Jedes Mal, wenn ich diese großkotzigen Nachrichten höre "UMWELTHAUPTSTADT HAMBURG", schwillt mir der Kamm. Wie kann sich der Stadtteil Harburg dieses Recht herausnehmen, diesen Titel auch zu beanspruchen?
Seit Jahren (!) ist dem Bezirksamtsleiter und dem bezirklichen Ordnungsdienst bekannt, dass es in der angeblichen "Umwelthauptstadt" Dreckecken vom feinsten gibt. Und zwar an der Bushaltestelle "Moorburger Straße" unweit von dem ach so "sauberen Harburg".
Tagtäglich ist dort illegal Müll entsorgt. Es gibt dort nichts, was es nicht gibt. Ob Toilettenbecken, Fernseher, Monitore, Kühlschränke, Waschmaschinen, Auslegware usw, ja sogar Ratten laben sich an entsorgten Kochtöpfen und Pfannen.
Nachfragen, Beschwerden, Artikel in der hiesigen Zeitung werden ignoriert. Auf Dienstaufsichtsbeschwerden wird ebenso nicht reagiert. Fast täglich kommt wohl oder übel die Stadtreinigung, um diesen Unrat zu entfernen. Wer wird wohl für diese Kosten aufkommen? Ob dies unser werter Herr Bezirksamtsleiter aus seiner eigenen Tasche bezahlt? Meterhohes Unkraut, ein Tummelplatz für Ratten und anderes Ungeziefer sind dort mal so ganz nebenbei.
Vielleicht können sich unsere Touristen ja mal ein Bild machen, was eine "Umwelthauptstadt" so zu bieten hat!
Meine Forderung an Bezirksamt Harburg:
Endlich Kontrollen und endlich eine Antwort vom Bezirksamtsleiter
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 7
Ich verstehe grundsätzlich nicht, wieso manche Leute immer alles vollmüllen müssen. Ich weiß ja nicht, wie es woanders ist, aber bei uns wird Sperrmüll kostenlos abgeholt. Könnte man ja mal versuchen, anstatt seine Sachen einfach irgendwo hin zu knallen.
Also, ich würde in der Umwelthauptstadt lieber darauf achten, dass auch wirklich zehn verschiedene leere Müllwagen kommen, die den Müll auch getrennt abholen, damit sichergestellt, dass er getrennt entsorgt wird.
Seit Hamburg von Sockenpuppen regiert wird, kostet die Sperrmüllabfuhr 70€ und erzeugt so ein heimeliges Beirut-Feeling auf den Straßen. Immer etwas in greifbarer Nähe, mit dem man sich seiner Haut wehren kann, wenn die im Rathaus weiteren Hirnabbau betreiben.
Und nicht einmal dazu ist unser sehr geehrter Herr Bezirksamtsleiter bereit, auf diese Beschwerde zu antworten.
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst.
Unser Herr Bezirksamtsleiter muss uns "leider" verlassen, da nun endlich sein Sessel geräumt werden muss. Schlechter kann es nicht mehr werden! Aber vielleicht antwortet er doch noch? Ist aber eher unwahrscheinlich, ihm interessiert doch sein dreckiges und verkommenes Harburg eh nicht!
Warum sollte sich auch ein Herr Bezirksamtsleiter diese Blöße geben und antworten? Aber eine gute Nachricht, unser werter Herr Bezirksamtsleiter muss seinen Stuhl räumen. Ich kann nur hoffen, dass sein Nachfolger etwas für Harburg tut!