Am 04.01.2012 kaufte ich ein Samsung Galaxy Ace plus Handytasche bei top-phone.de und zahlte sofort per Überweisung. Am 06.01.2012 wurde der Geldeingang bestätigt.
Nachdem am 11.01. noch immer keine Ware da war, fragte ich nach und erfuhr, dass das Handy, obwohl im Shop als "sofort verfügbar" ausgewiesen, gar nicht lieferbar sei. Ich teilte mit, dass ich das Telefon dringend bräuchte, wurde aber immer wieder vertröstet.
Bereits am 13.01.2012 teilte ich dem Unternehmen mit, sollte das Gerät nicht innerhalb einer Woche verbindlich lieferbar sein, der Widerruf bindend sei. Leider wurde dies ignoriert und ich wurde weiterhin vertröstet.
Am 19.01.2012 teilte ich dem Händler mit, dass mein Widerruf vom 13.01.2012 gültig ist und ich die Erstattung des Betrages schnellstens erwarte. Daraufhin wurde bestätigt, dass der Auftrag - leider erst zum 19.01.2012 - storniert wurde und wie ein Wunder eine dreiviertel Stunde später, dass das Gerät nun doch lieferbar wäre. Auf diese Lieferung verzichtete ich und erinnerte, dass mein Widerruf bereits am 13.01.2012 eingegangen war.
Seitdem wurde weder das Geld erstattet noch kam irgendeine Reaktion. Mir ist bewusst, dass der Gesetzgeber eine Frist von 30 Tagen einräumt - wobei es eine Frechheit ist, diese in vollem Umfang auszureizen. Aber auch nach 30 Tagen, d. h. am 13.02.2012 konnte keine Erstattung verbucht werden.
Da ich davon ausgehe, dass ich betrogen wurde, werde ich Strafanzeige stellen.
Bestell-/Kundennummer: Auftrag 3780 vom 04.01.2012
Meine Forderung an HuCtec.de - top-phone.de:
Umgehende Erstattung des Zahlbetrages
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 3
Leider keinerlei Kontakt, keine Erstattung. Strafanzeige wird gestellt.
Leider hat dieses Unternehmen Insolvenz angemeldet und der Insolvenzverwalter teilte mir mit, dass ich mein Geld wohl nie wieder sehen werde. Es werde wohl ein später zu eröffnendes Verfahren nötig sein, um evtl. eine Entschädigung zu erhalten - diese sei wohl eher moralisch als annähernd als Schadensausgleich gedacht. Schade, dass derartige Geschäftspraktiken überhaupt möglich sind und dazu führen, dass der Endverbraucher in die Röhre sieht. Außerdem wirft es einen negativen Schatten auf sämtliche Internethändler, von denen sehr viele seriös arbeiten!
Inhaber der Firma ist insolvent.
Insolvenzverwalter teilt mit, dass das Geld wohl für immer weg ist. Dumm gelaufen.