Ich bin am 24. Mai um ca. 14:15 Uhr am U-Bahnhof Hermannplatz zum BVG-Schalter, da ich ein Kurzstrecken-Ticket kaufen wollte, aber nur einen 50€-Schein hatte (damit kann man kein Ticket am Automaten kaufen). Es waren zu der Zeit alle drei Schalter belegt und ich war der einzige Kunde. Ich habe mich dann für den mittleren Schalter entschieden: "Guten Tag, einmal Kurzstrecke, bitte."
Gleichzeitig legte ich den Geldschein auf die dafür vorgesehene Schale auf dem Schalter. Darauf schaut mich der BVG-Mitarbeiter verächtlich an und sagt: "Geht's vielleicht noch ein bisschen größer?" Er hat das auf eine herablassende, gelangweilte Art gesagt, so dass ich es auch nicht besonders lustig fand. Ich habe den Schein wieder an mich genommen und bin zu seiner Kollegin gegangen, die schon mitbekommen hatte, welches Ticket ich gerne kaufen wollte (wir waren ja auch nur zu viert im Raum; drei BVG-Mitarbeiter und ich). Sie sagte dann: "Das kann ich nicht wechseln, ich habe gerade erst mit meiner Schicht angefangen." Als ich dann zu ihrem anderen Kollegen gehen wollte, sah ich ihn schon mit dem Kopf schütteln, worauf ich dann "Danke, auf Wiedersehen" sagte und den Verkaufsraum verließ. Ich war verwirrt (sonst hätte ich wahrscheinlich auch nicht "Danke, auf Wiedersehen" gesagt).
Was mache ich jetzt? Ich habe eine Verabredung. Kann ich jetzt ohne Ticket fahren? Ich bin zu Fuß gelaufen und zu spät gekommen. Warum kann ich an jedem Spätkauf hier in Neukölln mit einem 50€-Schein eine Packung Kaugummi kaufen, die 90 Cent kostet, aber bei der BVG an drei Schaltern kein Kurzstrecken-Ticket für 1,40€?
Dieser konkrete Fall und der angestaute Unmut durch mehrere Begegnungen mit ausgesprochen unfreundlichen BVG-Busfahrern haben mich bewogen, jetzt doch mal etwas zu schreiben. Die BVG hat durch ihr Monopol hier in Berlin eine Macht, die von ihren Angestellten durch teilweise menschenverachtende Art und Weise ausgekostet wird.
Meine Forderung an Berliner Verkehrsbetriebe:
Menschenwürdiges Verhalten der BVG-Angestellten ihren Kunden gegenüber
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst.
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst.
Ich stehe ja auch nicht unbedingt auf die BVG, aber hier muss ich sagen, dass sich die BVG - er richtig verhalten haben. Wenn eine Kurzstrecke 1 Euro 40 kostet, kann das Personal schliesslich nicht 48 Euro 60 rausgeben nur um einen 50 Euro Schein zu wechseln. Bei den 48 Euro 60 handelt sich in der Wechselkasse ja bald um die gesamte Tageskasse. Was sollen sie dann machen, wenn der nächste Kunde mit einem 10 oder 20 Euro Schein kommt und eine Kurzstrecke wünscht? Ich kann ja schliesslich auch nicht mit einem 50 Euro - Schein ein Brötchen für 10 Cent kaufen. Irgendwie muss ja schon eine Relation zwischen Ware und Geld in Einklang zu bringen sein.