Vertragsverlängerung ohne Hinweis darauf

Düsseldorf

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 19.05.2009 wurde ein Vodafone-D2-Vertrag geschlossen. Am 25.11.2010 wurde telefonisch eine Tarifänderung vorgenommen. Dabei gab es weder am Telefon noch im Nachgang schriftlich einen Hinweis auf eine verlängerte Vertragslaufzeit. Es wurde auch niemals ein neues Handy in Anspruch genommen.

Auf Anfrage im D2-Shop wurde damals auch der 19.05.2011 als Vertragslaufzeitende bestätigt. Am 02.02.2011 (Eingang 09.02.2011 durch Vodafone bestätigt) wurde der Vertrag zum nächsten Termin gekündigt (wäre der 19.05.2011 gewesen). Auf diese Kündigung wurde überhaupt nicht reagiert. In der Folge wurde aller drei Monate eine Rechnung zugeschickt, welche ab Juni 2011 nicht bezahlt wurden.

Letztlich bestätigte Vodafone die Kündigung ab sofort, wollte aber die hohen Grundgebühren bis November 2012 sofort bezahlt haben. Diese Kosten belaufen sich auf 1038 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Die Betroffene ist hartz4-Empfängerin und wurde niemals korrekt beraten, um aus dieser Schuldenfalle herauszukommen, statt dessen redete man ihr ständig andere Tarife ein, die an der Situation nichts änderten. Die Kosten waren stets viel zu hoch.

Auf einen Widerspruch zu dieser Forderung vom 12.10.11 wurde auch nie eingegangen.

Nun schreibt das Inkasso und will 1660 Euro binnen sieben Tagen.

Kann Vodafone nicht einsehen, dass die Betroffene genug gestraft ist, die Kündigung zum 19.05.2011 akzeptieren oder wenigstens einen Einigungsvorschlag unterbreiten, der sich vielleicht um die 100 Euro bewegt?

Ist denn eine Vertragsverlängerung ohne jeden Hinweis darauf überhaupt rechtens? Ich zweifle dies sehr an.

Vielen Dank für die Hilfe.

Mit freundlichen Grüßen

Pierre

Bestell-/Kundennummer: 91755146

Meine Forderung an Vodafone D2:

Erlass der Forderung von 1038 Euro zzgl. MWSt. oder unterbreiten eines Vergleiches um 100 Euro

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Ab zum rechtsanwalt, der kann da sicher helfen und beraten, beim amtsgericht kann sie prozesskostenbeihilfe beantragen, das sollte sie aber vo dem gang zum rechtsanwalt machen. und finger weg von tarifänderungen/vertragsabschlüssen
am telefon etc. alles halsabschneiderei, die können einen da sonst was erzählen und hinterher stimmt das nicht.

Wenn die Tarifänderung einen günstigeren Tarif ergeben hat, dann hat Sie wenig Chancen. Das ist ja ein "Entgegenkommen" von dem Mobilfunkanbieter. Ich habe das gleiche Problem nur mit einem anderen Anbieter. Ich hatte eine Rechtsberatung und keine Chance was dagegen zu machen, weil es in deren AGB´s steht. Reine Abzocke.

Die Beschwerde ergab bis jetzt überhaupt keine Reaktion seitens des Anbieters bzw. dem Inkassobüro. Die Betroffene hat es einem Anwalt übergeben.
Ob der Tarif nun günstiger geworden sein soll oder nicht, kann man nicht beantworten. Von der -grundgebühr her war der Tarif deutlich höher.
Vielen Dank für Eure Mithilfe.