Nach über zwanzig Anrufen und ewig langem Briefverkehr ohne Lösung und teilweise unverschämtem Verhalten schildere ich letztmalig ohne anwaltliche Hilfe und ohne Einschaltung der zuständigen Staatsanwaltschaft folgenden Sachverhalt.
Stand 18.01.2011
Nachdem Sie jetzt sechs Wochen Zeit hatten, um meinen Auftrag vom 08.12.2010 auszuführen, und dazu nicht in der Lage waren, storniere ich jegliche Maßnahme seit dem 08.12.2010, widerrufe meinen Auftrag und kündige fristgerecht, meine schon seit Jahren bestehenden Verträge.
Zum Detail…
Anfang Dezember nahm ich Kontakt mir Ihrem Kundenservice auf, da ich an meinem Wohnort eine DSL Verbindung nutzen wollte. Auf Anfrage wurde mir mitgeteilt, dass das kein Problem darstellen würde, ich sollte nur die zugesandten Unterlagen, am besten per Fax zurücksenden. Am 08.12.2010 ging der Auftrag per Fax an Sie.
Wenige Tage später erhielt ich per Post Ident Verfahren eine Mobilfunkkarte und zum 06.01.2011 wurden für die Bereitstellung dieser neuen Karte 30,43 Euro, von meinem Konto eingezogen.
Verwundert über dieses Vorgehen, meldete ich mich unter Ihrer Hotline und es wurde mir mitgeteilt, dass es schon merkwürdig sei. Die neue Mobilfunkkarte soll wohl das neue Superflat Festnetz beinhalten.
Ich empfinde es auch als merkwürdig, da mir Anfang Dezember versichert wurde, dass der Wechsel keine weiteren Kosten verursachen würde, da ich schon seit vier Jahren Kunde mit einem Zu Hause Talk 24 und einem Mobile Connect Flat Vertrag bin und beide Verträge ohne weitere Kosten und exakt zum richtigen Zeitpunkt von Ihnen abgelöst werden sollten. Zumindest wurde mir das im Gespräch suggeriert.
Im weiteren Verlauf versuchte ich eine Klärung des Vorganges über Ihre Hotline, ohne Erfolg. Auch das ständige Warten auf freie Plätze empfinde ich zunehmend als Belästigung. Unsere Gesprächspartner, Hr. B.und letztmalig am 06.01.11 Hr. E. zeigten sich sehr bemüht und versicherten, dass sie fehlerhafte Einziehungen und den weiteren Verlauf des Vertragschaos überwachen bzw. weiterleiten wollen.
Mit Hr. E. verblieben wir dahingehend, dass ich davon absehe, die zu Unrecht eingezogenen 30.43 Euro zur Kundennummer 95311509 per Widerruf zu sperren. Es wurde mir versichert, dass innerhalb von 5-7 Werktagen eine Lösung gefunden wird und das Guthaben erstattet wird. Beides ist nicht passiert.
Demnach ist mein Vertrauen in Ihr Unternehmen nachhaltig erschüttert und ich bin nicht mehr daran interessiert, dass Sie mit Ihrer Inkompetenz weitere Aufträge von mir verwalten.
Den eingezogenen 30.43 Euro werde ich heute noch widersprechen. Die entstehenden Kosten gehen zu Ihren Lasten.
Folgende Anträge/Verträge sind von meinem Widerspruch betroffen
Kundennummer 001921095683 (einzig erteilter Auftrag)
Kundennummer 95311509 (zugesandte Mobilfunkkarte nicht bestellt)
Weiterhin kündige ich meine, bei Ihnen seit Jahren bestehenden Verträge fristgerecht.
Kundennummer 8117XXXX Zuhause Talk 24 seit 2006
Kundennummer 8764XXXX Mobile Connect
Somit sollte alles geklärt sein.
Abschließend bleibt mir nur unerklärlich, wie man als Unternehmen Ihrer Größenordnung einen langjährigen Kunden so verprellen kann, dass er zu einem weiteren Vertragsverhältnis nicht mehr bereit ist. Schließlich haben Sie, sofern ich nur meine monatlichen Grundbeiträge addiere, über 3000 Euro Umsatz mit mir generiert.
Der ständige Ausfall, ständige Verbindungsabbrüche meiner UMTS Karte und die damit verbundene Netzausgrenzung ist auch nicht mehr akzeptabel. Im Januar 2011 funktioniert der gebuchte Mobile Connect Vertrag praktisch überhaupt nicht. Sehen Sie deshalb von dem kommenden Einzug zum Vertrag 8764XXXX ab, da ich auch diesem Einzug zwangsläufig widersprechen muss. Was Sie sich seit Anfang Dezember geleistet haben, empfinde ich als bodenlose Frechheit.
Am 26.01.2011 erhielt ich dann die schriftliche Nachricht, dass der DSL Auftrag nicht erfüllt werden kann, es ist Ihnen technisch nicht möglich.
Am 02.02.2011 erhielt ich ein Antwortschreiben, von Ihrer Kundenbetreuung (Fr. S. und Fr. A.) mit folgendem Inhalt.
Eine Falschberatung ist nicht nachvollziehbar.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir einer Stornierung Ihres Vertrages nicht zustimmen. Der DSL Auftrag wurde bereits storniert. Wir hoffen, dass Sie ihren neuen Vertrag dennoch nutzen können.
Ich antwortete im weiteren Fortlauf am 07.02.2011
Guten Tag Fr. A. und Hr. S.,
in Bezug auf mein Schreiben vom 18. Januar und Ihre zweifelsohne unverschämte Antwort vom 02.02.2011 reagierte ich zunächst sprachlos, allerdings mittlerweile auch etwas verstimmt.
Ich muss Ihnen leider mitteilen, dass Ihre Inkompetenz so gravierend ist, dass ich mich nur noch wundern kann. Sofern Sie die vorliegenden Unterlagen korrekt gesichtet hätten, würde Ihnen vielleicht auffallen, dass ich am 02.12.2010 einen DSL Anschluss beantragt habe. Nicht mehr und auch nicht weniger. Dieser Auftrag wurde als Ergebnis Ihrer Falschberatung erteilt.
Mir wurde zugesichert, dass ich einen DSL Anschluss erhalte und somit auch im Festnetz telefonieren kann. In diesem Zusammenhang wurde mir die hier in Frage stehende Karte zugesandt. Wie Sie mir mittlerweile zu Verstehen gegeben haben, ist es Ihnen überhaupt nicht möglich, DSL in meinen Räumlichkeiten zu schalten.
Bei weiterer ausreichender Recherche Ihrerseits wäre Ihnen vielleicht aufgefallen, dass ich im Zuge des Antrages, eine Rufnummernportierung wünschte, da ich schon seit vier Jahren einen Zuhause Talk 24 Vertrag besitze und diesen mit dem beantragten DSL Vertrag ablösen wollte.
Fazit: Ich kann auch keine Falschberatung nachvollziehen, ich erkenne mittlerweile eine Beratung in betrügerischer Absicht, weil mir zugesichert wurde, dass DSL geschaltet wird, dieses allerdings nicht möglich ist, mir zugesichert wurde, dass der ZuHauseTalk 24 und der Mobile Connect Tarif lückenlos und ohne weitere Kosten abgelöst wird und zu guter Letzt verweise ich auf den von mir unterschriebenen DSL Auftrag, der klar auswirft:
Die Vodafone SuperFlat Festnetz mtl. 4,95 €
Bestellen Sie zu Ihrem Paket eine Vodafone Superflat Festnetz für nur 4,95 Euro mtl. und telefonieren Sie einfach so lange Sie möchten ins deutsche Festnetz. Die Vodafone Superflat Festnetz macht es möglich.
Somit ist der Sachverhalt mittlerweile sonnenklar und lässt aus meiner Sicht nur noch einen Schluss zu. Sie sind nicht in der Lage gewesen, mir einen DSL Anschluss zu schalten und haben mich sechs Wochen in dem Glauben gelassen, dass das erfolgen würde. Erst nach sechs erfolglosen Versuchen bei der Telekom teilten Sie mir mit, dass der DSL Vertrag nicht zustande kommen wird.
Ich verweise auf den oberen Abschnitt, in dem Sie klar angeben, dass die Vodafone Superflat zu dem Paket bestellt werden kann, dass jetzt nicht existiert und aufgrund Ihrer technischen Unzulänglichkeit storniert wurde. Weiterhin wurde mir versichert, dass alle Verträge in intelligenter Form abgelöst werden, so dass mir keine Mehrkosten entstehen und der Neue DSL Vertrag, nahtlos an die aufgehobenen Verträge (ZuHauseTalk 24, Mobile Connect) anknüpft. Weiterhin wurde mir versichert, dass mir als langjährige Kundin, keine weiteren und auch keine Anschlusskosten entstehen.
Demnach ist es unerheblich, ob Sie der Stornierung zustimmen, da alles auf dem DSL Antrag beruht und dieser von Ihrer Seite nicht möglich ist.
Da Sie nun versuchen, mich und meine Vermögen für die folgenden 24 Monate zu schädigen, verweise ich in Zusammenhang mit Ihrer Beratung auf den § 263 StGB, der aussagt …
Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, dass er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Der Versuch ist strafbar.
Demnach weise ich Sie darauf hin, dass jeder weitere Einziehungsversuch von meinem Bankkonto, als Betrugsversuch verstanden wird. Mein Geldinstitut wurde mittlerweile angewiesen, weitere Einzüge zu dieser Kundennummer nicht mehr auszuführen. Die Einzugsermächtigung wird Ihnen hiermit ausdrücklich entzogen.
Ihre Angabe im Schreiben vom 02.02.2011 "Wir hoffen, dass Sie ihren Vertrag dennoch nutzen können", empfinde ich als Beleidigung. Die mir entstandenen Kosten bitte ich zeitnah und in angemessener Form zu erstatten.
Wer nun glauben möge, dass ich von einem Mitarbeiter Ihres Unternehmens eine Antwort erhalten würde, der irrt.
Am 22.02.2011 erhielt ich ein automatisch generiertes Schreiben, welches mich auffordert, zu dem Superflat Festnetz Vertrag Inkassokosten zu vermeiden, der Vertrag würde gesperrt werden (die Karte liegt immer noch original verpackt in ihrem Umschlag) und ich solle den Betrag von 45,38 Euro zeitnah überweisen. Weiterhin drohen Sie an, auch die Schufa über diesen Vorgang zu informieren, so dass die finanzielle Schädigung seitens Ihres Unternehmens in allen tatbestandlichen Voraussetzungen erfüllt ist. Wie Sie treffend in dem Schreiben bemerken, wird ein entsprechender Eintrag bei finanziellen Angelegenheiten erheblich behindern. Eine infame Drohung.
Also nahm ich erneut telefonisch Kontakt zu Ihrer Hotline auf. Fr. D. inkompetent wie auch alle bisherigen Gesprächspartner teilte mit, dass sie das Problem weiterleiten würde. Einen direkten Ansprechpartner oder Entscheidungsträger gibt es nicht oder ist für mich nicht vorhanden. Sie konnte mir allerdings auch nicht erklären, wozu ich zwei Telefonanschlüsse zu Hause benötige. Hilflosigkeit auf ganzer Linie.
Klären Sie diese Angelegenheit bis zum 27.02.2011 endgültig. Sollte in der genannten Frist keine Nachricht bei mir eingehen, erstatte ich Strafanzeige.
Im übrigen mache ich wegen Ihrer skandalösen Machenschaften von meinem Sonderkündigungsrecht in Bezug auf alle bestehenden Verträge Gebrauch. Jeglicher weiterer Einzug von meinem Bankkonto wird untersagt.
Guten Tag
Bestell-/Kundennummer: Ku Nr. 95311509
Meine Forderung an Vodafone D2:
Stornierung des Auftrages und Sonderkündigung aller bestehender Verträge
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 3
Guten Abend, leider keine Lösung und auch keine Antwort von Vodafone. Ich brauche wohl nicht mehr zu sagen, was die Mitarbeiter des Unternehmens in meinen Augen darstellen.
Guten Tag,
nach erneuter Androhung seitens Vodafone, dass es einen SCHUFA Eintrag und eine Schadensersatzforderung in Höhe von 213,70 Euro geben soll, wurde letztmalig Kontakt mit dem Kundendienst aufgenommen. Laut der Mitarbeiterin Mandy B. soll der unter geschobene Vertrag rechtmäßig sein.
Nach reiflicher Überlegung hatte ich keine andere Wahl mehr und habe Strafanzeige gegen Vodafone und den vermittelnden Mitarbeiter gestellt.
Ende
Nach Strafanzeige erfolgte die Einsicht des Unternehmens und vollständige Stornierung. Die Einstellung des Strafverfahrens unterliegt der zuständigen StA.