Anrufe, Mails, Briefe per Einschreiben, keine Reaktion. Nur der Kundenservice der Bundesnetzagentur hat geholfen, dass Bewegung in den Streit mit diesem Unternehmen gekommen ist.
Preiszusagen nicht eingehalten, Preise nach kurzer Zeit widerrechtlich erhöht, Probleme bei außerordentlicher Kündigung gemacht.
Nach meiner Meinung ist das einzige Ziel, Kunden zu gewinnen und dann so zu verärgern, dass man Fluchtartig Stromio verlässt, aber der Bonus ist dann auch futsch. Solche Unternehmen - braucht - das Land (nicht).
Meine Forderung an Stromio:
Endlich mal ein vernünftiger Kontakt und eine seriöse Schlussrechnung und dann ein Schlussstrich
Antwort auf die Beschwerde vom 21.08.2011
Sehr geehrter Herr Hutmacher,
vielen Dank für Ihren Eintrag.
Ihre Schlussrechnung wurde mit dem heutigem Datum erstellt.
Die Einzelheiten möchten wir gerne mit Ihnen persönlich besprechen und wir werden Sie noch heute kontaktieren.
Nochmals vielen Dank für Ihre Geduld und entschuldigen Sie bitte die entstandenen Unannehmlichkeiten.
Freundliche Grüße
Ihr Stromio Kundenservice
kommentare und trackbacks 10
Ja ja, so ist das mit Stromio,
und dann noch dieser Standardmail, oh man, ich schmeiße mich weg!
Aber mal im ernst: es wird nur funktionieren, wenn ihr denen so richtig einheizt.
Also das volle Programm:
Beschwerde bei der Bundesnetzagentur, eine Info an akte 2011 (die sind ganz heiß auf dieses Thema), Beschwerde bei verbr. Zentralen usw.
Ansonsten macht es so wie ich und fordert den Betrag, den ihr wegen der Grundversorgung (die in aller Regel durch die Schlampereien bei stromio zustande kommen) mehr bezahlen müsst, ganz einfach von Stromilein zurück (ihr müsst es halt belegen können, aber das sollte ja bei der wirklich 'außerordentlich professionellen und galaktisch kundenfreundlichen' Betreuung von Stromilein nun wirklich überhaupt kein Problem sein, oder!
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Hier ist übrigens unser thread zum nachlesen und zur allg. Erheiterung: http://de.reclabox.com/beschwerde/42025-stromio-duesseldorf-ein-stromanbieter-der-keiner-ist
In diesem Sinne - viel Erfolg.
Nachtrag: seid ihr auch über verivox und die angeblich so tollen pos. Bewertungen dort an stromio geraten?
Wäre noch interessant für meine Auswertungen, denn verivox hält sich bis jetzt elegant heraus, mit so allg. bla bla wie: wir sind nur neutraler Vermittler, usw.
Das mag zwar stimmen, aber ein Vermittler, der Provision für seine Vermittlung erhält, ist für mich nicht mehr neutral, ganz abgesehen davon, dass so etwas wie stromio dort nichts verloren hat.
Ja, Verivox hält sich bei der Problemlösung vornehm zurück.
Es gibt inzwischen bei der Reclabox auch Fragen an Verivox zu diesen Vorgängen. Leider keine Reaktionen bisher.
Auch bei meinem Fall, den ich hier eingestellt habe, hat sich die Firma Verivox ganz außen vor gehalten, nachdem ich sie informiert hatte. Getreu dem Motto: Klären Sie das doch direkt mit Stromio.
Die von Stromio am 23.8.2011 angekündigte Schlussrechnung (vom Service Team Martina S.) liegt bis heute nicht vor. Also, nichts (positives) Neues von Stromio. Habe es aber auch nicht anders erwartet, das wäre schon ein Wunder gewesen, wenn die eine Zusage einhalten.
Heute ist der 2.September 2009. Außer der Ankündigung vom 23.8.2011, die Schlussrechnung mit diesem Datum zu erstellen, ist immer noch nichts passiert.
Außer einer Ankündigung vom 23.8.2011, die Schlussrechnung mit diesem Datum zu erstellen, ist nichts passiert. Da kann Stromio ruhig versuchen, das auszusitzen, ich werde durch alle Instanzen klagen, und wenn es nur 1 € ist, den ich noch bekomme.
Nur der Form halber: Wie nicht anders zu erwarten, liegt die am 23.8.2011 angekündigte Schlussrechnung bis heute nicht vor.
Hat zwar lange gedauert, aber jetzt liegt die Schlussrechnung vor. Geringe Differenzen, aber damit kann ich leben, ist in Ordnung so.
Beim Durchforsten nach Kundenreklamationen bin ich auf folgende hilfreiche Beispiele
gestoßen, die als Anleitung dienen könnten:
http://de.reclabox.com/beschwerde/43863-gold-gas-grosshabersdorf-ungerechtfertigte-forderung-m-vorsaetzlich-falscher-datenerhebung
http://de.reclabox.com/beschwerde/43458-stromio-duesseldorf-stromio-meine-belastungsgrenze-ist-erreicht
www.strom-magazin.de/forum/board-flexstrom/thread-wie-ihr-den-aktionsbonus-doch-bekommt-1220-page-1.html
Die Beschwerdeführer hatten bereits nach 10-15 Tagen nach jeweiligen „Einschreiben“ die Fälle positiv abschließen können und hatten Rückerstattungen erhalten (Erstere sogar mit Zinsen und Bearbeitungsgebühren). Wohl wegen ihrer schnellen Reaktion, den unmissverständlichen Formulierungen ihrer Forderungen und der scharfen Vorgehensweisen. Ich glaube, bei gleichem Vorgehen, müsste das bei den meisten hier geschilderten Beschwerden sicher zum Erfolg führen. Ich habe sogar mit einem Beschwerdeführer telefoniert. Er hat mich davon überzeugt, wie einfach es ist, sich zu wehren, wenn man es genau so macht und nicht von der Linie abweicht. Ich werde ab sofort auch nur noch so gegen ungerechtfertigte Forderungen und Preiserhöhungen vorgehen.
Nicht warten, bis bis sich die Versorger melden oder bewegen. Kein E-Mail-Verkehr und keine Telefongespräche mit den Versorgern führen. Sich nicht vertrösten lassen. Keine Preiserhöhungen akzeptieren, egal wie diese begründet werden. Meine und die Erfahrungen der meisten Geschädigten zeigen, dass Warten rein gar nichts, bzw. das Gegenteil bringt (siehe die vielen gleich lautenden Beschwerden hier in der ReclaBox, bei denen die Beschwerdeführer zum Teil über Monate warten).
Wenn die Forderungen begründet sind, bewiesen werden können und somit rechtens scheinen, so gibt es nur einen korrekten und schnellen Weg: „Einschreiben mit Rückschein oder Übergabeeinschreiben“ an den Versorger senden und darin unmissverständlich den Sachverhalt schildern und die Forderungen benennen (keine „Bitte“, sondern „ich fordere bis xx. xx. xxxx, dass _____, andernfalls werde ich ohne weitere Mitteilung den Rechtsweg bestreiten“). Die ReclaBox nur als Unterstützung und zur Information für andere Geschädigte zuschalten.
* Zählerdaten selber ablesen und übermitteln (Eingangsbestätigung verlangen)
* Abrechnung verlangen bis xx. xx. xxxx (max. 10 Tage).
* Ist die Abrechnung schon eingetroffen, sofort widersprechen (ggf. Unbilligkeitseinwand BGB § 315)
* Ist keine Abrechnung eingegangen, diese selber erstellen
* Allen Preiserhöhungen und den Preisen allgemein sofort widersprechen (BGB § 315)
* Die eigene Forderung deutlich formulieren (z. Bsp. korrekte Abrechnung, Rückzahlung, usw.)
* Bei Überzahlung 5% Zinsen ab Überzahlung verlangen.
* Frist setzen (max. 10 Tage) für die Erfüllung der Forderungen
* Hausverbot ggf. erteilen um mögliche Versorgungsunterbrechung zu vermeiden
* Erklären, was passiert, wenn die Frist nicht eingehalten wird (= Klageandrohung).
* Zahlung immer unter „Vorbehalt ohne Anerkennung einer Rechtspflicht“ tätigen.
* Keine Mahnung verfassen oder Aufschub gewähren.
* Nach Ablauf der gesetzten Frist ohne weitere Mitteilung sofort den Rechtsweg bestreiten.
Fristsetzung nur mit Datum – nicht „sofort“ oder „innerhalb von 2 Wochen“, sondern exakten Tag nennen, an dem die Frist abläuft. Bei jedem Schriftverkehr ohne „Einschreiben“ eine Eingangsbestätigung innert 24h verlangen.
Kommen danach vom Versorger Informationsschreiben, Anrufe, Erklärungsversuche, Mahn-, Klage- oder Sperrandrohungen (bei Sperrandrohung sofort Hausverbot erteilen). Diese einfach ignorieren und noch mal kurz Standpunkt mitteilen. „Leider kann ich Ihre Stellungnahme nicht berücksichtigen, wird meine Forderung bis xx. xx. xxxx nicht vollumfänglich erfüllt, so werde ich, wie in meinem Einschreiben vom xx. xx. xxxx erklärt, ohne weitere Mitteilung den Rechtsweg bestreiten“. Sollte ein Mahnbescheid vom Versorger kommen, sofort widersprechen und Rechtsbeistand holen.
Wichtig:
Unter dem Jahr immer die Zählerstände aufzeichnen (min. ¼-jährlich). Zählerstände nur im Beisein ablesen lassen. Haben Sie die Zählerdaten, so können Sie ganz einfach, aufgrund der Zähler- und der Vertragsdaten, selber eine Rechnung erstellen (beschleunigt die ganze Sache ungemein). Bei Preiserhöhungen werden die Zählerstände meistens geschätzt – natürlich zu Ungunsten des Kunden. Also keine Schätzungen akzeptieren.
Um Überzahlungen zu vermeiden, einfach unter dem Jahr ein Schreiben verfassen, dass sich das Verbrauchsverhalten signifikant geändert habe und dadurch die monatlichen Abschlagszahlungen neue auf xx. xx festzulegen ist. Zu diesem Zweck die laufende Einzugsermächtigung aufkündigen und eine neue Einzugsermächtigung mit neuem Abschlagsbetrag mit senden. Hinweis, dass bei widerrechtlicher Abbuchungen eine Bearbeitungsgebühr von € 20.00 für jede Rückbuchung anfallen. Um zu hohen Nachforderungen zu entgehen, die Abschlagszahlungen immer nahe am tatsächlichen Verbrauch festlegen. Besser ist es die Abschlagszahlungen tiefer anzubringen und den fehlenden Betrag auf ein separates Konto einzahlen um zur Abschlussrechnung genügend Liquidität zu halten.
Gute Hinweise und Berechnungen finden Sie auch unter den Kommentaren von „Melanie“ und „Markus“ (= Suchfunktion von ReclaBox), beim „Bund der Energieverbraucher“ und bei den „Verbraucherzentralen der Länder“
Die Schlichtungsstelle nur in unklaren Forderungen bemühen, bei unstrittigen Forderungen (betrifft fast alle Reklamationen) gleich mit Anwalt und Klage drohen. Der Versorger darf dann die Gebühren übernehmen.
Interessante Links zum Thema:
www.welt.de/finanzen/article2037653/So_wehren_sich_Verbraucher_gegen_die_Gaspreise.html
www.energieverbraucher.de/de/site/Preisprotest/site__1702/
www.kontra-gaspreis-lilienthal.de/was%20beachten.html
www.verbraucher.de/energie/index.html
www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2011/1027/eeg.php5
www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,rnn6uyd828wygt9v~cm.asp
www.strom-magazin.de/gasmarkt/verbraucherzentrale-rwe-2011-kunden-sollen-sich-wehren_26218.html
bi-energieprotest.de/index2. php? option=com_content&task=view&id=274&pop=1&page=0&Itemid=2
www.monopole.de/Erdgas-Gas-BGB-315-BGH-Preis-Urteile.html
www.johannafeuerhake.de/Preisprotest
Dies ist keine Rechtsberatung. Keine Garantie auf Richtigkeit. Gegebenenfalls nehmen Sie sich einen auf Energierecht spezialisierten Rechtsbeistand.