Auftrag an FlexStrom im November 2010 erteilt.
Kündigungsfrist: Voriger Anbieter Dezember 2010. Auftragsbestätigung durch FlexStrom erhalten. Stromlieferung ab Februar 2011 bestätigt. Einzug 1. Quartal sollte schon Anfang Dezember 2010 erfolgen. Abgelehnt! Neue Vereinbarung war dann Januar 2011 - ok. Telefonische Bestätigung durch FlexStrom, dass voriger Anbieter die Kündigung bestätigt hat. Abbuchung im Januar durch FlexStrom erfolgte dann aber nicht.
Dann kam Schreiben von FlexStrom, dass der Vertrag nicht zustande kommt, weil der Vertrag bei altem Anbieter weiter besteht. Ich habe alten Anbieter kontaktiert, der mir bestätigt hat, dass FlexStrom zu spät gekündigt hat. Dann hat FlexStrom die Rate von 330,-- € doch abgebucht, obwohl der Vertrag nicht zustande kam. Danach hat FlexStrom mir die Rate wieder erstattet. Inzwischen sind zwei Mahnungen gekommen, dass ich die Rate zahlen soll, sonst kommt der Vertrag nicht zustande.
Mir fehlen die Worte! Ich habe noch mit keinem Unternehmen so ein Chaos erlebt. Jeder Anruf landet erst einmal mindestens zehn Minuten in der Warteschleife! Dann bekommt man grundsätzlich die Auskunft, dass das Callcenter das Anliegen an die Fachabteilung leitet. Das passiert auch mit schriftlichen Anliegen. Danach passiert nichts mehr. Heute habe ich im Callcenter gefragt, warum ich eine Mahnung zu einem Vertrag bekomme, den FlexStrom nicht schließen kann. Der Mitarbeiter konnte es sich nicht erklären und leitet es an die Fachabteilung.
Ich habe wirklich schon viel erlebt, aber das Verhalten von FlexStrom ist mit Abstand Platz 1 des schlechtesten Kundenservices und der schlechtesten Kompetenz eines Unternehmens!
Bestell-/Kundennummer: D10900001561078
Meine Forderung an Flexstrom:
Schadenersatz 300 €, da ich jetzt bei dem vorigen Anbieter den schlechteren Tarif habe
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 6
Stimmt. Habe die selbe Erfahrungen mit Flexstrom. Die Hälfte der E-Mails werden nicht beantwortet. Die andere Hälfte werden beantwortet mit "Ihr Anliegen werden weitergeleitet an die Fachabteilung". Ebenfalls wenn man anruft. Dann erstmals lange warten und dann kann oder darf die Servicemitarbeiterin nur sagen: "Ihr Anliegen werden weitergeleitet an die Fachabteilung" und "O ja, Sie fragen bestimmt, warum das Guthaben noch immer nicht zurück bezahlt wurde". Und dann "Das weiß ich nicht, ich werde Ihre Frage an die Fachabteilung weiterleiten". Was ist los bei Flexstrom?
Es wundert mich nicht, dass sich das Unternehmen noch nicht gemeldet hat. Das gehört dort vermutlich zur Unternehmenskultur, denn ich habe vor über zwei Wochen meine Beschwerde zunächst direkt an Flexstrom gerichtet - ohne Antwort.
Anruf 23.2./ 14:30 Uhr durch einen Mitarbeiter von Flexstrom:
Der Mitarbeiter hat offensichtlich den Hinweis dieser Plattform zum Anlass genommen, sich mit meinem Beschwerdeschreiben auseinanderzusetzen. Das hat er zwar nicht gesagt, ich gehe aber davon aus, dass der Anruf dadurch ausgelöst wurde. Der Mitarbeiter hat sich in aller Form (und mehrfach) für das Verhalten und für die Fehler von Flexstrom entschuldigt und mir gesagt, dass in meinem Fall sehr viel in der Kommunikation (schriftlich und mündlich) falsch gelaufen wäre. Er hat bedauert, dass ich bei der EnBW jetzt den teureren Tarif zahlen muss, weil ich dort wegen dem beauftragten Wechsel zu FlexStrom nicht fristgerecht den günstigeren Tarif annehmen konnte. Er hat mir mitgeteilt, dass ich bei Flexstrom falsch beraten wurde, denn wegen der Widerrufsfrist hätte die rechtzeitige Kündigung bei der EnBW gar nicht klappen können. Ein Angebot zu einer Schadensersatzzahlung hat er abgelehnt. Das ist bei Flexstrom laut Aussage des Mitarbeiters nicht vorgesehen. Auch Kulanz gibt es aussagegemäß bei Flexstrom nicht. Trotz des in dem Fall kompetenten und freundlichen Gesprächs bestätigt sich das kundenunfreundliche Verhalten von Flexstrom. Der Schaden wird "anerkannt", aber nicht erstattet. Das kenne ich sonst von keinem Unternehmen. Hier gibt es keinerlei Entgegenkommen. Daher ist für mich die Beschwerde nicht erledigt.
Vielen Dank für die Hinweise. Das bestätigt mich, dass ich aufgrund der Informationen dieser Plattform nicht zu Flexstrom gewechselt bin, sondern zu den Stadtwerken Krefeld, mit denen ich sehr zufrieden bin.
Ein Mitarbeiter von Flexstrom hat mich angerufen und sich für alle Fehler entschuldigt. Er hat bedauert, dass ich jetzt den schlechten Tarif bei EnBW habe. Er hat mir sogar bestätigt, dass ich bei Flexstrom schlecht beraten wurde und dass der Wechsel wegen der Widerrufsfrist gar nicht funktionieren konnte. Ein Schadensersatz erstattet aber Flexstrom nicht. Auch Kulanz ist laut Aussage des Mitarbeiters bei Flexstrom nicht vorgesehen. Deshalb ist für mich die Reklamation nicht gelöst. Es bleibt dabei, dass Flexstrom sehr kundenunfreundlich ist. Das kenne ich sonst von keinem Unternehmen, dass eingestanden wird, dass dem Kunden ein Schaden entstanden ist, aber es keinerlei Entgegenkommen gibt. Schriftlich hat sich Flexstrom bi heute nicht geäußert.
Flexstrom hat die Fehler schriftlich eingestanden und immerhin als kleinen Trost einen Reisegutschein über 100 € ausgestellt. Ob der tatsächlich etwas Wert ist, wird sich noch zeigen. Aber immerhin eine Geste.