Am 30.11.2011 hat die Hausverwaltung von Kabel auf eigene digitale Sat-TV-Anlage umgestellt.
Seitdem kann ich Festnetz und Internetflat von Kabel Deutschland nicht mehr nutzen. Wir als Mieter wurden nicht darüber informiert, dass wir Telefon und Internet ab dem Tag ebenfalls nicht mehr nutzen können. Ich hatte also von jetzt auf gleich weder Telefon noch Internet.
Ich bin beruflich im Außendienst und ich musste mir erstmal einen neuen Anbieter suchen. Zudem hatte ich angerufen und das Problem bei Kabel Deutschland geschildert. Ein Techniker war Anfang Dezember vor Ort. Mein Vater war mit ihm im Keller. Dort hat der Techniker festgestellt, dass er an die Anschlüsse nicht mehr ran kommt, weil das Schloss ausgetauscht ist.
Somit ist klar, dass Kabel Deutschland für mich technisch nicht mehr verfügbar und somit nicht nutzbar ist! Nach langem Suchen habe ich mich für vodafone entschieden und damit beauftragt, den Anschluss zu kündigen und meine Rufnummer zu portieren.
Von Kabel Deutschland erhielt ich eine Kündigungsbestätigung zum 12.05.2012. Hallo! Ich habe ein Sonderkündigungsrecht! Ich kann sofort aus dem Vertrag raus. Es ist nicht mein Verschulden, dass ich Kabel Deutschland nicht mehr nutzen kann! Auf meine E-Mail bezüglich Widerspruch gegen die Rechnung vom Dez. 2011 habe ich keine Antwort erhalten. Auch auf meine Mail an das Beschwerdemanagement wurde nicht geantwortet. Ich benötige dringend wieder Festnetztelefon und Internet.
Die Ignoranz von Kabel Deutschland ist einfach unglaublich. Die telefonische Hotline ist nervtötend und weiterhelfen kann einem auch niemand. Auch wird man nicht z. B. in die Rechnungsabteilung oder in eine Beschwerdeabteilung durchgestellt.
Bestell-/Kundennummer: 131693721
Meine Forderung an Kabel Deutschland Service:
Sofortige Entlassung aus dem Vertrag, Sonderkündigungsrecht.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 5
Da hilft Ihnen wohl nur noch ein Anwalt.
Was hat eine TV-Sat-Anlage mit dem Telefon und Internet zu tun?
Normal gar nichts.
Mit der Hausverwaltung hatte ich ebenfalls gesprochen. Die distanziert sich insoweit, dass es heisst, KabelD hätte keine Nutzungsrechte gehabt bezüglich Bereitstellung von Telefon und Internet. Das fand ich auch ganz nett. KabelD meinte dazu, dass dem nicht so wäre, es bestünden allgemeine Rechte. (Soviel zu der Hotline). Ich bin schon die ganze Zeit aktiv, wenn ich Zeit dazu habe. Ich habe auch noch einen Vollzeitjob, der mich fordert. Langsam finde ich das Ganze auch nicht mehr witzig! Zumindest auf meine Mails kann KabelD doch wohl antworten und sich äußern! Aber nicht einmal das passiert. Und das finde ich als Kunde einfach unmöglich. Der eine schiebt dem anderen den schwarzen Peter zu und ich bin die Dumme dabei.
Vorab: Kabel Deutschland sichert sich bei einem neuen Anschluß aber weitreichende alleinige Rechte an dem "Hausanschlußkasten" für einige Jahre. Ich weiß nicht mehr wie viele, aber aber ich habe irgendwie 10 Jahre im Kopf. Genau deshalb hat mein Vermieter auch KD abgelehnt, zu Recht wie ich finde, denn mein Vermieter (Hausbesitzer) kommt nämlich ansonsten in seinem eigenen Haus nicht mehr an die Anschlußbox heran bzw. könnte im Falle eines unbekannten Elektroproblems noch nicht einmal einen Handwerker kommen lassen, da niemand an die verschlossene Box herandarf bzw. kann, außer KD. Dann müßte der Hausbesitzer solange warten, bis KD einmal einen Techniker vorbeischickt. Unglaublich!
Zur Sache: Sie haben hier überhaupt kein Sonderkündigungsrecht. Sie haben Ihren Vertrag mit KD und der ist zu erfüllen, solange KD die vereinbarte Leistung liefert.
Unterliegt die Lieferung anderen - nicht von KD zu verantwortenden Störungen - so müssen Sie sich an den Störer wenden, nicht an KD.
Schreiben Sie Ihre Hausverwaltung an und bitten Sie um eine schnellstmögliche schriftliche Stellungnahme, ggf. mit Fristsetzung. Sollte die Sachlage bzw. Kostenübernahme danach immer noch unklar sein, wovon ich eher ausgehe, würde ich einen Anwalt kontaktieren. KD hat damit aber auf keinen Fall etwas zu tun, von daher verstehe ich, daß die Ihnen nicht mehr antworten. Schließlich sind die keine Rechtsberatung!
Aufgrund meiner Forderung nach sofortiger Rufnummernportierung wurde ich angeschrieben und mein Vertrag zum 20.02.12 beendet. Leider kann ich nicht sagen, ob dies aufgrund meiner E-Mail an das Beschwerdemanagement oder in der Reclabox geschehen ist.