Bis 30.10.2010 war ich Kunde bei dem Stromlieferanten TelDa Fax.
Am 15.12.2010 bekam ich die Schlussrechnung, aus der ein Guthaben von 273,10 hervorgeht. Leider zahlt TelDaFax das Guthaben nicht aus.
Faxgerät ist immer besetzt. Anrufe bleiben erfolglos. Mit Schreiben vom 16.02.2011 habe ich TelDaFax eine Zahlungsfrist von 8 Tagen gestellt. (Einschreiben mit Rückschein). Wieder kein Reaktion oder Zahlungseingang. Wer kann mir weiter helfen?
Bestell-/Kundennummer: 3230454
Meine Forderung an TelDaFax:
273,10 EUR + 4,40 für Einschreiben mit Rückantwort
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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Habe das gleiche Problem. Gehe heute zu meinem Anwalt.
http://de.reclabox.com/beschwerde/37213-teldafax-troisdorf-erwarte-rueckzahlung
Als nächsten Schritt habe ich TelDaFax einen Mahnbescheid über das Amtsgericht Mayen beantragt.
Teldafax hat sich per Email am 09.03.2011 gemeldet, sich entschuldigt und mitgeteilt, dass ihre Buchhaltung mit der Auszahlung des Restguthabens beauftragt worden sei.
Sehr geehrte Damen und Herren, leider konnte ich bis heute keinen Geldeingang von ihnen auf meinem Konto feststellen. Mittlerweile haben sie den vom 14.03.2011 - Amtsgreicht Mayen - ausgestellten Mahnbescheid erhalten. Der zu zahlende Betrag beläuft sich nun auf 308,85 EUR. Sollten sie die im Mahnbescheid angegebene Frist von 14 Tagen wieder ohne Zahlung verstreichen lassen, werde ich den Antrag auf Erlass eines Vollstreckungsbescheids, beantragen. Die dadurch mir entstandenen Kosten gehen dann ebenfalls zu ihren Lasten. Hinzu kommen Zinsen, ab Abrechnungsdatum und 10,00 EUR pauschale Bearbeitungsgebühr. Mit freundlichen Grüßen Hans- Dieter Mücke
Die Artikel auf der Internetseite von Welt Online beachten!
Zitate:
TelDaFax am Abgrund
Zahlungsprobleme: Elf Netzbetreiber kündigen Verträge mit Energieunternehmen
Was TelDaFax-Kunden tun können
An TelDaFax-Kunden in den Gebieten der sperrenden Netzbetreiber, sind Schreiben herausgegangen. Keinem wird der Strom oder das Gas abgedreht. TelDaFax-Kunden wechseln automatisch zum Grundversorger der Region und erhalten weiterhin Energie. Allerdings droht TelDaFax-Kunden, die Vorkasse geleistet haben, ein finanzieller Verlust.
Zwar verspricht das Unternehmen, Geld zurückzuerstatten. Doch die Verbraucherzentrale Berlin befürchtet eine Insolvenz - dann wäre das Geld ganz schnell weg. Die Verbraucherzentrale rät den Kunden daher, schnellstens den Vertrag mit TelDaFax zu kündigen. Wer Vorauszahlungen geleistet habe, sollte sie schnell zurückfordern.
Die Verbrauchzentrale empfiehlt, den Zählerstand - am besten im Beisein eines Zeugen - abzulesen und TelDaFax per Einschreiben mitzuteilen. Auf Basis dieses Zählerstands sollten die Kunden dann die Summe für das bis 31. März verbrauchte Gas errechnen und bezahlen. Wer Geld vorausgezahlt habe und nicht zurückerhalte, solle einen Mahnbescheid beantragen.
Die Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg vom 06.04.2011 beachten
http://www.vz-bawue.de/UNIQ130211149616491/link858811A.html
Für betroffene Verbraucher gibt es je nach Situation unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten mit Musterbriefen.
Teldafax hat nach Einleitung des Mahnverfahrens den Rechnungsbetrag von 273,10 EUR bezahlt. Es fehlen nun meine Unkosten des Mahnverfahrens von annähernd 50,00 EUR.
Fehlende "Unkosten des Mahnverfahrens" verstehe ich nicht:
Beim gerichtlichen Mahnverfahren werden
- die gerichtlichen Kosten = Gebühr von 23 € bei Forderung unter 900 €
sowie
- wenn ein Rechtsanwalt das Mahnverfahren beantragt, Anwaltskosten für die Beantragung eines Mahnbescheids für Forderungen unter 300 Euro pauschal 31 Euro
der Hauptforderung direkt aufgeschlagen und müssen von dem Schuldner getragen werden, wenn die Hauptforderung bekannt ist und er dieser nicht widersprochen hatte.
Teldafax hat mir auch nun meine Unkosten des Mahnverfahrens überwiesen. Meine gesamten Forderungen sind beglichen worden. Die Angelegenheit ist zu meiner Zufriedenheit geregelt.