Der Fall ist, mein Freund und ich haben circa vier Jahre in einer kleinen Wohnung in Eschweiler gelebt. Erst habe ich da alleine gewohnt, später ist er zugezogen. Mein Vermieter war leider immer nur ein Sprücheklopfer und hat viel gesagt und wenig getan.
Im Vertrag beim Einzug wurde mir schon die Reparatur der Kellerfensters schriftlich zugesagt und in den vier Jahren nicht gemacht, so wie viele andere kleine Mängel, die nach mehrmaliger Aufforderung nicht behoben wurden.
Des weiteren gab es nie eine Nebenkostenabrechnung und irgendwann kam dann die Aussage, dass das Haus verkauft wird. Was sich so ein Jahr zog und mehrere Makler verschließ, die man ja dank der vielen Besichtigungstermine auch noch alle traf. Dabei wurden auch von einem Bilder der Wohnung gemacht, ohne mein Einverständnis. Das alles war zusammengenommen, dann doch ein Grund sich über den Vermieter zu ärgern, und wir konnten es kaum erwarten, einen neuen Vermieter zu bekommen. Die Kaution wurde auch nie auf ein Sparbuch gelegt, wie vereinbart, aber egal.
Der Makler brachte dann einen möglichen Käufer und erwähnte, dass das Haus nur dann verkauft würde, wenn wir ausziehen würden, da der neue Vermieter die Wohnung für einen Familienmitglied haben wolle. Wir haben uns darauf eingelassen, weil wir sonst unsere Kaution und alles eh nie wieder gesehen hätten. Der Makler brachte einen Vertrag mit, der für uns zum Vorteil sein sollte und unterschrieb ihn im Namen des Vermieters! Dieser Vertrag besagte, dass wir 120 Euro zu unserer Kaution als sogenannte Zinsen bekommen würden und je früher wir ausziehen würden, würden wir auch die Kaltmiete erstattet bekommen (also zum Dezember hatten wir vereinbart auszuziehen).
Jetzt klappte die Wohnungssuche ganz gut und wir konntent zum 1.10. bereits umziehen und einen Tag vorher fand die Schlüsselübergabe statt, bei der es auch die vereinbarte Kaution gab. Den Rest (die Kaltmieten) sollten nachkommen, da ja nicht klar war, wann genau wir wirklich raus wären (obwohl es angekündigt wurde), war der Grund. Das Geld habe ich bis heute nicht erhalten und frage mich, was ich tun kann. Für einen Anwalt ist die Summe doch fast zu gering. Und die ganzen Vorauszahlungen, da ich gegen so was nicht versichert bin, machen die Entscheidung nicht leichter. Nachher ist der insolvent und ich bleib auch noch auf den Kosten für den Anwalt sitzen.
Meine Forderung an Vermieter:
Kaltmietenerstattung
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 2
@ reclaBoxler Ist ja keine schlechte Idee, aber bis heute hatte ich noch nie solche Probleme und bin deswegen wohl auch nicht davon ausgegangen, dass man das braucht. Nennt man dann wohl Lehrgeld, wird mir auch nicht mehr passieren, heißt aber leider, das Geld ist futsch.
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst.