Sky akzeptiert Kündigung aufgrund des Todesfalles NICHT

Am 06.07.2011 verstarb mein Vater, der schon Kunde bei Premiere war. Am 21.07.2011 faxte ich, nach fernmündlicher Rücksprache, die außerordentliche Kündigung samt Todesurkunde.

Zwei Wochen später bekam ich eine neue Smartcard, ausgestellt auf meinen Vater, mit der Info, dass der Vertrag sich stillschweigend um zwei Jahre verlängert hätte.

Nach fernmündlicher Kontaktaufnahme wurde mir mitgeteilt, dass das Fax und die Kündigung wohl offensichtlich verloren gegangen seien.

Am 04.08.2011 sandte ich erneut die außerordentliche Kündigung, die Sterbeurkunde und den Faxbericht per Übergabeeinschreiben zu.

Bis zum 18.08.2011 schaffte es Sky nicht, die Kündigung schriftich zu bestätigen und die Kaution zurück zu überweisen. -------Nein------mein Vater bekam die TV-Digital zugeschickt.

Die Lastschrift ließ ich zurücknehmen. Daraufhin sandte Sky meinem verstorbenen Vater eine Mahnung zu. Bei der erneuten, telefonischen Kontaktaufnahme erklärte mir der Mitarbeiter, dass Sky ja nicht Vertragspartner sein, sondern der Axel Springer Verlag. Ich wies ihn darauf hin, dass es ja seltsam sein, dass dann die Mahnung von Sky ausgesprochen würde und dass, zu Zeiten von Premiere, das Zeitschriftenabo zeitgleich Bestandteil des allgemeinen Premierevertrages gewesen sei und Rechte und Pflichten von Sky übernommen worden seien. Er wollte nicht einlenken und erklärte, dass ich eine Sterbeurkunde beibringen solle. Daraufhin erkärte ich, dass weitere Kommunikationen über meinen Rechtsbeistand abgewickelt würden und ich parallel dazu die äußerst unprofessionelle und makabre Art und Weise von Sky, mit mindestens einem Fernsehbeitrag unterstreichen würde. Bisher erfolgte noch keine Reaktion, bis auf die heutige Zusendung einer weiteren TV Digital.

Leute, lasst Euch nicht auf Sky ein, sonst ist Euch eine unmenschlich und äußerst asoziale Abwicklung bei einer berechtigten Kündigung sicher. Wenn der Tod meines Vaters nicht ohnehin so schmerzhaft wäre, könnte ich möglicherweise eine humoristische Seite nicht ganz ausschließen, wenn man über sarkastischen Galgenhumor verfügt.

Meine Forderung an Sky Deutschland Fernsehen:

Ich möchte die Sache endlich abgewickelt haben, ohne permanent an meinen schmerzhaften Verlust erinnert zu werden.

Firmen-Antwort ausstehend seit 14 Jahren, 306 Tagen und 2 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Denen geht es finanziell vermutlich so schlecht, dass die nach aggressiven Anwerbemaßnahmen nun Geschäfte mit Toten machen müssen, um sich über Wasser zu halten.
Das, was hier beschrieben wird, ist in der Tat an Schäbigkeit kaum zu übertreffen.
Pfui Deibel!

Mein Beileid zum Tode Ihres Vaters.
Mit Verstorbenen erlöschen für meinen Begriff alle Geschäfte und der Vertrag lief auf dem Namen Ihres Vaters?
Senden Sie doch nach Möglichkeit immer wieder das gleiche Fax an Sky, in dem Sie schreiben, dass der Vertragspartner verstorben ist.

2. Wenn es zu Abbuchungen kommt, immer wieder stornieren oder per einstweiliger Verfügung die Lastschriften sich verbieten lassen.

Anders kann es gar nicht gehen...

Wie zu erwarten, ist das Problem nicht gelöst. Offensichtlich ist ein Rechtsstreit unvermeidbar.Traurig, aber wahr.

Ich habe vor einer Woche Sky erneut (per Übergabeeinschreiben) kontaktiert und auf die vorherige Korrespondenz verwiesen. Eine Fristsetzung zur Annahme der Kündigung und der Rückzahlung der Kaution, incl. Übernahme meiner Auslagen/Verzugszinsen erfolgte bis zum 10.09.2011. In dem Schreiben habe ich explizit darauf hingewiesen, dass ich bei fruchtloser Verstreichung der Frist meinen Rechtsbeistand mit der Klärung der Sachlage beauftrage. Wie nicht anders zu erwarten, hat Sky bisher nicht reagiert. Auf die Zusendung der Fernsehzeitschrift an meinen toten Vater verzichtet Sky ebenfalls nicht. Mir bleibt dann nur, die Zeitschrift unfrei wieder zurück zu senden und Rücklastschriften durchzuführen. Allen Ernstes frage ich mich, ob diese Geschäftspraktik nun wirklich nötig ist, denn der Sachverhalt ist unstrittig.

Wenn man denkt, es geht nicht schlimmer, teilt Sky dir mit, mit uns doch immer!

Nach erneutem fernmündlichem Kontakt wurde mir heute mitgeteilt, dass Sky einen Erbschein von mir verlangt, um die Angelegenheit abwickeln zu können. - Auch eine Art, Druck auszuüben, zumal die Dame am Telefon dann noch darauf hinwies, dass dieser Erbschein natürlich nicht unbedingt kostengünstig sei.

Ein Anruf beim Nachlassgericht ergab, dass der Erbschein aufgrund der Erbmasse (eine Immobilie) etwa 2000 Euro kosten würde.

Ganz im Gegenteil. Plötzlich ist das Fax vom 24.07.2011 aufgetaucht (Sterbeurkunde und Kündigung). Sky hat mir mitgeteilt (fernmündlich), dass ich mit einer Rückzahlung der Kaution nur rechnen dürfe, wenn ich einen Erbschein (der kostet in meinem Fall knapp 2000 Euro) vorlegen kann. SKY ist unseriös und unmenschlich.

Sky hat immer noch nicht reagiert. Einfach nur furchtbar.

Wahrscheinlich ist Dein Dad ein schlechter Kunde gewesen und hat zu wenige Jahre als "Massenschuldverhältnis" (ja so werden wir Kunden gerne von derartigen Firmen "tituliert") einbezahlt.

Frage doch einfach bei der "gesetzlichen" Rentenversicherung nach, ob für die Zeit wo Dein Vater noch bezahlen soll auch weiterhin Rente ausbezahlt wird!

Oder noch besser: Gib diesen Verbrechern eine "Einzugsermächtigung NACH dem Todesfall" vom "Rentenkonto bei der Rentenversicherung BUND". Viel Spass.

Ich habe jetzt nicht alles durchgelesen. Haben Sie das schon an die Medien, TV und Print, gegeben? Das lieben die, sowas. Ich sehe gerade, der letzte kom war vor einem Jahr. Entschuldigung. Ist wohl inzwischen erledigt?