Grundlos Leitung eingestellt

Hannover

Ich hatte am 11.04.2011 einen Termin bei der Arge, per E-Mail habe ich diesen abgesagt, konnte mir keine Fahrkarte (5,50 € wird nicht erstattet) leisten. Ich bekam einen Folgetermin, am 18.04.2011, leider habe ich mir einen Tag zuvor das Knie verletzt, konnte nicht laufen, war beim Arzt und habe die Krankmeldung sofort zum Arbeitsamt geschickt.

Nun hat mir der nette Herr Sachbearbeiter alle meine Gelder gesperrt, bin komplett raus, ich hätte keinen Anspruch mehr. Jetzt stehe ich da, heute schon der 03.05., konnte weder Miete noch Gas oder Strom überweisen, habe nichts mehr zu essen.

Ich füge noch den e-Mail Verkehr mit hinzu.

Man hat mir meine Leistungen gesperrt, weil ich krank bzw. verletzt war, obwohl eine Krankmeldung vorliegt. Einfach nur Kopfschütteln.

MfG

M. Stachowski

Von: cck crazycopkiller [mailto: crazycopkiller@hotmail.de] Gesendet: Dienstag, 3. Mai 2011 11:48 An: _BA-Hannover-221-Vermittlung, Betreff: zu Händen, Herr M.

Marcel Stachowski XXX Kdnr.: 237A249500

Sehr geehrter Herr M.,

wie ich mich bereits geäußert hatte, konnte ich den Termin am 11.04.2011 aus finanziellen Gründen nicht wahrnehmen. Den folgenden Termin konnte ich aufgrund einer Knieverletzung nicht wahrnehmen, Krankmeldung liegt bei Ihnen vor.

Jetzt wurde mir zum 1.05.2011 kein Geld überwiesen, habe weder Geld für Miete, Strom, Gas, Essen, Trinken, einfach für nichts. Wie soll es mir gelingen, nicht wieder kriminell zu werden! Ich habe bereits 2 1/2 Jahre im Gefängnis gesessen und ich muss Ihnen sagen, wenn der Staat mich aus einer Laune heraus im Stich lässt, dann muss ich kriminell werden, denn ich habe Hunger und will meine Wohnung nicht verlieren.
Ich sehe keinerlei Grund dafür mir einfach alles zu sperren.

Des weiteren habe ich mich von einem Juristen beraten lassen, welcher völlig entsetzt von solch einem Handeln ist.

Ich möchte sie bitten, mir mein zustehendes Arbeitslosengeld zu überweisen um mein Lebensstandard zu sichern.

MfG

M. Stachowski

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Subject: AW: zu Händen, Herr M. Date: Tue, 3 May 2011 13:38:32 +0200 From: Hannover.221-Vermittlung@arbeitsagentur. de To: crazycopkiller@hotmail.de

Sehr geehrter Herr Stachowski,

vielen Dank für Ihr unten abgebildete e-Mail.

Bezüglich Ihrer Anfrage verweise ich auf den Bescheid der Agentur für Arbeit Hannover vom 21. April 2011. Bitte sehen Sie diesen Bescheid ein und nutzen ggf. die abgedruckte Rechtsbehelfsbelehrung.

Des Weiteren möchte ich Sie bitten, sehr zeitnah in der Agentur für Arbeit Hannover zu erscheinen und einen erneuten Antrag auf Arbeitslosengeld zu stellen (vgl. Bescheid vom 21. April 2011) bzw. diese Angelegenheit in Ihrem persönlichen Interesse persönlich zu klären.

Mit freundlichen Grüßen

Christian M.
Arbeitsvermittlung - Team 221stellvertretender Teamleiter - Team 221

Tel. : 01801 555 111Fax: 0511 919 1702E-Mail: hannover.av-221@arbeitsagentur.de Bundesagentur für Arbeit, Agentur für Arbeit Hannover Brühlstr. 430169 Hannover

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RE: AW: zu Händen, Herr M.

An hannover.221-vermittlung@arbeitsagentur.de

Sehr geehrter Herr M.,

das ist eine bodenlose Frechheit, was Sie da mit mir machen. ICH HABE KEIN GELD, um zur Arge zu kommen. Am letzten Termin 27.04. wurde ich schon beim Schwarzfahren erwischt, ich stehe unter Führungsaufsicht und kann es mir keinesfalls nochmal erlauben, dabei erwischt zu werden!

Im übrigen ist die Beendigung meines Anspruches völlig sinnlos! Ich werde mich morgen zu Fuß von Letter (Seelze) auf den Weg zur Arge machen und ich hoffe, dass Sie dann auch für mich zu sprechen sind und ich nicht nur einen Termin bekomme.

Des weiteren werde ich einen Juristen beauftragen, diese ganze Aktion von Ihnen zu prüfen. Absolut unmenschlich und asozial jemandem mit Leistungsanspruch einfach alles zu nehmen bzw. kein Geld mehr zu geben, aber das scheint Ihnen ja völlig egal zu sein. Wer braucht schon was zu essen. Hoffe, wir sehen uns morgen. MfGM. Stachowski

Bestell-/Kundennummer: 237A249500

Meine Forderung an Agentur für Arbeit Hannover:

Zahlung meines Anspruches

Firmen-Antwort ausstehend seit 15 Jahren, 48 Tagen und 15 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

@ Marcel Stachowski: Wissen Sie, Herr Stachowski, bezeichnend sind doch die folgenden Aussagen von Ihnen, wenn ich zitieren darf:

"Jetzt wurde mir zum 1.05.2011 kein Geld überwiesen, habe weder Geld für Miete, Strom, Gas, Essen, Trinken, einfach für nichts! Wie soll es mir gelingen, nicht wieder kriminell zu werden! Ich habe bereits 2 1/2 Jahre im Gefängnis gesessen und ich muss Ihnen sagen, wenn der Staat mich aus einer Laune heraus im Stich lässt, dann muss ich kriminell werden, denn ich habe Hunger und will meine Wohnung nicht verlieren."

Mit anderen Worten, Staat und Gesellschaft sind schuld an Ihrer Misere. Wie konnte es auch anders sein. Immerhin haben Sie ja noch Internet, benutzen Sie es einfach zur Jobsuche, anstatt wirre Mails in alle Himmelsrichtungen zu versenden!

Am geilsten ist die e-Mail Adresse des Beschwerdeführers. So sollte man Forderungen an den Staat stellen - gerade nach einem JVA-Aufenthalt.

Sorry, aber die Story liest sich wirklich so, dass Sie nur Gründe suchen, Termine bei der Arge nicht einhalten zu müssen.

Am 11.04. hatten Sie keine 5,50 € mehr übrig, um das Fahrgeld zur Arge bezahlen zu können. Wie kamen Sie denn die folgenden 19 Tage bis zum Monatsende über die Runden?

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist gelöst.

Allein die E-Mail-Adresse: CRAZYCOPKILLER

Ist schon zum Kotzen, dass solche A. s.s.i. s. wie Stachowski diejenigen Hartz4-Empfänger in Verruf bringen, die wirklich unverschuldet in Not geraten oder aufstocken müssen, weil das bisschen Lohn ihrer Ausbeuterfirma nicht reicht.
Für solche muss es Arbeitslager geben, wo Sie lernen, richtig zu arbeiten, statt kriminell zu werden.

@ReclaBoxler-2713020: Es sind letztendlich Kommentare wie Ihre, die das Verhalten der (Beamten der) Arbeitsagentur so menschenverachtend machen: Denn wenn Beschwerden überhaupt nicht/nicht richtig/nicht rechtzeitig durch die Beamten bearbeitet werden, ist eine Beschwerde über die Reclabox unumgänglich. Leider gibt es aber dann Forumsmitglieder wie Sie (oder Parlamentarier "christlicher" Parteien), die mit solch braunen Ergüssen, Arbeitslose weiter erniedrigen.

Ich hoffe in diesem Sinne, dass die Reclabox Redaktion Ihren Kommentar als "Braunes Mahnmal" in diesem Forum belässt.

Jetzt gibt's auch wieder Arbeit für die Beamten der Arbeitsagentur:

http://www.morgenpost.de/wirtschaft/article108690392/Beamte-sollen-verbotene-Gluehbirnen-aufspueren.html

Vielleicht lässt Öttinger die mal eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben.