinhalb Monate.

Falls ich nicht innerhalb der nächsten zehn Tage, also bis zum 24. Februar 2011, die Abrechnung erhalte, werde ich mich bei der Bundesnetzagentur über Fa. FlexStrom wegen der fehlenden Abrechnung beschweren. Eine seriöse Firma würde nicht so lange mit der Abrechnung warten.


Vermutlich sind die überhaupt nicht bzw. monatelang nicht zurück gezahlten Beträge (zinsloses Darlehen) ein Teil des Geschäftsmodells der, wie ich finde, gar nicht so sauberen Fa. FlexStrom.

Bestell-/Kundennummer: Kunden-Nr: 900001120480

Meine Forderung an FlexStrom:

Umgehende Abrechnung meines Stromvertrages

Firmen-Antwort ausstehend seit 15 Jahren, 127 Tagen und 19 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Du solltest direkt die Abrechnung schriftlich einfordern (mit Frist) und rechtliche Schritte androhen. Eine andere Sprache verstehen die sowieso nicht. Und kontrolliere bloß die Abrechnung. Die rechnen gerne zu ihren Gunsten. ; -)

Viel Erfolg!

Hallo Christoph,

schönen Dank für den Tipp! Ich habe Flexstrom übrigens im Text oben eine Frist gesetzt.
Am 25. Februar geht dann eine E-Mail an die Bundesnetzagentur raus, mit Fa. Flextrom als cc-Verteiler. Ein Bekannter hat das auch gemacht und siehe da, nach zehn Tagen lag die (sogar richtige) Abrechnung im Briefkasten, die vorher monatelang nicht zu bekommen war.

Die Bundesnetzagentur scheint Flextrom nicht völlig egal zu sein, da die ebenfalls für den Kunden bei Flexstrom nachfragen, wo denn die Abrechnung bleibt.

Ist eigentlich nicht die feine Art, über die genannte Behörde mit Flexstrom zu kommunizieren, aber bei allem, was man hier lesen kann, tun die mir nicht leid.

-> Auf einen groben Klotz gehört eben auch ein grober Keil! : -)

Gruß

Andreas

Zur Info: Die Beschwerde ist gelöst, ich habe eine Abrechnung mit Erstelldatum 16.02. von Flexstrom erhalten.

Für den Erhalt der Abrechnung kann es nun zwei Gründe geben:

1. Reiner Zufall; ich war nur zu ungeduldig!

2. Flexstrom liest alle Flextrom-Beschwerden von Reclabox, vermeidet aber Antworten, wie vor ein paar Monaten noch.
Damals war der Standard "gerne prüfen wir Ihr Anliegen" und dann ist nix mehr passiert. Ich vermute, Flexstrom hat gemerkt, dass die Kunden gemerkt hatten, dass das nur eine Hinhaltefloskel war, die nur noch mehr Verdruss schafft.
Darum die neue Strategie, Reclabox (nach außen hin) einfach ignorieren (auf massenhafte ungerechtfertigte Anwürfe reagieren wir nicht).
Dennoch scheint Fristsetzung und die Ankündigung die Bundesnetzagentur einzubeziehen ein Weg zu sein, Fa. Flexstrom zur Handlung zu motivieren.

Ich bin mir sicher, dass 2. der Grund für den Erhalt meiner Abrechnung ist.

Übrigens ist meine Abrechnung falsch, es wurde anteilig nach einer Lastprofilkurve gerechnet und der Neukundenbonus wurde nicht berücksichtigt.
Ich soll sogar nachzahlen, statt eine Rückzahlung zu erhalten. Aber das wird mittels einer neuen Beschwerde behandelt/ geklärt.

Gruß

Andreas R.

Wahrscheinlich Grund 2.

Es ist zu zufällig, dass so viele Kunden Probleme haben mit Flexstrom und erst nach Beschwerden über Bundesnetzschutz, Reclabox oder Anwalt, geholfen werden.

Ich habe eine Endabrechnung von fa. Flexstrom erhalten.