Ich habe eben einen Anruf von Vodafone bekommen.
Ich sei doch Kunde bei der Telekom. Ob ich denn dort auch meinen Internetanschluss habe. Ja, habe ich.
Daraufhin hatte sich das Anliegen der Anruferin erledigt. Ich fragte sie nach ihrem Namen, woraufhin sie meinte, sie hätte ihn zu Anfang genannt und den hätt' ich mir halt merken müssen. Dann legte sie auf.
Kaltakquise ist in Deutschland auf telefonischen Wege verboten und ich habe es satt, auf meinem Privatanschluss ständig belästigt zu werden. Insbesondere, wenn der Anrufende dann auch noch unverschämt ist!
Eine Rufnummer, unter welcher man Vodafone erreichen kann, wenn man nichts kaufen möchte und kein Kunde ist, habe ich nicht ausfindig machen können.
Meine Forderung an Vodafone D2:
Meine Ruhe
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 6
@ RB-6126911: Interessant wäre in diesem Fall sicherlich auch gewesen, woher die Dame wusste, dass Sie Telekom-Kunde sind.
@ RB-7325039: "Er sei doch Kunde bei der Telekom", hört sich für mich nicht wie eine Frage an, sondern eher wie eine Feststellung. Woher wusste es also die Dame von Vodafone?
Die Frage nach dem Internetanschluss hat der Beschwerdeführer mit 'Ja' beantwortet.
Die "Firma" ist sich nicht zu schade, ihre Vertragsdrücker in den sogenannten "Shops" (früher wäre so was bei Eduard Zimmermann gelandet) Kunden zu desinformieren, um sie in noch teurere Verträge zu bugsieren, mit vielen kleinen Abbuchungsfehlern Kasse zu machen oder sich zum willigen Organ von Diktatoren wie Ghaddafi zu machen. Zumindest ersteres ist auch ein kleines bisschen illegal. Da sollte man sich über ein bisschen Kaltakquise echt nicht wundern.
Gehen Sie auf die "Robinson-Liste" (findet man leicht im www und schreiben Sie sich ein).
Sie werden nie mehr belästigt!
@ Vorschlag mit Robinson-Liste:
Natürlich ist das eine Möglichkeit, die teilweise funktioniert, um aus diesen Listen zu fliegen, die systematisch abtelefoniert werden.
Allerdings ist die gesetzliche Situation in Deutschland klar und es ist nicht Aufgabe des Anschlussbesitzers, sich darum kümmern zu müssen, dass andere sich an geltende Gesetze halten.
Vielen Dank für die zahlreichen Informationen.
Ja, ich hatte auch den Eindruck, dass die Dame wusste, dass ich bei der Telekom bin. Aber ausschließen, dass das einfach nur geschickt gemacht war, kann ich nicht.
Und ja, ich finde auch, dass es nicht meine Aufgabe ist, dafür zu sorgen, dass sich andere an geltendes Recht halten. Deswegen nervt es mich so sehr. Aber wenn man es nicht selber tut, tuts niemand, also auf.
Mein Uralt-Telephon zeigt leider keine Nummern an. Ich wüsste nicht, wie ich die Stelle der Anruferin, geschweige denn, die spezielle Person ausfindig machen könnte.
Die Robinson-Liste war mir bisher nicht bekannt. Ich werde sie sofort ergooglen. Die angegebene Nummer von Vodafone ist leider zwecklos. Man muss per Spracherkennung sagen, um was es sich handelt (mobil oder Festnetz/Internet), dann wollen sie die Anschlussnummer, um die es sich handelt. Ab diesem Punkt macht das als Nicht-Kunde keinen Sinn mehr. Das war die erste Nummer, die ich angerufen hatte.