"Sonderabschlag" nicht zurückgezahlt

Troisdorf

Am 1. 11. 2010 wurde nach einem über Verivox veranlassten Wechsel des Gasversorgers ein Sonderabschlag von 200,-- Euro erhoben. Es kam kein Vertrag zustande, das Geld wurde von Teldafax einbehalten und auch nach Mahnungen nicht zurückbezahlt.

Am 3. 3. 2011 wurde die letzte Mahnung per Einschreiben/Rückschein bei Teldafax zugestellt und wiederum wurde nicht gezahlt. Mir bleibt nach dieser Beschwerde wohl nur noch das gerichtliche Mahnverfahren und eine Strafanzeige.

Bestell-/Kundennummer: 3817610

Meine Forderung an TelDaFax:

Rückzahlung des Sonderabschlages in Höhe von 200,-- Euro sowie der Mahnkosten (pauschal 15,- Euro)

Firmen-Antwort ausstehend seit 15 Jahren, 96 Tagen und 17 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

An alle:
www.online-mahnbescheid.de/main.html
Auf die Startseite gehen
Herunter scrollen bis:
Informieren Sie sich über
Dort alle blau unterlegten Links anklicken und sich Sachkundig machen.
Vor allem sollte man den Gebührenrechner nutzen.
Ansonsten alle Seiten genau durchlesen.
Lieber bei einem Mahnbescheid in Vorkasse treten als alles zu verlieren.

Hier hilft nur eins:
gerichtlichen Mahnantrag stellen (siehe Link) und dann ggf. Klage einreichen - geht zur Not auch ohne Anwalt

https://www.online-mahnantrag.de/omahn/Mahnantrag?_ts=9653135-1300725086833&Command=start

Die Pressestelle von TelDaFax hat auf meine Schilderung des Problems hin "definitiv" eine Antwort zugesagt, auf die ich noch warte.

Die Artikel auf der Internetseite von Welt Online beachten!

Zitate:

TelDaFax am Abgrund
Zahlungsprobleme: Elf Netzbetreiber kündigen Verträge mit Energieunternehmen

Was TelDaFax-Kunden tun können

An TelDaFax-Kunden in den Gebieten der sperrenden Netzbetreiber, sind Schreiben herausgegangen. Keinem wird der Strom oder das Gas abgedreht. TelDaFax-Kunden wechseln automatisch zum Grundversorger der Region und erhalten weiterhin Energie. Allerdings droht TelDaFax-Kunden, die Vorkasse geleistet haben, ein finanzieller Verlust.

Zwar verspricht das Unternehmen, Geld zurückzuerstatten. Doch die Verbraucherzentrale Berlin befürchtet eine Insolvenz - dann wäre das Geld ganz schnell weg. Die Verbraucherzentrale rät den Kunden daher, schnellstens den Vertrag mit TelDaFax zu kündigen. Wer Vorauszahlungen geleistet habe, sollte sie schnell zurückfordern.

Die Verbrauchzentrale empfiehlt, den Zählerstand - am besten im Beisein eines Zeugen - abzulesen und TelDaFax per Einschreiben mitzuteilen. Auf Basis dieses Zählerstands sollten die Kunden dann die Summe für das bis 31. März verbrauchte Gas errechnen und bezahlen. Wer Geld vorausgezahlt habe und nicht zurückerhalte, solle einen Mahnbescheid beantragen.

Zwar wurde mir am 25. 03. per E-Mail die "umgehende Überweisung" des Guthabens in Aussicht gestellt, die jedoch bis heute nicht erfolgt ist.

Die Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg vom 06.04.2011 beachten

http://www.vz-bawue.de/UNIQ130211149616491/link858811A.html

Für betroffene Verbraucher gibt es je nach Situation unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten mit Musterbriefen.

Trotz der Zusicherung einer umgehenden Überweisung seitens Teldafax bisher kein Geld erhalten - deshalb gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet.

Der Krampf geht weiter: Gegen den Mahnbescheid ließ Teldafax Widerspruch einlegen. Dieses Unternehmen ist (vorsichtig ausgedrückt) völlig unseriös!

Artikel über Verivox:

Http://www.derwesten.de/nachrichten/Verivox-soll-Teldafax-heimlich-informiert-haben-id5068401.html

www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/verivox-kassierte-bei-teldafax-ab/4614042.html

www.strom-magazin.de/forum/board-flexstrom/thread-verivox-verwickelt-in-teldafaxskandal-1201-page-1.html

Bericht vom 16.09.2011 "Teldafax-Skandal: Verivox wehrt sich gegen Vorwurf unsauberer Geschäfte"

Http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,786654,00.html