Laut dem mir vorliegenden Werbe-Flyer aus dem VF-Shop gibt es bei sofortiger Freischaltung und Rufnummernmitnahme eine Gutschrift von sechs Monaten über den Basispreis und die Basishardware.
Dieses war daran geknüpft, dass eine sofortige Freischaltung zu erfolgen hat und dass die Rufnummer vom alten Telefonanbieter übernommen wird. Genau dieses Angebot, genau gesagt das Angebot LTE Zuhause Telefon & Internet 50000 haben wir dann im örtlichen VF Shop in Lengerich abgeschlossen.
Die Hardware wurde uns gegen 1€ Zahlung sofort mitgegeben. Das Angebot, dass VF die Kündigung und Rufnummernübernahme vom alten Anbieter übernimmt, wurde abgelehnt mit der Begründung, dass es im System zu Problemen gekommen sei und wir die Kündigung besser selbst erledigen und dann später die schriftliche Bestätigung vom alten Anbieter vorbei bringen.
Als ich nun später mit der Hotline telefonierte, fragte ich auch nochmal nach der sechsmonatigen Befreiung, aber nun wurde mir mitgeteilt, dass diese Befreiung nur solange gilt, wie die Laufzeit des Vertrages beim alten Anbieter läuft und dann auch nur max. sechs Monate. Es hieße bis zu sechs Monaten!
In meinem Fall ist LTE am 14.2.2012 geschaltet worden, und da ich nur einen Monat Kündigungsfrist beim alten Anbieter habe, läuft der Vertrag zum 31.3.2012 aus. Ergo bekäme ich laut Aussage 1 1/2 Monate Befreiung.
Doch laut Flyer heißt es klar und deutlich in der Fußnote 3:
"Vodafone schreibt allen Kunden, die bis zum 31.03.2012 einen LTE Zuhause Internet- oder LTE Zuhause Telefon & Internet-Vertrag abschließen und dabei eine Rufnummernmitnahme von ihrem bisherigen Telefonanbieter beauftragen, den Basispreis und den monatlichen Aufpreis für die LTE-Basishardware für einen Zeitraum von 6 Monaten auf dem Rechnungskonto gut. Die 6-monatige Basispreisbefreiung gilt nur bei sofortiger Anschaltung Ihres LTE-Anschlusses. Kunden, die ihre alte Rufnummer mitnehmen und ihren neuen LTE-Anschluss erst nach Beendigung des bisherigen Vertrags schaltenlassen, erhalten kein Wechselangebot. Bei Buchung eines LTE-Zuhause Internet S-Neuvertrags bis 31.03.2012 und gleichz. Vertragsverhältnis in einem DSL-Vertrag, der vor dem 01.11.2011 geschlossen wurde, erhält der Kunde für seine DSL-Restvertragslaufzeit (maximal 24 Mon.) für den Neuvertrag eine Basispreisbefreiung für den äquivalenten Zeitraum."
Ich frage mich, was das mal wieder soll? Wieso wird etwas beworben, was dann nicht eingehalten wird?
Im Internet steht mittlerweile unter der Fußnote 21:
LTE Prämie: Vodafone schreibt allen Kunden, die bis zum 31.03.2012 einen LTE-Vertrag (LTE Internet/Telefon & Internet 3600-21600) abschließen, den Basispreis und den Aufpreis für die LTE-Basishardware bei Rufnummerübernahme für einen Zeitraum von 6 Monaten auf dem Rechnungskonto gut. Bei einem Vertragsabschluss ohne Rufnummerübernahme bis zum 31.03.2012 schreibt Vodafone allen Kunden den Basispreis und den Aufpreis für die LTE-Basishardware für einen Zeitraum von 1 Monat auf dem Rechnungskonto gut.
Dort ist anscheinend nun die Variante 50000er LTE von der Befreiung ausgeschlossen!
Obwohl diese in der Übersicht der LTE zuhause Angebote noch beworben wird (siehe roten Kreis mit weißer Schrift: "Bis zu 6 Monate Basispreis Befreiung; mit vermerk auf Fußnote 21).
Doch auch in Fußnote 21 der Webseite steht für mich eindeutig wie in der Fußnote 3 im Flyer, dass sechs Monate gutgeschrieben werden.
Bestell-/Kundennummer: 001924356112
Meine Forderung an Vodafone D2:
Einlösung des Werbeversprechens und Basispreisbefreiung von sechs Monaten!
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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kommentare und trackbacks 2
Hallo nochmals,
nachdem ich heute nochmals im VF-Shop war, um die Kündigungsbestätigung meines alten Telefonanbieters vorbei zu bringen und der Sache nochmals auf der Zahn zu fühlen, waren diesmal zwei Herren anwesend. Diese bestätigten mir nun die 6-monatige Befreiung. Demnach bekäme ich diese selbstverständlich und es täte ihnen leid, dass uns von der Kollegin was falsches mitgeteilt wurde. Die Werbeflyer und Fußnoten wären natürlich bindend, da sich ein Kunde nur daran orientieren könne.
Fragt sich, wie man dann überhaupt anderes behaupten kann.
Das Problem mit der Hotline wäre leider bekannt, da die dortigen Mitarbeiter nur oberflächlich mit der Materie betraut wären und i.d.R. eher "beraten" sollen.
Naja, aber gerade bei einer Beratung verlange ich Fachkompetenz, ich würde die Aussage eher in: "i.d.R. verkaufen sollen!" ändern.
Aber dass selbst bei schriftlicher Anfrage und dem darauf erfolgten Rückruf die selbe falsche Aussage getätigt wird, ist für mich unerklärlich. Wenigstens da hätte sich doch ein Mitarbeiter vorher kundig machen können!
Nun hoffe ich, dass das auch wirklich mit den nächsten Abrechnung wie versprochen klappt, sodass ich dieses Problem erst mal als "abwarten" vorerst beenden möchte. Ich werde dann bei Erfolg oder Misserfolg wieder berichten.
Per E-Mail wurde mir nun nach vielen Mails und Telefonaten sowie Shopbesuchen die Gutschrift über sechs Monate zugesagt, ob es nun letztendlich klappt, wird man dann in gut einem halben Jahr sehen. Was noch komplett offen ist, ist die Rufnummernportierung, auch das wird sich wohl noch zeigen.