Eigentlich sollte ein Arzt-Bewertungsportal sowohl positive als auch negative Meinungen veröffentlichen. Meine sachlich geschriebene kritische Meinung zu einem Hautarzt wurde erst veröffentlicht und dann gelöscht.
Auf telefonische Nachfrage sagte man mir, dass dies der Arzt gefordert hätte. Um Probleme zu vermeiden nehme man in solchen Fällen die kritische Meinung lieber aus dem Netz. Auch zum Schutze des Verfassers. Man versprach mir, eine Stellungnahme von mir, die noch sanfter geschrieben ist als ohnehin schon, problemlos zu veröffentlichen, sofern keine Tatsachenbehauptungen enthalten sind.
Also verfasste ich eine sanfte, vorsichtige Stellungnahme, die keinerlei Tatsachenbehauptungen enthält. Diese lautete:
"Ich habe leider bei Herrn Dr. XXX sehr schlechte Erfahrungen gemacht und dies in einem ausführlichen Text konkret beschrieben. Aus rechtlichen Gründen musste Jameda diese erste Bewertung von mir letztlich löschen. Dies ist verständlich, denn Tatsachenbehauptungen bedeutet immer „Aussage gegen Aussage“.
Nun fällt es mir schwer, in dieser Ersatzbewertung ohne Tatsachenbehauptungen meine Meinung und die von mir hier verteilte Note für Herrn Dr. XXX so zu erklären, dass andere User, die das Portal besuchen, Bescheid wissen, wieso ich Herrn Dr. XXX leider nicht empfehlen kann.
Ohne Herrn Dr. XXX beleidigen zu wollen, möchte ich mich jedoch so äußern, dass ich mit der Art, wie mit mir als Patient umgegangen wurde und der Behandlung an sich, sehr unzufrieden war. Ich hoffe, dass zumindest diese allgemein gehaltene Aussage erlaubt ist.
Meine generellen Ansprüche: Für mich muss ein Arzt kompetent sein und sich normal verhalten. Er sollte seinen Patienten zudem helfen können und mit dem Patienten ein beidseitiges Gespräch führen. Dies sind meine Ansprüche an einen Arzt im Allgemeinen und dienen dazu, mich als in diesem Falle Kritik übenden Patienten besser einschätzen zu können.
Mein Fazit: Ich bedauere es in mehrfacher Hinsicht sehr, dass ich bei Herrn Dr. XXX war. Da ich keinerlei Tatsachenbehauptungen machen darf, darf ich dies leider nicht begründen. Würde mich jemand fragen, ob ich Herrn Dr. XXX empfehlen kann, müsste ich dies leider verneinen."
Leider hat Jameda auch auf mehrfache Nachfrage nicht mehr reagiert. Jameda weigert sich, diese kritische Meinung zu veröffentlichen, suggeriert den Besuchern jedoch, ein Bewertungsportal zu sein, welches auch kritische Meinungen zu Ärzten erlaubt. Und auch wenn es rechtlich zu gefährlich sein sollte, sollte Jameda wenigstens zu seinem Versprechen stehen, meine abgemilderte Bewertung ohne Tatsachenbehauptungen zu veröffentlichen.
Update: man teilte mir von Jameda mit, dass man meine abgemilderte Bewertung nicht veröffentlichen könne. Eine dann nochmals verkürzte Bewertung wurde dann auch abgelehnt. Eine dritte Bewertung, die dann so zahm war wie ein Schäfchen wurde ebenfalls bis heute nicht veröffentlicht. Jameda zeigt ganz klar, was es ist: ein Portal für Ärzte, jedoch nicht für Patienten. Sehr schade!
Meine Forderung an jameda:
Veröffentlichung meiner nun äußerst harmlosen letzten Bewertung, auch wenn sie kritische Untertöne besitzt
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Antwort auf die Beschwerde vom 25.04.2012
Da der Fall zu der ursprünglichen Bewertung, um die es hier mal ging, bereits gelöst ist, möchte ich mit meiner Antwort nun etwas allgemeiner auf die hier diskutierten Themen eingehen.
Zunächst einmal ist es mir ein Anliegen an dieser Stelle ganz deutlich zu machen, dass uns jede Bewertungen unserer Nutzer wichtige ist. Explizit auch die negativen Kommentare. Da hier leider dennoch so ein Bild entstanden ist, ist es uns wohl nicht richtig gelungen, zu erklären, aus welchem Grund wir manche Bewertungen auch ablehnen müssen. Daher möchte ich das nun noch einmal versuchen.
Bei Bewertungen geht es um subjektive Meinungen. Diese sind durch das Grundgesetz geschützt und dürfen öffentlich geäußert werden (so fern nicht beleidigend, aber das ist ja sowieso klar). Nicht erlaubt ist es dagegen, über jemanden eine Behauptung abzugeben, die dargestellt ist, als sei es schon eine bewiesene Tatsache. Solche Tatsachenbehauptungen dürfen wir aus rechtlichen Gründen nicht veröffentlichen bzw. müssen sie von der Seite nehmen, wenn der Arzt uns darauf aufmerksam macht.
Um das mit der Tatsachenbehauptung vs. Meinungsäußerung noch einmal zu verdeutlichen hier noch ein Beispiel: eine Meinungsäußerung ist bspw. die Aussage „ich habe mich von dem Arzt schlecht behandelt gefühlt“. Oder auch: “ich war mit dem Ergebnis der Behandlung überhaupt nicht zufrieden“. Eine Tatsachenbehauptung wäre bspw. die Aussage „Der Arzt hat mich falsch behandelt“.
Meistens geht es um diesen Unterschied, wenn wir eine Bewertung nicht veröffentlichen können. Negative Meinungen zu einem Arzt veröffentlichen wir sehr gerne auf jameda, denn sie sind eine wichtige Hilfestellung für andere Patienten.
Das ist jetzt natürlich eine recht knappe Ausführung zu dem komplexen Thema „Bewertungsrecht“. Wenn noch mehr Informationsbedarf bestehen sollte, kann ich das auch gerne noch ergänzen.
Ich hoffe, ich konnte ein kleines bisschen Verständnis für unsere Entscheidungsgrundlage gewinnen.
Viele Grüße
Elke Ruppert
Antwort auf die Beschwerde vom 25.04.2012
dank, dass Sie noch mal Ihren Standpunkt klar gestellt haben. Ich bin auch davon ausgegangen, dass zwischen Ihnen und jameda schon eine Lösung gefunden wurde, daher habe ich in meiner Antwort allgemeiner versucht zu erklären, warum wir Bewertungen sorgfältig prüfen müssen. Was Ihren Fall angeht, möchte ich mich noch mal für unsere verspätete Reaktion entschuldigen. Die Tatsache, dass Sie viel zu lange keine Antwort von uns erhalten haben, entspricht nicht unserem Service-Verständnis. Wir haben daraus gelernt und unser Team noch einmal aufgestockt. Damit sind wir nun in der Lage, die stetig steigende Anzahl an Bewertungen und auch Rückfragen in einem angemessenen Zeitraum abzuarbeiten.
Viele Grüße
Elke Ruppert
Antwort auf die Beschwerde vom 25.04.2012
für jameda sind alle Bewertungen wichtig – positive wie negative. Es wäre für uns nicht zuletzt aus wirtschaftlichen Gründen glatter Selbstmord, wenn wir - wie hier behauptet - alle Bewertungen schlechter als drei ablehnen würden. Wir leben von der Akzeptanz der Patienten und davon, dass wir viele Bewertungen erhalten. Nur wenn uns weiterhin so viele Patienten nutzen, kommen auch die Ärzte zu uns. Würden wir unsere Entscheidungen pauschal pro Arzt treffen, wäre das also ziemlich kurzsichtig von uns.
Es kommt natürlich vor, dass wir Bewertungen ablehnen oder löschen müssen (dies tun wir aber nicht ohne Information an den Nutzer – auch da unterscheiden wir uns von vielen anderen Portalen). Insbesondere wenn in den Bewertungstexten nicht nur Meinungsäußerungen, sondern auch Tatsachenbehauptungen enthalten sind. Gegen solche Tatsachenbehauptungen können die Ärzte leider vorgehen. Oft ärgert uns das auch sehr. Daher hier noch mal die Bitte: Achtet beim Schreiben darauf, dass der Text eindeutig als Meinungsäußerung gewertet werden kann. Dann können wir die Texte auch gegen Ärzte und deren Anwälte verteidigen (vorausgesetzt der Text ist nicht beleidigend, diskriminierend oder anderweite strafrechtlich relevant – aber das ist ja eh klar).
Wenn ihr noch Fragen habt, warum eure individuellen Bewertungen nicht veröffentlicht wurden, schreibt uns gerne noch mal eine E-Mail an bewertungen@jameda.de (bitte mit „reclabox“ im Betreff, damit wir Bescheid wissen).
Viele Grüße
Elke Ruppert (jameda)
Antwort auf die Beschwerde vom 25.04.2012
die Diskussion hier verläuft ja lebhaft. Daher möchte ich an diese Stelle gerne versuchen, unser Vorgehen noch einmal etwas besser zu erklären. jameda lässt ausdrücklich auch negative Bewertungen zu und zahlreiche kritische Patientenmeinungen sind auf jameda ja auch veröffentlicht. Geht ein Arzt jedoch gegen eine solche Bewertung vor, müssen wir diese überprüfen. Das heißt: Wir benötigen einen Beleg, dass der Bewerter auch in Behandlung des Arztes war und wir überprüfen den Text (nochmals) darauf, dass er den rechtlichen Bestimmungen entspricht. Bei letztgenanntem Schritt kommt es insbesondere darauf an, dass die Bewertung als Meinung formuliert ist und keine Tatsachenbehauptungen enthält. Tatsachenbehauptungen müssen wir nach Prüfung leider immer entfernen. Da ist die Rechtsprechung eindeutig. Das ist auch für uns manchmal sehr ärgerlich, denn wir möchten die Patientenmeinungen auf jameda immer erhalten. Aktuell führen wir auch wieder einige Rechtsstreitigkeiten mit hohem Risiko um negative Bewertungen.
Während des Prüfprozesses nehmen wir die Bewertungen von der Plattform. Sie ist dann zwar gerade nicht zu sehen, die Bewertungen sind aber nicht einfach „weg“. Wird sie positiv geprüft, stellen wir sie wieder ein (komplett oder auch nur die Note, wenn der Text aus rechtlichen Gründen nicht zu retten ist).
Bei denjenigen, die von uns auf Rückfragen (noch) keine Antwort erhalten haben, möchte ich mich entschuldigen. Wir haben hier ein kleines Team, dass Anfragen bearbeitet, daher sollte das eigentlich nicht vorkommen. Mit wachsender Reichweite von jameda steigt aber auch die Anzahl unserer E-Mails, so dass es leider in der Beantwortung zu Verzögerungen kommen kann.
Viele Grüße
Elke Ruppert
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@ RB-8411381: Ich kann Ihre negativen Erfahrungen mit Jameda nur bestätigen!
Auch ich hatte vor ca. zwei Jahren einen kritischen Tatsachenbericht über eine Augenärztin bei Jameda veröffentlicht. Dieser wurde innerhalb kürzester Zeit wieder gelöscht.
Es hatte mich damals schon gewundert, dass dort nur positive Statements von Patienten abgegeben wurden. Mittlerweile bin ich aber der Ansicht, dass dies gefakte Postings sind, denn zu der besagten Augenärztin kann einem wirklich nichts positives einfallen.
So gesehen kann es sich bei Jameda nur um ein Mittel der Selbstbeweihräucherung handeln, Kritik an Ärzten unerwünscht!
Ich werde dort nichts mehr veröffentlichen, dazu ist mir meine Zeit einfach zu schade!
Ich hatte auch mal bei Jameda gepostet und über einen nachweislichen Behandlungsfehler seitens des Arztes gepostet. Als Dank bekam ich eine Strafanzeige wegen Rufschädigung. Den Prozess habe ich zwar gewonnen aber man sieht was man davon hat wenn man seine ehrliche Meinung postet.
Jameda ist verklagt worden und hat Recht bekommen:
http://www.medizinfo.de/pressemitteilungen.php?woche=30.03.2012&pressemitteilung=Patientenrechte+im+Internet+-+Arztbewertung+ist+rechtens+.txt
Nun bedarf es aber noch einer höchstrichterlichen Entscheidung durch den BGH.
Dort wird dann zu ggb. Zeit nichts Anderes herauskommen, als bei den bisherigen Entscheidungen (z. B. "Spick-Mich"-Urteil).
Bis dahin müssen wir aber noch "zahm" sein.
Im Übrigen kann ich das bisher Geschriebene bestätigen (Selbstbeweihräucherung durch die "Weisskittel" und Löschungen seitens Jameda, etc.)
In dem Urteil steht ja "nur", dass man grundsätzlich Ärzte bewerten darf.
Da steht aber nichts davon, dass es jameda "untersagt" ist, nachweislich sachlich korrekte (aber für den Arzt negative) Berichte zu löschen.
Lieber jameda Nutzer, es tut mir leid, dass bei dir der Eindruck entstanden ist, wir würden keine schlechten Bewertungen zu Ärzten zu lassen. Dieser Eindruck ist aber nicht korrekt. Wir bemühen uns sehr, möglichst alle unsere Bewertungen zu bewahren. Daher haben wir ja auch deine sehr negative Notenbewertung wieder eingestellt. Den Text können wir jedoch aufgrund verschiedener gesetzlicher Vorgaben nicht mehr einstellen. Eine ausführliche Erklärung, was im Internet geschrieben werden darf und was nicht gibt zum Beispiel auch die Kanzlei Jun als unabhängige Quelle: http://www.kanzlei-jun.de/spezialisierung-mainmenu-12/it-recht-mainmenu-14/228-verleumdung-im-internet.html.Viele GrüßeElke Ruppert (jameda)
Das Statement von Jameda ist unbefriedigend. Ein Portal, das die Fähnchen in den Wind der Halbgötter in Weiß stellt, braucht niemand.
Ja, das sehe ich auch so!
Insbesondere der Empfehlungsbutton mit dem Daumen nach oben.
Warum gibt es keinen Daumen nach unten?
@Elke Ruppert von Jameda:
Sie wissen genau, dass ich zuletzt eines Bewertung zu Ihnen gesendet hatte, in der absolut gar kein kritisches Wort mehr zu finden war und gar keine schlechten Dinge mehr (wie gewünscht). Sogar die Erklärung des Falles (bezogen auf Jameda) habe ich gestrichen so wie Sie es wollten. Sie verhindern weiterhin verhemment folgende Ersatzbewertung:
"Ich habe leider bei Herrn Dr. XXX sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Ohne Herrn Dr. XXX beleidigen zu wollen, möchte ich mich so äußern, dass ich mit der Art wie mit mir als Patient umgegangen wurde und der Behandlung an sich, sehr unzufrieden war. Meine generellen Ansprüche: Für mich muss ein Arzt kompetent sein und sich normal verhalten. Er sollte seinen Patienten zudem helfen können und mit dem Patienten ein beidseitiges Gespräch führen. Dies sind meine Ansprüche an einen Arzt im Allgemeinen und dienen dazu, mich als in diesem Falle Kritik übenden Patienten besser einschätzen zu können. Mein Fazit: Ich bedauere es in mehrfacher Hinsicht, dass ich bei Herrn Dr. XXX war. Auf Tatsachenbehauptungen möchte ich an dieser Stelle verzichten, da dies nicht fair wäre, diese einfach in den Raum zu stellen. Würde mich allerdings jemand fragen, ob ich Herrn Dr. XXX empfehlen kann, müsste ich dies leider verneinen. "
Auch hier weigern Sie sich (ohne Begründung) Stellung zu nehmen oder die Meinung zu veröffentlichen. Auf alle Mails erhält man bei Ihnen binnen Minuten Antworten. Nur in diesem Falle warte ich vergeblich auf Antworten von Ihnen. Die Mail ging am 24.4. um 10.44 an Sie raus. Übrigens: sagen Sie am Telefon den Usern nicht, Sie würden korrigierte Meinungen ohne Tatsachenbehauptungen veröffentlichen, sagen Sie doch einfach ganz offen und ehrlich, dass Sie nur Lobhudeleien zu Ärzten aufs Portal setzen.
@alle anderen: ich bin der User, der den Fall hier veröffentlicht hat.
Bei den anderen Portalen sieht es auch nicht anders aus als bei Jameda.
Lieber ReclaBoxler-4428510,
unser Qualitätsmanagement hat mir Rückmeldung gegeben, dass die Bewertungsversion, die Sie hier veröffentlicht haben, nicht bei uns angkommen ist.
Viele Grüße
Elke Ruppert
Auf jeglichen Seiten, auf denen Leute sich über Jameda Zensur beschweren, taucht ein Jameda Mitarbeiter auf um die Geschichte weich zu spülen. Siehe oben.
Jameda bekommt Geld von Ärzten,
also wen wundert es, die Hand die einen füttert.
Mit freier Meinungsäußerung hat dies NICHTS zu tun!
für google: jameda, zensiert, zensur, kritik, meinungsfreiheit, lobbyismus, löscht, befangen
@Elke Ruppert:
Die Bewertungsversion, die laut Ihrem Qualitätsmanagement nicht bei Ihnen angekommen ist, wurde aber doch per E-Mail von Ihnen negativ beantwortet.
Ich bitte Sie dann auf diesem Wege, diese wirklich zahme und faire, nicht beleidigende und auch nicht das Verfahren thematisierende Bewertung dort einzufügen, wo Sie meine erste Bewertung entfernt hatten. Machen Sie dies, bin ich zufrieden und alle User hier sehen, dass Sie keine Scheu haben, auch eine schlechte Arzterfahrung online zu stellen.
Parallel werde ich Ihnen gleich erneut die Mail mit der o. g. harmlosen Bewertung zusenden.
Ich werde in Kürze hier im Forum berichten, wie es weitergegangen ist.
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst
Jameda hat meine harmlose letzte Bewertung nun nach intensivem Nachhaken und aufgrund der Veröffentlichung in der Reclabox online gestellt. Ich bedanke mich bei Jameda und Frau R. ausdrücklich dafür, dass somit auch eine eher schlechte Meinung zu einem Arzt der Öffentlichkeit dargestellt werden kann.
Bei mir das gleiche Spiel. Ich habe einen Arzt schlecht bewertet, der mich aufgrund eines eigenen Vorschlags (Schüssler Salze bei Magenleiden, der Arzt hat Naturheilkunde in seinem Portfolio gelistet) als psychisch instabil bezeichnet ("Sie glauben wohl jedem," bei meinem Verweis auf meine Heilpraktikerin) und danach lautstark erst im Behandlungszimmer und im Vorzimmer vor den Mitpatienten beschimpft hat, als ich ihn nach seiner Einstellung zum mündigen Patienten gefragt habe. Ärzte mit der Kapazität zu einem derartigen Kontrollverlust sollten meiner Meinung nach nicht praktizieren dürfen.
Mein sehr sachlicher kritischer Betrag wurde erst veröffentlicht, dann gelöscht. So macht dieses Portal überhaupt keinen Sinn.
Ich habe die gleiche Erfahrung gemacht wie
Frau Heike Lakämper. Mein kritischer
Beitrag wurde veröffentlich und nach ca 2 Wochen gelöscht. Es sind gleich danach 3 sehr positive
Bewetrungen gekommen. Sogar 2 an einem Tag.
Ich vermute, dass die von dem Arzt selbst stammen. Sorry dieses Portal ist ein Witz
Meine (im übrigen positive) Bewertung eines Arztes, der meine, nach einer missglückten Erstbehandlung, teilweise steife Hand wieder voll funktionsfähig gemacht hat, wurde gar nicht erst veröffentlicht. Ich hatte in meiner Rezension allerdings die erstbehandelnde Klinik (noch nicht einmal den behandelnden Arzt) genannt, mit der Bemerkung, dass diese Behandlung für mich nicht zufriedenstellend verlaufen ist. Mildere Kritik geht eigentlich nicht, auch wenn sie natürlich subjektiv ist/war.
Eine vom Wortlaut her annähernd identische Bewertung wurde übrigens von imedo.de anstandlos veröffentlicht.
Eine Antwort/Stellungnahme seitens jameda steht seit >2 Monaten aus.
Fazit: 1 von 5 Sternen
Leider musste ich dieselben Erfahrungen machen, wie von anderen Usern hier berichtet. Ich hatte vor mehreren Monaten eine recht negative Erfahrung mit einem niedergelassenen Allgemeinmediziner, und mein (vollkommen sachlicher und ohne jegliche Beleidigung geschriebener) Bericht wurde für 2 Tage bei Jameda dargestellt und anschliessend mit dem Hinweis, der Arzt hätte Einspruch erhoben und man hätte den begründeten Verdacht auf Missbrauch, wieder entfernt. Eine anschliessende Email-Korrespondenz änderte an dem Sachverhalt nichts. Kurioserweise (?) wurde eine positive Beurteilung eines anderen Arztes problemlos ins Netz gestellt.
Ich habe keine anderen Erfahrungen mit Jameda gemacht.
Ein solches Portal erübrigt sich schnell von selber zumal ich denke das dies rechtlich auch nicht ok ist.