Sehr geehrte Damen und Herren,
seit nun fast drei Jahren fahre ich meinen bis dahin zuverlässigen VW Touran 1.6 Conceptline, EZ 11.2007, mit dem ich rundum zufrieden gewesen bin.
Meine Finanzierung läuft jetzt nach drei Jahren aus, und ich hatte vor, mir wieder ein neuwertigen VW zu kaufen.
Mitte Februar 2011 führte ich die letzte Inspektion durch, ohne Beanstandungen. Dann, Anfang April, verspürte ich beim Fahren ein metallisches Schleifen, wenn eingekuppelt war. Der Fahrbetrieb war nicht gestört und die Gänge lassen sich weiterhin schalten.
Bei VW-Wille in Wernigerode, wo ich meinen VW im Juni 2008 als Halbjahreswagen gekauft hatte, wurde ein Getriebeschaden festgestellt. Das Differential wäre defekt und ich soll keine großen Strecken mehr fahren, weil es früher oder später ganz kaputt gehen würde.
Nach Internetrecherchen stellte ich fest, dass es wohl ein bekanntes Problem bei diesem Wagentyp sei, welches das Autohaus verneinte. Das Autohaus stellte eine Kulanzanfrage - abgelehnt. Eine Sonderanfrage mit verbundener weiteren Durchsicht und der Bitte, mein nächstes Auto wieder bei VW Wille zu kaufen - abgelehnt. Grund: Ich hätte mein Checkheft nicht gepflegt und nur die letzte Inspektion in einer Fremdwerkstatt machen lassen. Die erste Inspektion (Ölwechsel u. und Kleinigkeiten) hatte ich bei einem bekannten Kfz-Meister machen lassen.
Mir wurde vom Autohaus bestätigt, dass selbst bei der letzten Inspektion, und wenn sie bei VW selbst durchgeführt wurden wäre, der entstehende Mangel am Getriebe nicht hätte festgestellt werden können. Zudem kann es meiner Meinung nicht sein, dass bei einem qualitativ hochwertigen Auto solch ein Problem nicht auftreten sollte. Und wenn das Problem bekannt ist, sollte VW Kulanz sein trotz Ablauf der Garantie und vom Schaden unabhängige Inspektionen, gewährt werden.
Mein Auto ist gepflegt, wurde regelmäßig gewartet, so dass ich mir eine unsachgemäßere Behandlung persönlich nicht vorwerfen brauche.
Meine Forderung an VOLKSWAGEN:
Kulanzleistungen und Kostenübernahme von Material und Repaturleistungen
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst.
Keine Reaktion. Meine Entscheidung steht fest, stand sie schon lange, dass dies mein letzter VW gewesen ist. Weltkonzern mit Milliardengewinnen und von VW-Mitarbeitern muss ich mir sagen lassen, dass nur bei hochwertigen Fahrzeugen selbst Verschleißteile nach Garantie kulant bezahlt werden.
Keine Reaktion. Meine Reaktion: kein VW mehr. Reparatur habe ich jetzt auf eigene Kosten übernommen. Das Beste war, dass der Mechaniker das Problem im Intranet von VW finden konnte und somit die Reparatur schnell durchgeführt wurde. Ein bekanntes Problem bei VW, wo jedoch dem Kunden die Kosten überlassen werden.
PkW wurde nach Reparatur verkauft. Die Kosten waren zu 100% von mir zu tragen zzgl. leer gefahrenem Tank! Ohne Worte. Mein Neuer ist kein VW!
Sorry, aber was soll ein Autohersteller machen. Das Auto ist raus aus der Gewährleistung, der Hersteller hat keine Einnahmen aus Serviceleistungen, da diese privat erledigt wurden und soll nun die Kosten der Reparatur tragen.
Für mich nachvollziehbar, dass es dann zu einer Ablehnung kommt.
@Frank:
Gleiche Meinung. Das würden nicht mal Premium-Hersteller übernehmen.
Ich hoffe mal, dass ihr zwei nicht mal das gleiche Problem haben werdet, weil dann werdet ihr zwei anders darüber denken. Es kann nicht sein, dass man einen VW kauft, der nach 55000 bzw. wie bei mir nach 59000 Getriebeschaden hat. Wir reden hier nicht von einem Unfall, sondern von Materialschrott.
Diese Woche ist auch bei meinem Touran das Getriebe kaputt gegangen (Modell: 1,6l Benziner / EZ 11/2008 / ca. 33.000km). Zum Glück hatte ich die erste Inspektion bei einem VW Händler durchführen lassen und deshalb hat sich VW („kulanterweise“) mit 70 % am Getriebe beteiligt. Die Arbeitskosten musste ich allerdings selber bezahlen und meine Gesamtkosten waren 1.180 Euro! Das dumme daran: mein vorheriges Auto war ein Golf Variant (ebenfalls Modell: 1,6l Benziner / EZ 02/2000 / ca. 150.000km) und an dem ist damals (10/2008) genau das gleiche passiert. Kosten: ca. 3500,-- Euro! Die wollte ich nicht bezahlen, weil ich sowieso ein neues Auto gesucht hatte und deshalb habe ich den Golf damals halt für 3.000 Euro unter VK-Preis verkauft. Da ich eigentlich „VW-Fan“ bin (habe meine Lehre bei VW gemacht und dann auch noch mehrere Jahre dort gearbeitet und war mit meinen bisherigen Autos immer sehr zufrieden: Golf 1 GTI Bj. 81 / Golf 2 GT Fire&Ice Bj. 91 / Golf 4 Variant Bj. 2000) dachte ich mir: kaufst Dir eben mal ein neues Auto, denn dann hast du „solche Probleme“ nicht mehr. Und was passiert: nach 2 ¾ Jahren geht das Getriebe am neuen Touran kaputt! Ich bin echt am überlegen, was ich jetzt machen soll… Ist das Austauschgetriebe, das jetzt eingebaut wurde, wieder nach 30000 km defekt? Oder hält das Getriebe jetzt mehr Kilometer? Ich glaube, ich kaufe mir eine KIA mit sieben Jahren Garantie und dann ist der Drops gelutscht!
@Jimmy Button: Genau das ist der richtige Weg. Wenn VW kein richtiges Getriebe konstruieren kann und die Folgen dieser Fehlkonstruktion nicht beheben will, ist ein Herstellerwechsel angesagt. Das nennt man "Abstimmung mit den Füßen". Ein Defekt nach 55.000km ist vollkommen inakzeptabel, es kommt hier auf die Kilometerleistung und nicht auf das Alter des Getriebes an, es sei denn, das Getriebe ist aus Quark. (Ist es offensichtlich.) Nachdem ich mit einem Golf nur Ärger hatte und Kulanz ebenfalls vollkommen fehlte, habe ich mir einen Asiaten gekauft, der seit fünf Jahren ohne solche Mängel läuft und auch noch 6000€ billiger war als ein vergleichbares Modell aus Wolfsburg. So kann man definitiv keine Arbeitsplätze sichern.
Ich habe ebenfalls einen touran 6-gang schaltgetriebe, 99.000 km diesel, ca 6-7 jahre (weiß es nicht genau, ist gerade in reparatur)
und obwohl ich schon während der gewährleistungsfrist (nach langem kampf! und mehreren unterstellungen, mir das problem nur einzubilden) von vw (nach einer getriebe-rückrufaktion) ein neues getriebe und kurz darauf auch eine neue kupplung bekommen habe, ist gestern das getriebe meines touran mitten während der fahrt (ich war noch auf einem parkplatz, wer weiß was sonst passiert wäre) verreckt.
es war das gleiche problem wie bereits vor dem 1. austausch. der gang sprang während der fahrt raus, das auto bremste abrupt ab - computeranalyse hat damals keine fehler angezeigt - ich dachte nun sei alles gut. angesichts der tatsache dass ich mit dem touran fußball-jungs zT über größere strecken gefahren habe wird mir nachträglich noch schlecht, bei tempo 150 auf der autobahn kommt eine vollbrmesung nicht so gut, zumal der nachfolgende fahrer ja nicht sieht dass ich bremse, weil ja das auto bremst. und ich nicht auf die bremse trete.
so! gestern konnte man den touran nicht mal mehr wegschieben. ich musste ihn auf dem parkplatz über 4 plätze verteilt stehen lassen (durch den riesenschlag, den das getriebe gemacht hat und durch die vollbremsung hatte ich nicht mehr viele ausweichmöglichkeiten)
angeblich kennt mein vw-händler keine ähnlichen fälle.
und eignetlich hat das jetzige getribe auch maximal 65.000 km ich könnte heulen (hab ich aber schon) und kotzen!
noch jemand hier, der 2fachen getriebeschaden beim touran hatte?
der wagen ist werkstattgepflegt und ich fahre seit 30 jahren auto, hatte noch NIE probleme außer anlasser oder mal auspuff, hatte aber immer franzosen und japaner und jetzt wohl bald wieder.