Anfang 2011 (ich meine Februar) interessierte ich mich für einen Internetzugang für meine Adresse Gertelbachstr. 1, 77830 Bühlertal und es kam zu der üblichen Vereinbarung.
Gleich darauf bekam ich ein Schreiben von Vodafone, das mir mitteilte, es ist für diese Adresse leider kein Anschluss möglich (Diese Adresse ist sehr abgelegen und liegt faktisch kilometerweit im Wald, bei den Gertelbacher Wasserfällen).
Mit diesem Schrieb ging ich wieder in Ihre Filiale in Baden-Baden, am Leopoldsplatz, wo die Vereinbarung vollständig storniert wurde und auch das Material, also Router originalverpackt zurückgegeben wurde. Die Mitarbeiterin des Laden vermerkte dies auf den Unterlagen.
Vor Kurzem erreichte mich nun eine Rechnung, in Form der letzten Mahnung, Kunden- Konto: 94836736, (Erfassungszeitraum 26.02.2012 bis 25.03.2012?) über eben diese Internetverbindung. Die vorangegangen Briefe landeten wohl im Bühlertal, womit ich natürlich nicht rechnen konnte, weil ich eine solche Sache ja gar nicht erwartet habe. Das war mein Fehler, es geht allerdings um ein nicht vorhandenes Geschäftsverhältnis.
Leider war es nicht möglich über die angegebene Rufnummer rechtzeitig einen Sachbearbeiter zu erreichen, dafür aber ein Haufen Musik. Ich hielt das also zuerst für einen typischen "Zahlungsfallen-Trick", da es auch keinerlei Ansage bei Anruf gibt und der Anruf sehr viel Geld kostet, daher legte ich diese Sache erst mal für kurze Zeit zur Seite.
Laut Erklärung der am Ende doch noch erreichten Hotline, ist das Ganze eventuell eine "Abkoppelung" des zusätzlichen UMTS Sticks innerhalb dieses Angebots, weshalb der stornierte Vertrag ohne meine Einwilligung und überhaupt einer Kenntnis darüber einfach weiterlief. Gleich darauf folgte das Schreiben eines Inkasso-Büros BFS risk & collection GmbH (seriös), an das die Forderung wohl weitergegeben wurde. Mit Drohungen inclusive.
Von einer Abkoppelung des UMTS-Sticks war damals nicht die Rede, was auch gar kein Sinn gemacht hätte, da es in dieser Gegend auch keinen UMTS-Bereich gibt und ich bereits zu diesem Zeitpunkt einen Vodafon-Prepaid UMTS-Stick hatte, Monate vorher ebenfalls in dieser Filiale gekauft. Die Vereinbarung wurde vollständig storniert. Für solch eine Lösung fehlt jede Plausibilität. Ich bin seit 13 Jahren Kunde von Vodafone und würde nach wie vor gerne eine DSL-Verbindung haben, sobald dies eben möglich ist. In diesem Fall war es das nicht und das steht auch in Ihren Unterlagen. Bitte sehen Sie die Unterlagen ein. Da steht nämlich drauf, daß der Internet-Vertrag vollständig gecancelt wurde, nachdem Vodafone Diesen aus Mangel an Machbarkeit abgelehnt hatte.
Schauen Sie, ich bezahle meine Rechnungen nachweislich immer, solche Sachen nachweislich immer via Einzugsermächtigung. Wenn wir einen Internetzugang abgeschlossen hätten, hätten Sie Diese auch. Aber es gibt keinen Zugang, keinen Vertag, keinen Router, keinen diesbezüglichen UMTS-Stick, keine Internetverbindung, keinen einzigen Verbindungsnachweis, keine Ware, keine derzeitigen Aktivitäten zwischen Ihnen und mir. Wenn sich herausstellte, daß doch, bekommen Sie selbstverständlich das Geld dafür und ich selbstverständlich den Internetzugang. Mit den momentanen Forderungen für eine nicht vorhandene Ware fange ich einfach nichts an. Ihre Mitarbeiter nehmen den Sachverhalt aus Ihren Kunden-Eingabe-Tabellen, aber Sie müssen die Vertrags-Unterlagen einsehen, die sind verbindlich, nicht Ihre eigene Software.
Ich fasse es nicht: Sie setzen stillschweigend, ohne Nachfrage, ohne Info einen vermutlich nicht vorhandenen Vertrag durch, auf Grund eines Interesses oder Installations-Versuchs, ohne auch nur einen einzigen Tag für eine einzige Minute eine Internetverbindung zu Verfügung zu stellen, mehr als ein ganzes Jahr und stellen dafür Rechnungen aus, und nehmen sich wegen der Verzögerung der Kommunikation ein Inkasso-Büro, ohne vorher mal anzurufen, da Sie ja lieber die Prepaid-Nummer sperren, die mit der Sache noch nicht einmal was zu tun hat.
Die Drohung, mir einen Schufa-Eintrag zu verabreichen, egal ob wir nun einen Vertrag haben oder nicht, ist an dieser Stelle zu diesem Zeitpunkt weder zulässig noch gerechtfertigt. In einigen wenigen Wochen bin ich beruflich in Mülleim/Badenweiler fertig und komme zurück ins Bühlertal.
Gerne würde ich diese Sache vor Ort in der bekannten Filiale in Baden-Baden besprechen, natürlich auch in der Hoffnung die betreffende Mitarbeiterin zu erkennen und zu konsultieren. Hoffentlich können wir die Sache klären. Meine Telefonnummer bei Vodafon scheint wegen der Sache gesperrt zu sein, (0173 3166350 - eine uralte Nummer), bin auch zu erreichen unter 0160 959 16 373.
Meine Forderung an Vodafone D2:
Wenn kein Internet, dann keine Bezahlung
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 2
BFS risk & collection GmbH ist NICHT seriös.
Googeln Sie mal. und wenn das nicht hilft Stichtwort "Rechtsanwalt Andreas Schneider Gütersloh". der hängt da irgendwie mit zusammen.
Heute 7.5.12 bekam ich einen Anruf von Vodafone, bei dem wir noch einmal darüber gesprochen haben und dieser Vertrag also auch von Vodafone als gecanceled betrachtet wird.