Am 5. Mai 2011 bestellte ich über den Webshop elektro-premium.de das Handy Mobistel EL560 DUAL black, Art. -Nr. 54616, zum annoncierten Preis von 83,92 Euro zuzüglich Versandkosten von 3,50 Euro. Als Zahloption wurde nur Vorauskasse oder Kreditkartenzahlung über den Dienstleister Moneybookers angeboten (www.moneybookers.com); ich wählte Moneybookers.
Am 10. Mai 2011 erhielt ich von Moneybookers per E-Mail die Nachricht: "Diese E-Mail ist lediglich eine freundliche Erinnerung (keine zweite Abbuchung), dass Sie am 05 May 11 eine Zahlung an Elektro Premium (info@elektro-premium.de) via dem Moneybookers Gateway vorgenommen haben. Diese Zahlung in Höhe von EUR 87.42 wurde mit Ihrer Kredit-/Debitkarte ausgeführt."
Am 11. Mai 2011 wurde in meinem Kundenkonto bei elektro-premium.de der Status für die Bestellung auf "bezahlt" gesetzt.
Am 16. Mai 2011 erhielt ich von elektro-premium per E-Mail die Mitteilung: "Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass aufgrund eines technischen Übertragungsfehlers, Ihre Bestellung storniert werden muss. Sollten Sie bereits Vorkasse geleistet haben oder per Kredikarte bezahlt haben. Bitten wir Sie, es uns umgehend mitzuteilen, in welcher Form Sie die Zahlung geleistet haben und bitten Sie, uns zeitgleich Ihre Kontodaten zu übermitteln.
Wir bemühen uns die Zahlungen so schnell wie möglich zuzuordnen und Ihnen Ihre Zahlung zurückzuerstatten."
Am 17. Mai antwortete ich auf diese E-Mail, bedauerte, dass der Händler von sich aus meine Bestellung stornierte, nannte den Zahlungsweg Kreditkarte via Moneybookers und gab für die Rückerstattung mein Girokonto bei der Spardabank Baden-Württemberg als Bankverbindung an.
Am 18. Mai erhielt ich vom Firmeninhaber per E-Mail die Nachricht: "Ich habe Ihre Email gelesen! Den Geldbetrag lass ich auf Ihre Kreditkarte zurück buchen. Leider ist dies aus buchhalterischen und Sicherheitsgründen nicht anders möglich."
Da ich bis 26. Mai keine Rückzahlung erhalten hatte, schrieb ich erneut per E-Mail an den Firmeninhaber von elektro-premium und bat um unverzügliche Buchung. Auf diese Mail vom 26. Mai erfolgte keine Reaktion - weder Geldrückzahlung noch irgendeine Antwort.
Weitere Mails am 10. Juni und am 22. Juni mit der Bitte um Rückzahlung meiner per Moneybookers geleisteten Vorauszahlung blieben ebenso ohne jegliche Reaktion. Eine zwischenzeitlich von mir bei meiner Mastercard beantragte Rückbuchung wurde von mit dem Hinweis darauf zurückgewiesen, dass Moneybookers in ihren AGB ausdrücklich vorsehen, dass ich auf mein Rückbuchungsrecht verzichte; ich müsse mich mit dem Händler direkt in Verbindung setzen oder ggf. rechtliche Schritte einleiten.
Auch eine am 14. Juni direkt vor Ort über die Vermieterin des nicht anzutreffenden Händlers eingereichte handschriftliche Aufforderung von mir, die Vorauszahlung zurückzuerstatten, blieb ohne Reaktion.
Am 13. Juli schrieb ich meine bislang letzte E-Mail an elektro-premium und bat unter erneuter Verzugssetzung, die von mir vorausbezahlten 87,42 Euro unmittelbar, spätestens aber bis 31. Juli 2011 auf mein nochmals angegebenes Girokonto oder das Konto der Kreditkarte zurückzuzahlen. Bislang ist keine Reaktion seitens des Händlers erfolgt.
Bestell-/Kundennummer: Best.-Nr. 39 vom 5.5.2011
Meine Forderung an Elektro - Premium:
Rückerstattung der vorausbezahlten 87,42 Euro für die von elektro-premium nicht erbrachte Leistung bzw. vom Händler selbst stornierte Bestellung
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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Herr Gantar von Elektro-Premium.de meldet sich gar nicht. Gemäß einer Recherche auf gutefrage.net haben auch andere Kunden ähnlich negative Erfahrungen mit dem Shop gemacht (vgl. http://www.gutefrage.net/frage/elektro-premiumde-ist-die-seite-legal-oder-betrug). Wenn ReclaBox hier weiterhelfen könnte, wäre das sehr positiv.
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst.
Mittlerweile ist der Webshop nicht mehr online.
Alexander Gantar, Geschäftsführer des mittlerweile nicht mehr im WWW anwählbaren Internet-Shops elektro-premium.de, reagiert auf keine E-Mails an ihn. Aber die Hoffnung auf die einzig positive Lösung (Rückzahlung der vorausbezahlten EUR 87,42 für das nicht gelieferte Handy) stirbt zuletzt.