Warenlieferung frei Verwendungsstelle

Wir haben bei Vente-Privee ein Laufband von Kettler bestellt.

Die Anlieferung erfolgte durch die Spedition Jacobi. Leider hatten es die "Herren" nicht nötig, das große und sehr schwere Paket "frei Verwendungsstelle", sprich auf den Dachboden, zu bringen.

Nach verschiedenen Telefonaten mit der Firma wurde uns mitgeteilt, dass der Transport bis zum Dachboden technisch nicht geht, weil wir einen ziemlichen engen Treppenaufgang haben.

Das Gerät steht mittlerweile dort, wo es hin sollte, dank netter Nachbarn, die uns geholfen haben.

Die Fotos, die wir verschickt haben, sollten zur Klärung dienen, aber man hält es nicht für nötig, uns zu informieren.

Meine Forderung an Spedition Jacobi:

Ein Teil der von uns bezahlten Frachtkosten

Firmen-Antwort ausstehend seit 15 Jahren, 124 Tagen und 14 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Bei der Anlieferung von Speditionsartikeln ist es leider üblich, dass die Anlieferung nicht "frei Verwendungsstelle" erfolgt. Zu unterschiedlich sind auch die örtlichen Gegebenheiten. Soll das Gartenhaus z. B. in den Garten oder auf die Dachterrasse im 13. Stockwerk.

Im Regelfall kann gegen Aufpreis eine Anlieferung am Wunschort erfolgen. Beim Kauf sollte auf diesen Umstand hingewiesen werden.

Wie waren bzw. sind denn die Lieferbedingungen gewesen? Frei Haus?

Ein kleines Trinkgeld und die Ware wäre bestimmt an den bestimmten Ort gekommen.

Ohne dass ich es wusste, dass die Lieferung frei Verwendungsstelle ausgeführt werden sollte, habe ich den beiden 10 Euro Trinkgeld angeboten.

Ich habe erst später auf dem Lieferschein gesehen, dass die Rubrik "frei Verwendungsstelle" angekreuzt wurde. Der Begriff sagt eindeutig, dass die Jungs das Gerät dorthin bringen müssen, wo ich es gerne haben möchte.

Siehe Wikipedia.

Bei denen hat es niemand nötig, irgendwas dazu zu sagen...