29.02.2012 | 20:50 Uhr · 3576 Views · von Simone Bast
Wolf GmbH (Mainburg )
Verkalkt nach einigen Jahren
Auch uns hat es erreicht, die Heizung versagt - verkalkt.
Wir haben uns, bevor der Nachwuchs kam, ein Haus bauen lassen, in der Hoffnung, dass die ersten Jahre ruhig bleiben. Keine Reparaturen, ruhe Jr. groß zu bekommen.
Aber die Rechnung ohne unsere Wolf Gs 20/160. Nach sechs Jahren fingen ganz langsam Probleme an, dass die Anlage zu spinnen scheint. Denn wir haben Zeiten für Heizen gespeichert und nachts Sparleistung, aber heizt nachts. Leider keine offenen Ohren bei den Handwerkern. Kaum einer hat mehr gemacht, als das wartet.
Nun hat der super Winter uns die Haare weiß werden lassen, viele Teile ausgetauscht, weil verkalkt. Wie geht denn das, die Heizung geht, wenn will, nur weil ein Schraubendreher in den Umschalter steckt, und die Firma macht nichts. Heizung geht nur bis ca. 20° C.
Auch als Fa. Wolf tel. nachgefragt wird von Heizungsfirma keine Reaktion von Wolf, von wegen wir kommen oder so.
Was kann man machen, da die Heizungsanlage sich nicht an der Heizung oder an dem Wandteil ändern lässt. Das Kind oder wir entweder heiß oder eiskalt baden oder duschen. Und in der Badewanne nur knöchelhoch Warmwasser kommt.
Hilfe, denn wir haben keinen Lottogewinn und neue Heizung kostet 12000 € oder mehr, wir haben uns schon erkundigt.
Simone
Meine Forderung
Kostengünstige Hilfe
Firmenantwort
05.03.2012 | 08:02 Uhr · Wolf GmbH
Sehr geehrte Kundin,
die Ursache für die Verkalkung brauchwasserberührter Bauteile hängt in der Tat vom Härtegrad des Brauchwassers ab. Bei hartem Wasser sollte im Zuge der jährlichen Wartung der Brauchwasserwärmetauscher mit entkalkt werden. Wenn die Kalkmenge letztendlich den Durchgang des Wärmetauschers blockiert, ist ein Entkalken in der Praxis oftmals nicht mehr möglich und der Wärmetauscher muss erneuert werden.
In vielen Fällen reicht es als Vorsorgemaßnahme schon aus, die maximale Warmwassertemperatur an der Regelung zu begrenzen. Dabei gilt, je niedriger die Solltemperatur gewählt wird, desto weniger Kalk scheidet sich ab.
Alternativ hierzu wäre die Nachrüstung einer häuslichen Wasseraufbereitung, welche natürlich auch wartungsbedürftig ist.
Wir möchten in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass die Ausscheidung von Kalk ein natürlicher Vorgang ist, welcher nicht vom Gerätehersteller abhängig ist.
Wir empfehlen Ihnen sich bezüglich den Vorbeugungsmaßnahmen mit Ihrem Installateur in Verbindung zu setzen.
Mit freundlichen Grüßen
i. V. Sascha Mühl, Wolf GmbH