Wir hatten vor acht Jahren einen Vertrag bei Arcor über die Bereitstellung eines Telefonanschlusses und eines Internetanschlusses mit einer Doppelflat bestellt. Arcor wurde von Vodafone übernommen und auch der dazugehörige Vertrag.
Durch unseren Umzug nach Freital wollten wir diesen Vertrag auf die neue Anschrift ändern. Dazu sind wir in einen Vodafone Laden gegangen und haben unsere neue Anschrift angegeben, wobei auch eine Abfrage des neuen Standortes vorgenommen wurde. Dabei wurde uns sogar zugesagt, dass wir dort eine 16000 Internetflat bekommen.
Nun kam der Tag des Umzugs immer näher, aber von Vodafone gab es keine Info, wann wir umgeschaltet werden. Nach täglichen Anrufen innerhalb von zwei Wochen, da ich den Anschluss und vor allem das Internet benötigte, wurde uns nebenbei mitgeteilt, dass Vodafone gar kein Internet in der Gegend anbieten kann, da Glasfaserkabel liegt.
Man wolle uns mitteilen, was für eine Möglichkeit bestehe, uns Internet und Telefonflat anbieten zu können. Nach weiteren zwei Wochen, der Umzug war schon geschehen, passierte von Seiten Vodafone noch immer nichts, dass wir endlich die vertragliche Internet- und Telefonflat bekommen, oder eine andere Möglichkeit.
Da keine andere Alternative von Vodafone kam, mussten wir uns nach einem anderen Anbieter umschauen, welcher in unserer Gegend Internet anbietet und mussten zur Telekom wechseln. Unsere Nummern wurden von Vodafone freigegeben und der Anschluss nach zehn Wochen endlich umgeschaltet.
Damit kündigten wir den Vertrag bei Vodafone wegen Nichterfüllung. Vodafone schickte uns jetzt eine Rechnung, weil Ihr Computer festgestellt hat, dass Ihnen damit monatliche Gewinne verloren gehen, weil wir nicht mehr bei Ihnen sind. Wir schrieben und telefonierten darauf hin mit Vodafone, dass Sie den Vertrag nicht erfüllt haben und wir eigentlich Schadenersatz bekommen müssen, aber dort ging dieses alles unter.
Nun bekamen wir Post von Ihrem Inkasso-Büro, wo wir wieder mit Schreiben anfingen. Als letztes kam dann Post von einem Rechtsanwalt Z., welcher nun die Kosten seit einem dreiviertel Jahr haben will. Diesem teilten wir mit, dass er uns das gerichtlich bringen soll, dass wir den Vertrag nicht wegen Nichterfüllung auflösen durften, aber dazu kam bis heute leider auch nichts.
Bestell-/Kundennummer: 1013910829
Meine Forderung an Vodafone D2:
Erlass der 254,38 EUR und keine weiteren Kosten
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 7
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Hallo,
so ein mist schreiben die Teilweise als Kommentar.
Ich find die Sachlage ganz einfach. Es liegt ein Vertrag vor. Dieser Vertrag muss erfüllt werden. Geld gegen Internet. Da Internet nicht angeboten werden kann, muss Gegenleistung auch nicht erbracht werden. Am besten Sie gehen zu einem Anwalt. Dieser kennt sich aus und wird Sie juristisch Vertreten. Eine Rechtsschutzversicherung hat heutzutage jeder.
In seltenen Fällen wie hier ist der BF mal im Recht.
Vodafone kann an der neuen Adresse nicht den Vertragsgegenstand liefern, also besteht ein Sonderkündigungsrecht was der Kunde war genommen hat. Und aufgrund der Freigabe der Rufnummern hat das Vodafone wohl auch anerkannt.
Jo das sollte man mittlerweile wissen.
Kein Sonderkündigungsrecht bei umzügen.
Kann ja auch nicht mein Auto beim Händler wieder zurückgeben wenn ich meinen Führerschein verliere.
So ganz stimmt das NICHT!
Wenn man sich eine neue Wohnung sucht, warum auch immer und vorher den Provider fragt, ob man dort auch beliefert werden kann und dieser JA sagt und sich deswegen für diese Wohnung entscheidet und dann doch nicht beliefert werden kann, ist es klar verschulden von dem Provider. Was soll der Kunde denn noch anderes machen?
Soll er die Straße aufreißen und das Kabel bis zu Vodafone verfolgen?
Nein, bis heute weder eine Rückmeldung noch eine Erledigung.
Nein noch immer keine Rückmeldung von Vodafone.