Seit mehreren Jahren nutzte ich DSL 2000 von 1&1 ohne Probleme.
Nach Telefonakquise und scheinbar günstigem Angebot habe ich mich zu DSL-Flat überreden lassen.
Die Schaltung der Leitung auf die höhere Übertragungsgeschwindigkeit erfolgte gemäß Auftragsbestätigung. Die erforderliche Hardware wurde jedoch, entgegen der vertraglichen Zusicherung, nicht geliefert und somit sämtlich Funktionen der Zugangsleitung ausgeschaltet.
Eine erschöpfende Auskunft bezüglich Liefertermin war auch über die teure Hotline (ich fühle mich betrogen) nicht zu erhalten.
Per Telefax (e-mail war ja nicht möglich), habe ich 1&1 unter Fristsetzung zur Vertragserfüllung aufgefordert. Keine Reaktion. Danach habe ich von meinem Recht zur außerordentlichen Kündigung Gebrauch gemacht und fristlos und formgerecht gekündigt. Keine Reaktion.
Dann habe ich die Abbuchungsermächtigung widerrufen und den Rechnungsbetrag zurückbuchen lassen. Erste Mahnung von 1&1 und Androhung der Leitungssperre. 1&1 hat weiterhin abgebucht. Ich habe der Lastschrift erneut widersprochen. Nach 2(!) offenen Rechnungen hat 1&1 die Leitung gesperrt.
Ich habe per Telefax vom 6.11.08 erklärt, die offenen Rechnungsbeträge zuzüglich der Kosten bis zum Ende der Vertragslaufzeit zu begleichen, wenn mir im Gegenzug die Leitung für einen anderen Anbieter freigeschaltet wird.
Aus meiner Sicht war mir schon zu diesem Zeitpunkt ein Vetragsverhältnis mit 1&1 nicht mehr zuzumuten. Mit Schreiben vom 19.11.08 teilte mir 1&1 mit, dass eine vorzeitige Begleichung der Gebühren nicht möglich ist. Ich musste einen neuen Anschluss - auch für Telefon - beantragen.
Deshalb waren neue Drucksachen zu beschaffen und meine Kunden mussten per Post über meine neuen Rufnummern informiert werden. Mit dem 19.2.09 erhielt ich vom Bayer. Inkassodienst eine Forderung: Hauptforderung EUR 50,87 Kosten EUR 63,75.
Ich werde nicht bezahlen.
Meine Forderung an 1&1:
Erstattung von aufgelaufenen und noch anfallenden Kosten i. H. v. ca. € 850,--
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