Unseriös und beleidigend?

Soest

Ich hatte bei der Firma AS-Rehaland ein Elektromobil gekauft, das mir Herr O. Schxxxxx gebracht und mich auch eingewiesen hat.

Auf der Internetseite der Firma AS-Rehaland war das Elektromobil mit einem anderen Sitz abgebildet, bei dem Sitz wären die Armlehnen in der Breite verstellbar gewesen. Leider ist dieser Sitz nicht erhältlich.

Der Sitz, den das Elektromobil hat, verfügt auch über Armlehnen, allerdings sind die nicht in der Breite verstellbar. Der Abstand der Armlehnen ist relativ schmal, dafür das das Elektromobil bis 159 kg Gewicht zulässt. Ich wiege weniger, passe aber nicht zwischen die Armlehnen, sondern muss sie hoch klappen.

Meine Wahl fiel auf dieses Elektromobil, weil es mehrere Vorzüge hat. Ich bin beidseitig gehbehindert und habe das Elektromobil gekauft, um wieder mobiler sein zu können.

Nach meinem Kauf habe ich mich beim AS-Rehland per E-Mail erkundigt, warum nicht der Sitz, der auf dem Foto des Elektromobiles vorhanden war, auch auf dem Elektromobil ist.

Herr O. Schxxxxx hat zwar erklärt, warum das so ist, aber er ist noch weiter gegangen:

Originaltext Herr O. Schxxxxx per E-Mails:

Zitat Anfang

Das Elektromobil ist sicherlich bis zu 159 kg ausgelegt, aber hierbei kommt es ja auch stark auf die Proportionen des Körpers an. 159 kg auf 2 Meter verteilt passen sicher problemlos auf den Sitz. Leider ist das in Ihrem Fall ja nicht so einfach.

Nun kann ich Ihnen aber mal was sagen: Sicher weiß ich nicht, wie es ist, Kniearthrose in beiden Knien zu haben. Ich habe aber jedes Jahr ca. 500 Kunden mit Elektromobilen die entweder MS, eine Querschnittlähmung, spastische Lähmungen oder Amputationen einzelner oder gar mehrerer Gliedmaßen haben. Seien Sie sich sicher - Ihr Erkrankung sieht dagegen aus wie eine simple Erkältung. Manche Menschen können nicht mal was für Ihr Schicksal. Bei Ihnen liegt es ja doch recht nahe, das diese Erkrankung Folge einer Übergewichtigkeit ist.

Ich möchte mir aber nicht erlauben, Sie in dieser Hinsicht zu be- oder verurteilen - das ist nicht meine Aufgabe.

Wenn Sie bei uns nichts mehr kaufen möchten, so kann ich das verstehen und begrüße Ihre Entscheidung.

Zitat Ende

So etwas geht in meinen Augen gar nicht, das man von jemandem, der in einem Sanitätshaus/Santitätsversand tätig ist und mit Kranken und Behinderten zu tun hat, so behandelt wird.

Solche Geschäftsführer/Verkäufer braucht niemand, und erst Recht nicht jemand, der Krank und/oder Behindert ist!

Meine Forderung an AS - Rehaland:

Stellungnahme

Antwort auf die Beschwerde vom 11.05.2011
AS - Rehaland GmbH

Abteilung: Kundenservice

13.05.2011 | 11:19 Uhr

Hiermit beziehe ich Stellung zu den Verwürfen von Frau B.:

Frau B. hat am 09.07.2010 bei uns ein Elektromobil Marke Trendmobil Life 4 gekauft. Dieser Kauf resultierte aus einem vorhergehenden Telefonat mit meiner Person, in dem ich mit Frau B. ein Beratungsgespräch führte. In diesem Beratungsgespräch war ich schon sehr skeptisch was die Benutzbarkeit für Frau B. in Punkto Life 4 Elektromobil angeht. Sie lies sich jedoch am Telefon nicht umstimmen und bestand auf die Lieferung dieses Fahrzeuges. Ich brachte Ihr das Elektromobil nach Hannover und wir trafen uns in einer Tiefgarage, die zu Ihrer Wohnung gehört. Hier probierte Sie das Elektromobil zusammen mit Ihrer Familie (Mann und ein Kind waren auch dabei) aus. Sie war ganz begeistert aufgrund der für Sie wiedererlangten Mobilität und sehr euphorisch. Auch meine Hinweise, das Elektromobil sei für Sie zu klein und das Sie ja gar nicht die Armlehnen benutzen könne, war Ihr relativ egal und unwichtig. Sie sagte mir wortwörtlich: „ Die lasse ich dann halt hochgeklappt. “ Ich konnte Frau B. nicht umstimmen, obwohl ich das Elektromobil lieber wieder mitnehmen wollte und Ihr zu einem größeren Gerät geraten habe. Hier gab es aber sofort den Einwand, dass Sie nicht mehr wie die abgemachten 1500 Euro ausgeben möchte und auch kann und somit die von mir angebotenen Alternativen nicht in Frage kommen. Sie übergab mir also das Geld und ich fuhr mit einem für mich unbefriedigendem Gefühl davon. Nachdem aber keine Rückmeldung der Kundin mehr kam, bin ich davon ausgegangen das Sie sich mit dem Elektromobil wohl tatsächlich arrangiert hat und auch gut damit klar kommt. Am 21.10.2010 (über drei Monate später) bekam ich dann eine Email von Frau B., das Sie mit dem Sitz nicht klar kommt und Sie nun einen größeren Sitz haben möchte, den Sie aber nicht bezahlen wolle. Am 25.10.2010 habe ich Frau B. daraufhin folgende Email geschrieben:

Sehr geehrte Frau B.,

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Allerdings wurde etwas falsch verstanden: Es war nie der Sitz des Vorgängermodells, sondern gab es diesen Sitz so nie in Serie (zumindest nicht in Deutschland). Das Bild auf unserer Homepage war von einem Vorserienmodell (so nennt man Prototypen oder nicht fahrbare Dummys), welches so nie in Serie gegangen ist. Es gab kein Fahrzeug, welches so an einen Kunden ausgeliefert worden wäre. Im Zuge der Entwicklung wurde dann der jetzige Sitz (den Sie auch haben) entwickelt.

Das Elektromobil ist sicherlich bis zu 159kg ausgelegt, aber hierbei kommt es ja auch stark auf die Proportionen des Körpers an. 159 kg auf 2 Meter verteilt passen sicher problemlos auf den Sitz. Leider ist das in Ihrem Fall ja nicht so einfach.

Ich habe Ihnen das Elektromobil damals auch ausgeliefert und war ja direkt vor Ort schon der Ansicht, dass dieses Fahrzeug etwas zu klein für Ihre Verhältnisse wäre. Ich kann mich aber auch noch sehr gut erinnern, dass es in Ihren Augen alles gar kein Problem ist und Sie sich damit schon arrangieren werden. Auch die Armlehnen waren ja für Sie kein Kaufhindernis - "Lasse ich halt hochgeklappt" hieß es. Sicher waren Sie damals einfach angetan von der wiedererlangten Mobilität, so dass Sie auf diese "Kleinigkeiten" keinen besonderen Wert gelegt haben. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass nun - nach einiger Zeit Benutzung - der Enthusiasmus verflogen ist und die kleinen Unannehmlichkeiten zu etwas Größeren werden.

Leider ist einfach zu viel Zeit vergangen, als dass wir das Elektromobil nun noch austauschen oder eine andere Lösung finden könnten. Die Variante neuen Sitz kaufen halte ich ehrlich gesagt für zu teuer. Zweite Variante wäre eine Inzahlungnahme Ihres Fahrzeugs (Zustand muss geprüft werden) und eine Zuzahlung zu einem größeren und hochwertigeren Fahrzeug. Hier war aber (glaube ich) die Transportfähigkeit in Ihrem PKW zu beachten, welches die Auswahl natürlich sehr einschränkt.

Ich würde Ihnen wirklich sehr gerne helfen. Bitte lassen Sie mich wissen in welcher Form ich helfen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr AS-Rehaland Team

Oliver Schulz

Danach wurde nicht mehr geantwortet und ich bin davon ausgegangen, dass Frau B. kein Interesse an meiner Hilfe mehr hat. Trotzdem habe ich dann am 25.02.2011 (wieder fast 4 Monate später) erneut eine Email von Frau B. erhalten mit folgendem Inhalt:

Hallo Herr Schulz,

ich wollte Ihnen noch nachträglich mitteilen dass ich bei Ihnen nichts mehr kaufen werde und ich Sie sicher auch nicht an Andere weiter empfehlen werde. Ihre Email vom letzten Jahr empfinde ich als frech und unmöglich, so behandelt man seine Kunden nicht. Lassen Sie sich gesagt sein, SIE wissen NICHT wie es ist wenn man beidseitige Kniearthrose im Endstadium hat und nach Möglichkeiten sucht soweit wie möglich noch mobil sein zu können! Denn wenn SIE es wüssten hätten sie niemals meine Anfrage so beantwortet wie Sie sie beantwortet haben!

Jetzt kann sich nun selbst ein Urteil machen, ob meine Email vom 25.10.2010 frech und unmöglich gewesen ist. Erst auf die oben stehende Email hin habe ich die von Frau B. zitierte Email geschrieben.

Auch hier stehe ich zu meiner Aussage, dass dieses Elektromobil von Anfang an nicht geeignet war und ich das auch im Zuge meiner Beratung mindestens fünfmal erläutert habe. Wenn ich dann gesagt bekomme: „ Alles kein Problem! “ kann ich es auch nicht ändern. Sich aber nachher zu beschweren und solche Wege zu gehen ist mir mehr als Suspekt!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr AS-Rehaland Team

Oliver Schulz

Anmerkung der Geschäftsleitung:

Wir haben in der Branche sicher einen ausgezeichneten Ruf und wir gehen mit unseren Kunden freundlich und korrekt um. Mehrere tausend zufriedene Kunden und auch die vielen Einträge in unser Gästebuch bestätigen uns immer wieder dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir kennen die Probleme von kranken oder auch behinderten Menschen und uns ist es sehr wichtig für diese Menschen vernünftige Produkte zu vernünftigen Preisen anzubieten. Deshalb nehmen wir so unwahre und difamierende Aussagen von Frau B. sehr ernst. Es ist leider das Problem von Frau B., dass Sie es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt. Gewisse Produkt haben auch einen gewissen Preis. Wenn man wie Frau B. nicht bereit ist diesen zu bezahlen, dann muss man eben Kompromisse machen. Die Verantwortung für diesen "Fehlkauf" liegt ganz alleine bei Frau B.. Wie Jeder Onlineshop bieten auch wir ein 14-tägiges Rückgaberecht. Auch davon hat Frau B. keinen Gebrauch gemacht. Gegen Frau B. werden wir uns rechtliche Schritte vorbehalten.

Angelika Schulz

Geschäftsfüherin

www.as-rehaland.de

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Antwort auf die Beschwerde vom 11.05.2011
AS - Rehaland GmbH

Abteilung: Kundenservice

13.05.2011 | 11:19 Uhr

Guten Tag,
die Firmen Antwort wurde gelöscht, da sie gar nicht von uns geschrieben wurde.
Unsere Stellungnahme zu dieser Angelegenheit wird noch folgen.
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Antwort auf die Beschwerde vom 11.05.2011
AS - Rehaland GmbH

Abteilung: Kundenservice

16.05.2011 | 09:51 Uhr

Zum vorherigen Kommentar möchte ich doch Stellung nehmen.
Schlechter Stil ist, etwas zu behaupten, was nicht der Wahrheit entspricht und das nach fast einem Jahr. Weiterhin wird der Mitarbeiter Oliver Schulz sogar unter Schlagworten aufgeführt (damit die Suchmaschinen ihn besser finden). Frau B. möchte anonym bleiben, andere aber mit falschen Aussagen in den Schmutz ziehen. Das ist sicher fair?

Joachim Handrick
www.as-rehaland.de
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Antwort auf die Beschwerde vom 11.05.2011
AS - Rehaland GmbH

Abteilung: Kundenservice

16.05.2011 | 21:53 Uhr

Frau B, es tut mir wirklich leid, dass Sie Langeweile haben und immer erneut irgendwelchen Blödsinn hier veröffentlichen, mir fehlt dazu die Zeit.
Ich wünsche es Ihnen, dass Sie nichts mehr mit einem Sanitätshaus oder Sanitätshandel zu tun haben müssen. Wo gehen Sie dann mit Ihrem Rezept hin, wenn Sie ein Hilfsmittel benötigen. Oder Sie ein Hilfsmittel benötigen, das über das Internet günstiger angeboten wird als im Sanitätshaus oder einer Apotheke.
Ich lasse mir meinen guten Ruf von Ihnen nicht kaputt machen, daher fordere ich Sie letztmalig auf, Tatsachen nicht zu verdrehen. Ich werde rechtliche Schritte gegen Ihre Verleumdungen einleiten wenn Sie damit nicht aufhören. Mein Sohn hat nichts falsch gemacht und Sie korrekt beraten, alles weitere, lag an Ihnen selbst.
Wie sagt man? Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
Dann beschweren Sie sich jetzt nicht über so ein Portal, wir sind als Ansprechpartner für unsere Kunden immer erreichbar.
Angelika Schulz
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Ihre e-Mail Anfrage würde ich dann aber auch schon gerne lesen. Da es sich hier ja um eine ANTWORT handelt, kann ich mir schon vorstellen, wie in den Wald gerufen wurde.

Meine Originalanfrage mit geänderten Namen:
Sehr geehrte Damen und Herren,

vor Monaten schon hatte ich bei Ihnen angefragt wegen einem anderen Sitz für mein bei Ihnen gekauftes Elektromobil.
Sie hatten mich angerufen und gesagt, dass Sie sich beim Hersteller erkundigen wollten und ich ging davon aus, dass Sie sich dann bei mir melden würden, aber darauf warte ich heute noch.
Ich habe nach wie vor folgendes Problem:
Die Armlehnen von dem Sitz. der auf meinem Elektromobil drauf ist, sind, wenn ich sie runter klappe, zu weit zusammen. Ich habe die Armlehnen jetzt ständig hochgeklappt. Meine Frage ist nun immer noch die gleiche, nämlich ob es einen anderen Sitz für das Elektromobil gibt, an dem man den Abstand der Armlehnen verstellen kann. Auf dem Foto in Ihrem Shop ist auf dem Elektromobil ein anderer Sitz, als bei mir drauf ist. Mein Sitz ist höher und mit Nackenstütze und klappbaren Armlehnen.

Bevor ich Sie kontaktiert hatte, hatte ich bereits beim Hersteller nachgefragt wegen dem Sitz und wurde auf das Sanitätshaus verwiesen, wo ich mein Elektromobil gekauft habe!

Ich möchte meinen jetzigen Sitz gegen einen anderen austauschen. Gegen einen Sitz, auf den ich mich setzen kann, wo die Armlehnen nicht so eng zusammen sind.

Mit freundlichen Grüßen
xxxxx

Was ich hier nicht verstehe, ist die Tatsache, dass Sie das Elektromobil behalten haben obwohl Ihnen klar war, dass der Sitz nicht für sie passt.
Ich selbst bin Querschnittsgelähmt und bekam neulich einen Duschrolli geliefert, den ich sofort zurückgehen ließ, da er von den Bestellmaßen weit abgewichen ist.
Sie hätten das E-Mobil überhaupt nicht annehmen sollen, da es für Ihre Zwecke ungeeignet ist.
Leider weiß ich hier nicht, ob Sie das E-Mobil selbst bezahlen oder die Krankenkasse.
Sollte ein Kostenträger dafür zuständig sein, dann unterrichten Sie ihn bitte über den Zustand und die abweichenden Bilder im Web.

Da sehe ich eigentlich genauso wie ReclaBoxler-6321325. Wenn das Elektromobil nicht der Abbildung bzw. der eigenen Vorstellung entspricht, dann lässt man es wieder zurückgehen. Der anschließende Austausch von Nettigkeiten per Mail war daher so überflüssig wie ein Kropf!

Wobei anzumerken ist, dass der Herr Schxxxxx mit seiner "Prioritätenliste" ja nicht so ganz unrecht hat. Jeder glaubt eben von sich, dass seine Krankheit die schlimmste auf der Welt ist.

Ich habe das Elektromobil selbst bezahlt. Behalten habe ich es deswegen, weil es sich sehr klein zerlegen lässt und dadurch ins Auto passt.
Ich bin Kundin im As-Rehaland gewesen und wollte mich lediglich erkundigen, was es damit auf sich hat, dass das Foto im Onlineshop abweichend gewesen ist (ist inzwischen geändert worden).
Dass mir dann mitgeteilt wurde, dass ich "sinngemäß" halt zu klein für das Elektromobil bin und außerdem selbst Schuld an meiner Krankheit habe, das geht so nicht.

@ Instancia de la Moral
Ihr Posting ist so unnötig wie ein Kropf, da ein Kunde das Recht hat, auf Lieferung der angebotenen Ware zu bestehen.

Ist doch hoffentlich (Entfernung zum nächsten Geschäft) ganz einfach - dann tragen Sie die nicht unerheblichen Beträge, die man in so einem Sanitätshaus immer lässt eben woanders hin, wo man Laien- und Fernbegutachtungen Ihrer Behinderung für sich behalten kann und vielleicht sogar von allein darauf gekommen wäre, dass der Sitz für Sie nicht passt. Es gibt Leute, die einfach im Verkauf wegen brutaler Misseignung nichts zu suchen haben.

Was auch immer zwischen dem Beschwerdeführer und dem Unternehmen bereits vorgefallen sein mag, rechtfertigt wohl in keiner Form eine derartige Firmen-Antwort, wie sie hier heute veröffentlicht wurde.

Mit einer derartigen Antwort schadet sich das Unternehmen sicherlich mehr, als es die Beschwerde getan haben dürfte.

Gerade in Anbetracht der Tatsache, dass es sich hier immerhin um ein Unternehmen aus dem medizinischen Bereich handelt, halte ich ein derartig unseriöses Gebaren für wirklich äußerst grenzwertig.

Mit einem Unternehmen, welches auf eine solche Art und Weise in der Öffentlichkeit auf Kundenbeschwerden reagiert, würde ich keine Geschäfte machen wollen.

Die Firmen-Antwort wurde inzwischen offenbar gelöscht.

Vielen Dank dafür, denn eine derartige Unverschämtheit einem Kunden gegenüber ist mir hier wirklich noch nie untergekommen.

Von mir auch vielen Dank! Ich bin froh, ReclaBox gefunden zu haben.

Herr O. Schxxx hatte mir erklärt, dass der Sitz, der auf dem Foto auf dem Elektromobil war, nie in Serie gegangen wäre, zumindest nicht hier in Deutschland, es soll nur ein Dummy gewesen sein. Erstaunlich ist das auf dem Foto, das vorne auf der Gebrauchsanweisung vom Elektromobil aber genau dieser Sitz, bei dem die Armlehnen in der Breite verstellbar sind, abgebildet ist. Auch wird in der Gebrauchsanweisung beschrieben, wie man den Sitz einstellen kann. Äußerst seltsam das Ganze. Ich hatte mir das Elektromobil sehr sorgfältig ausgesucht und es wäre perfekt für mich gewesen, wenn da nicht der falsche Sitz drauf wäre. Herr O. Schxxx hatte mir angeboten, einen anderen Sitz zu kaufen, für ca. 500 EUR, den ich mir aber nicht leisten kann. @ Oh Mann Ich bestelle viel per Versand, 1. Ist im Internet eine viel größere Auswahl als hier vor Ort und 2. Durch meine Gehbehinderung ist es mir nicht mehr möglich, die Wege zu machen, also bestelle ich per Versand, da wird es mir ins Haus gebracht.

Dass die Beschwerdeführerin ihre Beschwerde hier anonym verfasst hat, wird sicherlich einen Grund haben. Somit empfinde ich es als eine Unverschämtheit des Unternehmens, hier nun in der Firmen-Antwort deren vollen Namen und Wohnort zu nennen.

Dass das Unternehmen in dieser Firmen-Antwort zudem noch eine E-Mail der Beschwerdeführerin mit einem Hinweis auf deren genaue Krankheit zitiert, ist ebenfalls ein ganz schlechter Stil. An der Art der Kundenkorrespondenz sollte hier noch gearbeitet werden.

Nichtsdestotrotz entsteht jedoch tatsächlich der Eindruck, dass die Beschwerdeführerin die jetzige Situation zu einem großen Teil selbst zu verantworten hat.

@ Herr O. Schxxxx, Sie wissen sicher noch, dass Sie mir bei unserem Telefonat gesagt hatten, dass auf dem E- Mobil ein anderer Sitz drauf ist und dass ich Sie dann gefragt hatte, ob ich da drauf passe, wenn er nicht in der Breite verstellbar ist. Sie haben sich sogar noch extra selbst auf das E- Mobil gesetzt und mir am Telefon gesagt, dass Sie problemlos sitzen können und dann passt das sicher auch bei mir.
Hier haben Sie KEIN Wort darüber verloren, dass das E- Mobil zu klein für mich ist, weder zu mir noch zu meinem Mann.

@ Joachim Handrick
ICH habe an Herrn O. Schxxxx keine E-Mails geschrieben, mit dem oben von mir zitierten Inhalt, sondern ER an mich.

Die Erfahrung mit As-Rehaland wird mir eine Lehre sein. Es wird garantiert nicht wieder vorkommen, dass ich dem Fachhandel für Sanitätsbedarf noch einmal vertraue, da werde ich in Zukunft keinen Unterschied mehr zwischen den Sanitätshäusern/ oder dem Sanitätsversand machen. Mein Vertrauen in diese Branche ist zerstört.

Ich war selbst viele Jahre im Verkauf tätig (gelernte Verkäuferin), aber so ein Verhalten Kunden gegenüber ist mir nicht bekannt, denn man wollte ja Kunden gewinnen und behalten und nicht gegenteiliges erreichen.

Aber da gibt es anscheinend gravierende Unterschiede, von Branche zu Branche.

Also, ich finde die Firmenantwort sehr gut und angemessen. Man muss sich ja schließlich nicht alles gefallen lassen. Kein Unternehmen braucht eine querulante Kundin wie Frau B.

Hoffentlich macht die Geschäftsführerin Ihre Drohung wahr und verklagt Frau B. in Grund und Boden. Nur so bekommt man ein solches Querulantentum in den Griff.

Ich sehe es etwas anders als der Moralapostel.
Meiner Meinung nach hätte man als Unternehmen mit "laut eigener Aussage" ausgezeichnetem Ruf, durchaus anders reagieren können.
Bestimmte Aussagen wie "Seien Sie sich sicher - Ihr Erkrankung sieht dagegen aus wie eine simple Erkältung. Manche Menschen können nicht mal was für Ihr Schicksal. Bei Ihnen liegt es ja doch recht nahe, dass diese Erkrankung Folge einer Übergewichtigkeit ist", hätte sich der Geschäftsführer wirklich sparen können. Natürlich gibt es Menschen, deren Schicksal schlimmer ist (die wird es immer geben), aber ich denke, Kniearthrose zu haben, reicht auch schon. Auch dass die Arthrose selbst verschuldet sei, finde ich doch etwas frech und äußerst unprofessionell gekontert.

Und die Aussage, dass dieses Elektrofahrzeug zwar bis zu 159kg zugelassen sei, es allerdings stark auf die Proportionen ankäme (Beispiel 2m auf 159kg wären demnach kein Problem), na ja, also wie viele Kunden sind denn genau 2m groß und bringen bis zu 159kg auf die Wage, das ist doch total unrealistisch. Wer geht denn nach den Herstellerangaben davon aus, dass außerdem noch eine bestimmte Körpergröße erforderlich ist?

Und wenn der Geschäftsführer, Frau B. dieses Elektrofahrzeug eigentlich nicht verkaufen wollte und mit einem schlechten Gefühl wieder nach Hause gefahren ist, warum hat er ihr das Fahrzeug dann doch verkauft? War da vielleicht doch der Profit letztendlich wichtiger als das "schlechte Gewissen"?

Und Frau Schulz, ich denke, ihr Sohn müsste eigentlich in der Lage sein, die Angelegenheit selbst zu klären, ohne dass Sie auch noch mitmischen. -Soll kein Angriff auf Sie sein, aber diese Postings muss das denn wirklich sein? Natürlich muss man sich nicht alles gefallen lassen, aber Sie tun sich und Ihrem Unternehmen keinen Gefallen damit, sich auf das gleiche Niveau herunterzulassen und dagegen zu wettern.

Mir wurden weder im Beratungsgespräch am Telefon, noch hier vor Ort Alternativen zu dem von mir ausgesuchten E-Mobil vorgeschlagen. Bei dem E- Mobil, das ich vom As-Rehaland gekauft habe, handelt es sich um ein gebrauchtes E-Mobil, das für Probefahrten dort auf dem Firmengelände benutzt worden ist.

Nun ist es so, dass ich einen Faltrollstuhl verordnet bekommen habe. Dieser Faltrollstuhl ist bis 170 kg zugelassen, die Sitzfläche ist breiter und ich kann bequem drin sitzen, ohne die Seitenteile entfernen zu müssen.
Ich ging bei dem E- Mobil davon aus, da es bis 159 kg zugelassen ist, dass auch dieser Sitz dann breiter sein müsste, da es auch bei den E- Mobilen unterschiedliche Modelle gibt, es sind nicht alle bis 159 kg zugelassen.
Jetzt habe ich aber einen Sitz, bei dem die Armlehnen, wenn sie runter geklappt sind, so eng zusammenstehen, dass ich nicht dazwischen passe und dass, obwohl einige Kilo bis 159 kg maximale Zuladung, bei mir fehlen.
Es geht mir nicht nur darum, dass ich bequem sitzen kann, sondern auch darum, was mir auch sehr viel wichtiger ist, ist dieser Sitz auch sicher? Ist es ein Sitz, der für normal gewichtige gemacht worden ist, und ist das der Grund, warum er für mich zu schmal ist?
Für mich deutet der geringe Abstand der Armlehnen zueinander schon sehr deutlich darauf hin, dass der jetzige Sitz nicht wirklich auf das E- Mobil passt.
Und da es dabei um meine Sicherheit geht, ist diese Angelegenheit für mich sehr ernst und aus diesem Grund hatte ich bei AS- Rehaland nachgefragt.

Fotos vom Sitz aus dem Benutzerhandbuch und ein Foto vom Sitz, wo man an der Rückenlehne die zwei Löcher sehen kann. Inzwischen sind die Armlehnen abgenommen worden.

Man kann ja eindeutig sehen, dass der abgebildete Sitz ein ganz anderer ist, als der, den Frau B. tatsächlich bekam.

Nachdem was ich hier vom AS- Rehaland gelesen habe, werde ich mit dem Elektromobil nicht mehr fahren, ich werde es wieder verkaufen und mir kein neues mehr kaufen. Das Thema hat sich für mich endgültig erledigt. Ich fühle mich nicht mehr sicher, auf dem für mich zu kleinen Sitz. Durch den Kauf eines Elektromobiles wollte ich mir etwas Gutes tun und nun ist es so gekommen, dass es mir jetzt schlechter geht als es mir vorher sowieso schon ging. Und von daher war es das für mich...

Ich habe die Sitzbreite mal gemessen, sie beträgt an der breiten Stelle vom Sitz: 43,5 cm und der Abstand der Armlehnen zueinander beträgt: 43 cm.
Die Armlehnen sind in der Breite NICHT verstellbar, da sie an der Rückenlehne angebracht sind.