Ölwechsel zu teuer

Rheinstetten

Eine alte Oma beim Ölwechsel wurde gnadenlos über den Tisch gezogen. Vorher kein Kostenvoranschlag. Die hat natürlich die Rechnung nicht überprüft und brav bezahlt. Fast 75 €.

Für 1 Liter durchschnittliches Öl (10w40) 11,06 € berechnet. Da kosten 5L im Supermarkt oder Baumarkt nicht mehr als 15 €. Einkaufspreis bei Werkstätten (die kaufen im Fass) höchstens 2-3 €, eher weniger. Saftige Marge.

Nachträgliche Reklamation arrogant abgewiesen (mit hohen Entsorgungskosten usw. argumentiert - lächerlich). Für Ölfilter auch das doppelte berechnet. Bin echt enttäuscht.

Meine Forderung an ASE Autoservice Enderle:

25-30% Rückzahlung

Firmen-Antwort ausstehend seit 14 Jahren, 225 Tagen und 0 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Da hilft nur eins: Den Ölwechsel in der eigenen Garage selbst machen. Spart dann Steuer, Miete, Altölentsorgung, Unternehmerlohn, Gehälter und Sozialabgaben für Mitarbeiter, usw.

Wenn Sie einen Ölwechsel zum Materialeinkaufspreis haben möchten, müssen Sie sich die Fingerchen halt selbst schmutzig machen.
Werkstätten nehmen nun mal mehr Geld. Diese müssen die Räumlichkeiten unterhalten, ggf. Miete, Heizung, Wasser, Strom, Maschinen. Die bösen Mitarbeiter bestehen auch meist auf eine Entlohnung und so weiter und so weiter.

Nachtrag:

Rechnen Sie dem Kellner im Restaurant auch vor, was im Laden ein Kilo Schnitzel kostet, 1 Beutel Pommes Frites und ein Kopf Salat und bestehen darauf, die Speise zum anteiligen Supermarktpreis zu bekommen? Lachhaft.

Fünf Liter Markenöl kosten zwischen 25 und 50 EUR, NoName auch deutlich billiger zu haben. Aber zum einen haftet die Werkstatt für das, was sie einfüllt, und wird hier eher nicht das absolut billigste einfüllen, und zum anderen müssen die ja auch noch was verdienen.

Bei 15 - 30 Minuten für den Ölwechsel, dem Öl und womöglich noch einem neuen Ölfilter sind die 75,- EUR echt normal.

Wenn man es billiger will, muss man halt die entsprechenden Angebote diverser Ketten nutzen (Ölwechsel gratis, aber Öl muss dort gekauft werden, unter Umständen dann natürlich auch mehr EUR pro Liter als anderswo).

Bei ATU kostet der Ölwechsel incl. Filter nur ca. 35 Euro (Peugeot Partner Diesel, Opel Corsa).

Wie kommen Sie darauf, dass ATU nichts über die Qualität des Öls sagt. Das Öl entspricht den Spezifikationen des Fahrzeugherstellers.
Was sagt eine Markenwerkstatt über die Qualität des Öls, genauso viel.

Bin kein Atu-Mitarbeiter, habe dort nur kürzlich zwei Ölwechsel machen lassen (Corsa, Peugeot Partner) und was aus Sicherheitsgründen gemacht werden muss, entscheide ich bzw. ggf. der TÜV, nicht ATU.

@Kfz Meister. Mir schauderst bei Ihren Aussagen.

Ich bezahle auch ca. 75 € für Öl-Filterwechsel in einer kleinen Werkstatt, wobei ich davon ausgehe, ein solides Öl zu erhalten. Ich erwarte auch, dass das Öl abgelassen (nicht abgepumpt) wird.
Dies bedingt die De- und Montage der heute üblichen Motorverkleidung von unten mit Ihrem Zeitaufwand. Somit betrachte ich so einen Preis als angemessen.

Da ich während der Arbeit nicht daneben stehe, vertraue ich auf die Aussage des Meisters. Die Qualität des Öls geht doch auch nur über das Vertrauen. Eine Ölprobe an ein Labor zu geben, ist doch viel zu teuer.

Panschereien jeglicher Art hatten wir ja bereits. Aber wozu wird so ein Drecksöl, wie Sie beschreiben, eigentlich hergestellt?

Keine Rückmeldung ist mir bekannt.

Für die, die es i. O. finden, noch ein Nachtrag zu Sachlage. Meine Oma hat immer zw. 40-50 € für Ölwechsel bezahlt und damit auch gerechnet. Auf einmal 25-30 € mehr. Wenn die aus der Werkstatt vorher gesagt hätten, es wird 75 € kosten, wäre sie sicher zu ATU oder wo anders gefahren oder wenigstens verhandeln können. Wie gesagt, null Kulanz von der Werkstatt.

Was anderes wäre auch nicht zu erwarten.