Nach Anbieterwechsel zweites Vertragskonto angelegt

Regensburg

Zum 10.06.2011 wurde ein Vertrag bei E.ON Vertrieb für meine Verbrauchsadresse abgeschlossen. Anschließend wurde ein Anbieterwechsel zu den Stadtwerken München durchgeführt, welcher mit Wirkung zum 01.08.2011 vollzogen wurde. Hierfür liegt auch eine Kündigungsbestätigung von E.ON Vertrieb vor.

Zwei Tage nach Erhalt dieser Kündigungsbestätigung traf ein erneuter Vertrag der E.ON Bayern Vertrieb mit einer neuen Vertragskonto-Nr. ein. In meinem Schreiben vom 10.07.2011 hab ich E.ON diesen Fehler mitgeteilt, die Unterlagen im Original mit der Bitte um Behebung zurückgeschickt.

Mit Datum 01.12.2011 traf die erste Mahnung zu diesem Vertragskonto ein. Nach einem Telefonat mit der Hotline wurde eine Mahnsperre gesetzt und die Angelegenheit geklärt. Die Mahnung wurde mit der Bitte um Klärung im Original zurückgeschickt.

Mitte Januar dann die nächste Mahnung, wieder Anruf, wieder Mahnsperre, wieder wird die Angelegenheit geklärt.

Anfang März wieder eine Mahnung, Übergabe an meinen Rechtsanwalt. E.ON Bayern kann ihm keine Vertragsdetails mitteilen. Ich soll selber anrufen: Mahnsperre, Angelegenheit wird geklärt.
Ab hier wurden auch Telefonate mit dem Netzbetreiber geführt um sicherzustellen wer mein Anbieter ist - definitiv die Stadtwerke München GmbH. Dies wurde auch in einem Telefonat am 10.05.2012 nochmals bestätigt.

Einen am 10.04.2011 datierten Vertrag zur Tarifumstellung auf E.ON-Konstantstrom habe ich mit Hinweis auf ein Telefonat am 12.03.2011 zurückgesandt.

Am 09.05.2012 wurde die nächste Mahnung verschickt, wieder Anruf an der Hotline, Mahnsperre usw. Heute wollte ich den aktuellen Stand der Dinge erfragen und hier wurde mir gesagt, dass die letzte Bearbeitung des Falles am 26.04.2012 durchgeführt wurde.

Leider habe ich bisher nie eine Antwort auf meine Klärungsversuche (Brief, Telefon, E-Mail, Rechtsanwalt) erhalten. Ich bat die Hotline-Mitarbeiter immer dringest um Klärung des Sachverhalts um für beide Seiten Folgekosten zu vermeiden. Desweitern erwarte ich für die Anhaltenden Belästigung der Fa. E.ON einen angemessenen Schadensersatz für Porto- und Telefongebühren.

Ich habe unter anderem den Eindruck, dass E.ON die Briefe einscannt und quasi ungelesen in ihrer Datenbank ablegt. (Die Berater sagen, ein Konstantstromantrag liegt vor. - auf Nachfrage wird nachgeschaut und erkannt, dass dieser ja leer und nicht unterschrieben ist! )

Desweiteren ist mir aufgefallen, dass die Mitarbeiter an der Hotline Dinge sagen, die dann offensichtlich nicht ausgeführt werden (Setzen von Mahnsperren, "Ausnullen" von Abschlägen.). Leider ist auch eine Weiterleitung an den zuständigen Vorgesetzten nicht möglich.

In der Hoffnung, auf diesem Wegen eine 10-monatige Odyssee klären zu können.

Meine Forderung an E.ON Bayern:

Angemessener Schadensersatz für Porto- und Telefongebühren, Ende der Belästigungen

Antwort auf die Beschwerde vom 18.05.2012
E.ON Energie Deutschland GmbH

Abteilung: Servicemanagement

23.05.2012 | 13:43 Uhr

Guten Tag, Herr Wiedenbauer,

Sie haben Recht, wir haben einen Fehler gemacht. Wir bitten Sie ausdrücklich um Entschuldigung.

Sie haben zwar eine Kündigungsbestätigung zum 31. Juli 2011 von uns erhalten, aber leider wurde die endgültige Abmeldung von Ihrem Vertragskonto nicht fertig bearbeitet. Deshalb haben Sie bei unserer Systemumstellung ein neues Vertragskonto erhalten. Das hätte nicht passieren dürfen.

Sie erhalten dazu von uns noch ein Bestätitungsschreiben. Wir hoffen, dass die leidige Angelegenheit damit für Sie erledigt ist.

Beste Grüße

Ihr E.ON Vertrieb

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Hallo.
Genauso gehts uns auch! Siehe Beschwerde ID-49331.
Auch unzählige Telefonate, Emails usw. und immer Mahnungen, Drohungen von Stromabschaltung usw.
Da steckt eindeutig System dahinter. Eon will seine Kunden einfach nicht gehen lassen.
Langsam denke ich, jemand sollte das einer Zeitung melden. Wird bestimmt ein super Artikel!
Viel Glück. Vielleicht bringts hier was.
Lg S

Oh je. Das schlimmste, bei mir gehts um 5 € mtl Abschlag - mahnbetrag 40€.! Naja warten wir ab ob hier wenigstens eine reaktion kommt! Sonst bleibt nur noch die presse! Schlichtungsstelle energie ist auch schonmal kontaktiert! Euch auch viel glück!

Sehr geehrte e.on,

Danke für Ihre Antwort.
Ich hoffe, dass sich diesesmal etwas tut.

Das Fehler passieren ist ganz normal, dafür habe ich auch Verständnis.

Wofür ich kein Verständnis aufbringen kann, ist die Art wie mit meinem Problem umgegangen wird/wurde und wie dies bearbeitet wurde. Wie erwähnt, habe ich auf diesen Fehler bereits im Juli 2011 aufmerksam gemacht und um Klärung gebeten. Leider habe ich bis heute nur eine Antwort im Dezember mit der Bitte um Geduld erhalten (abgesehen von den Mahnungen usw.

Ausserdem erwarte ich von einem Unternehmen dem etwas an seinem Ruf und seinen Kunden liegt schon eine Entschädigung für die Telefonate, Portokosten die durch das Nicht-Bearbeiten des Falles entstanden sind. Zumal die Presse mit Sicherheit auch Interesse an solchen Dingen hätte.

Mit freundlichen Grüßen
S. Wiedenbauer

Post von eon erhalten. Scheint endlich geklärt zu sein.