Fast 1000,-- € Nachzahlung

Troisdorf

Habe heute in meinem Briefkasten die "Jahresabschlagszahlung" der TelDaFax GmbH erhalten.

Dabei dachte ich dann: Was soll das denn? 1000,-- € Nachzahlung!

Und dann hab ich mir die Rechnung mal genauer angeschaut und festgestellt, dass der erste Abrechnungszeitraum vom 01.01.2010 - 13.08.2010 ist (verbrauch 8.500 kWh in acht Monaten und dabei noch ein Frei-Monat = mehr als 1000 kWh im Monat!). Und dann noch 'ne gute Nachricht: Ich hab weiter gelesen, und was habe ich gelesen? Zum 01.09.2010 haben sie unseren Abschlag erhöht auf 91,-- €, ohne mich in Kenntnis darüber zu setzen. Klar, das man da viel nach zahlen muss.

Ich denke nicht, das die Abschlagszahlungserhöhung so rechtens ist, da die TelDaFax zum einen einen komischen "Jahresabschluss" schickt und dann noch ohne die Kenntnisnahme des Kunden den Abschlag erhöht.

Ich denke, da liegt dann ein rechtliches Problem vor, oder?

Bestell-/Kundennummer: Kundennummer: 3564500

Meine Forderung an TelDaFax:

Reduzierung der Abschlagszahlung auf 50,-- Euro, Abrechnung korrigieren!

Firmen-Antwort ausstehend seit 15 Jahren, 111 Tagen und 22 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Bisher hat sich noch niemand von Teldafax gemeldet.

Habe gerade eine Antwort von Herrn Y. erhalten, in dem er mir den Sachverhalt zu der Verbrauchshochrechnung erklärte. Allerdings ging er dabei nicht auf die unterbliebene Kenntnissetzung ein. Diese muss ja gerade gem. § 5 I, II GasGVV erfolgen. Mal sehen, wie es weiter geht.

Keine Antwort eines Mitarbeiters bekommen.

Noch keine Antwort eines Mitarbeiters. Allerdings die Nachricht, ich würde 16.000kwh im Jahr verbrauchen in einer 70 Quadratmeter Wohnung.

Die Artikel auf der Internetseite von Welt Online beachten!

Zitate:

TelDaFax am Abgrund
Zahlungsprobleme: Elf Netzbetreiber kündigen Verträge mit Energieunternehmen

Was TelDaFax-Kunden tun können

An TelDaFax-Kunden in den Gebieten der sperrenden Netzbetreiber, sind Schreiben herausgegangen. Keinem wird der Strom oder das Gas abgedreht. TelDaFax-Kunden wechseln automatisch zum Grundversorger der Region und erhalten weiterhin Energie. Allerdings droht TelDaFax-Kunden, die Vorkasse geleistet haben, ein finanzieller Verlust.

Zwar verspricht das Unternehmen, Geld zurückzuerstatten. Doch die Verbraucherzentrale Berlin befürchtet eine Insolvenz - dann wäre das Geld ganz schnell weg. Die Verbraucherzentrale rät den Kunden daher, schnellstens den Vertrag mit TelDaFax zu kündigen. Wer Vorauszahlungen geleistet habe, sollte sie schnell zurückfordern.

Die Verbrauchzentrale empfiehlt, den Zählerstand - am besten im Beisein eines Zeugen - abzulesen und TelDaFax per Einschreiben mitzuteilen. Auf Basis dieses Zählerstands sollten die Kunden dann die Summe für das bis 31. März verbrauchte Gas errechnen und bezahlen. Wer Geld vorausgezahlt habe und nicht zurückerhalte, solle einen Mahnbescheid beantragen.

Die Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg vom 06.04.2011 beachten

http://www.vz-bawue.de/UNIQ130211149616491/link858811A.html

Für betroffene Verbraucher gibt es je nach Situation unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten mit Musterbriefen.

Niemand hat sich bisher gemeldet.

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