Von Stromio habe ich auf meine Beschwerde bei ReclaBox eine E-Mail erhalten. Die Schuldigen hat Stromio gefunden!
1. Die Firmen der Vergleichsportale, in dem Fall Verivox.
2. Der Netzbetreiber, der die Verbrauchsdaten aus dem Vorjahr des Kunden an Stromio mitteilt und Stromio aus den Daten einen Mittelwert errechnet! Das stimmt aber nicht, ich habe von meinem Netzbetreiber der EnBW Netz AG die Daten vorliegen. Alles eine ausgepuffte Masche von Stromio, um weit überhöhte Beträge vom Kunden zu kassieren, die am Ende der Vertragslaufzeit (in meinem Fall 586 Euro/Jahr Überzahlung) vermutlich nicht zurückbezahlt werden.
3. Der veräppelte Kunde, den Stromio ignoriert. Der nach mehreren Einschreiben, Telefonaten und E-Mails sich erdreistet, seine Zahlungen an Stromio einstellt, danach mit Mahnungen überschüttet wird und dann nach zwei Monaten Belieferung von Stromio gekündigt wird. (Gott sei Dank)
Die alleinige Schuld hat Stromio:
1. Wer unterbreitet offensichtlich Lockangebote in den Vergleichsportalen? Die Firma Stromo
2. Wer verschickt Empfangsbestätigung für den Auftrag des Kunden, in dem mit keinem Wort erwähnt wurde, dass ihr Preisangebot nicht stimmt? Die Firma Stromio
3. Wer meldet Netznutzung beim falschen Netzbetreiber an, sodass der Kunde ersatzversorgt werden muss? Die Firma Stromio
4. Wer verschickt "Vertragsbestätigung", in der erstens um bis zu 61% höhere Preise verlangt werden als im Angebot und in der Auftragserteilung stehen. Zweitens willkürlich von Stromio um mehr als 15 % angehobenen Verbrauch, drittens weit überzogene Monatsabschläge. Die Firma Stromio
5. Wer ist absolut nicht gewillt, die Vertragsbestätigung zur Zufriedenheit des Kunden abzuändern. Auf Widersprüche Einschreiben, Telefonate und E-Mails nicht reagiert, den Kunden total ignoriert? Die Firma Stromio
6. Wer deckt den Kunden mit Mahnungen und Drohungen ein, wenn der Kunde mit Recht nicht bezahlt. Die Firma Stromio
7. Wer kündigt dem Kunden bei Nichtbezahlung? Die Firma Stromio
Bestell-/Kundennummer: 10253193
Meine Forderung an Stromio:
Seriöse Stromabrechnung nach Verbrauch, Preis nach Angebot und Auftragserteilung, keine Mahn- und sonstigen Kosten, da wie oben aufgeführt, ich nicht Schuld trage
Antwort auf die Beschwerde vom 17.05.2011
Sehr geehrter Herr Motsch,
vielen Dank für Ihren Eintrag. Wir bedauern, dass wir auch nach unserer Rückmeldung kein Verständnis Ihrerseits für den Sachverhalt herstellen konnten.
Zu Ihren Darstellungen erlauben wir uns folgende Rückantwort:
1. Nachweislich wurde uns zu Ihrem Auftrag von unserem Vertriebspartner Verivox ein falsches Bestelldatum übermittelt. Durch das falsch übermittelte Bestelldatum haben Sie andere Preise bestätigt bekommen. Die Ursache für hierfür liegt nicht in unserem Verantwortungsbereich.
2. Nachweislich ist uns vom zuständigen Netzbetreiber ein Jahresverbrauch für Ihre Lieferstelle von 7.839 kWh gemeldet bekommen. Die elektronisch übermittelte Angabe ist Grundlage für die Strommenge, die wir bereitstellen müssen und für die Netznutzungsentgelte entrichtet werden. Die von Ihnen eingeholte Auskunft ist leider nicht mit dieser Angabe vergleichbar. Eine "Masche" und den Vorwurf der "Lüge" weisen wir daher ausdrücklich zurück.
3. eine vollständige Zahlungsverweigerung von Abschlägen kann von uns aufgrund der parallelen Stromentnahme nicht akzeptiert werden.
Wir bedauern, dass in Ihrem Falle keine zufriedenstellende Lösung hergestellt werden konnte.
Freundliche Grüße
Ihr Stromio Kundenservice
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Kommentar zu Stromio Antwort vom 19.5.2011
Sehr geehrte Damen und Herren der Firma Stromio,
zu Punkt 1. Wenn das so sein sollte, dass Ihr Vertriebspartner Verivox ein falsches Bestelldatum übermittelt hat und dadurch mir als Ihr Kunde andere Preise in der Vertragsbestätigung vom 3.3.2011 abverlangt wurden, frage ich, warum hat die Firma Stromio meinen Auftrag angenommen? In Ihrer Empfangsbestätigung meines Auftrags vom 24.1.2011 was kein Hinweis, nicht, dass die Preise in Ihrem Angebot Nr. R10811540 vom 26.11.2010 keine Gültigkeit haben? Was hat der Kunde mit dem Vertriebspartner der Firma Stromio zu tun? Die Firma Stromio hat meinen Auftrag entgegen genommen und ist mein Lieferant und nicht Verivox. Durch Einschreiben habe ich mehrfach um Korrektur gebeten! Die Firma Stromio hat nicht geantwortet.
zu Punkt 2. Ich habe vom Netzbetreiber EnBW Netz AG nach Telefonat mit Frau R. vom 19.4.2011 vorliegen, Verbrauchwerte 5600 KwH/Jahr. Mit meinem Einschreiben vom 1.April 2011 an Ihren Kundenservice in Magdeburg habe ich der Firma Stromio eine Kopie meiner Stromabrechnung der EnBW vom Juni 2010 bis Vertragsende 31.1.2011 beigelegt. Durch Einschreiben habe ich mehrfach um Korrektur gebeten! Die Firma Stromio hat nicht geantwortet.
zu Punkt 3. Betreffend Nichtzahlung Ihrer weit überhöhten Monatsabschläge. Wer antwortet auf alle Einschreiben des Kunden nicht? Die Firma Stromio. Wer ist über zwei Monate nicht im geringsten bereit, eine Lösung des Problems herbei zu führen? Die Firma Stromio. So ein Verhalten von einer Firma habe ich noch nie in meinen 66 Lebensjahren erlebt. Deshalb habe ich mit Recht keine Zahlung geleistet. Die Firma Stromio arbeitet nach dem gleichen Prinzip, bei hunderten, wenn nicht sogar tausenden Kunden. Ich wiederhole Ihre Masche: Die Preise vom Angebot zur Vertragsbestätigung bis zu 61 % höher (z. B. Grundpreis). Schuld hat nun Verivox. Die angegebenen Jahresstromverbräuche Ihrer Kunden um mindestens 15 % willkürlich höher fest zu legen, um dadurch weit überhöhte Monatsabschläge vom Kunden abzukassieren. Schuld hat nun der Netzbetreiber. Bei mir 141 Euro/Monat X 12 = 1692 Euro, ca 580 Euro/Jahr zu viel, wer garantiert mir, dass ich mein zu viel bezahltes Geld zurückerhalte? Die Firma Stromio nicht. Deshalb habe ich für die Monate März und April 2011 keine Zahlung geleistet. Ich werde nach erfolgter Abrechnung von Stromio meinen verbrauchten Strom nach Zählerstand, Beginn 1.3. Ende 31.5.2011, Gesamtverbrauch ca.1150 KWh an Stromio nach Ihrem Angebot und meinem Auftrag Nr. R10811540 bezahlen (ich werde keine geschätzten oder Phantasieverbräuche akzeptieren)). Der genaue Zählerstand werde ich am 31.5.2011 an Stromio per Einschreiben senden. Rückbuchungen, Mahnkosten und sonstige Kosten die Stromio mir in Rechnung stellen will, lehne ich ab und werden von mit nicht bezahlt. Die Kosten meiner fünf Einschreiben, Telefonkosten und Mehrkosten durch Ersatzbelieferung für den Monat Februar 2011 (im Januar 2011 hat Stromio beim falschen Netzbetreiber die Netznutzung beantragt!) werde ich der Firma Stromio in Abzug bringen. Ich werde die 630 Frei-KWh, im Wert von 123,54 Euro und den Bonus von 130 Euro, der Bestand Ihres Angebotes Nr. R10811540 vom 26.11.2010 war und darauf mein Auftrag erfolgte, anteilsmäßig in Abzug bringen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Stromkunde
So erging es uns leider auch. Statt sich mit dieser Masche dran zu halten, sollten sich die Mitarbeiter (gibt es die noch?) seriös um die Kunden kümmern. Für mich scheint es so zu sein, als sei der Kunde hier lediglich ein lästiger Querulant, wenn er sich weigert, als kostenloser Darlehensgeber zu fungieren. Und dass so oft falsche Zählerstände etc. vorkommen, kann kein Zufall sein.