Ich habe letztes Jahr zum 1.5.12 zum Stromanbieter Flexstrom gewechselt und am 2.5. über den Kundenbereich von Flexstrom meinen Zählerstand mit Stand 30.4. gemeldet.
Denselben habe ich natürlich auch an meinen vorigen Stromversorger übermittelt. Dieser hat in der Endabrechnung auch nach dem von mir genannten Zählerstand abgerechnet.
Nach kurzer Zeit bekam ich von Flexstrom eine Preiserhöhung. Natürlich hat mich das schon geärgert. Ich habe aber nichts dagegen unternommen.
Nun habe ich von Flexstrom meine Jahresabrechnung erhalten und da ich weit über den 4500 kwh/Jahr lag, über die mein Vertrag lautet, sollte ich einiges nachzahlen.
Nach Prüfung der angegebenen Zählerstände fand ich heraus, dass Flexstrom einen viel geringeren Anfangszählerstand in der Rechnung angab, als ich gemeldet hatte. Ich habe dieses sofort bei Flexstrom per Mail gemeldet und bekam die Antwort, dass mein voriger Energieversorger an Flexstrom den Zählerstand gemeldet habe, den Flexstrom in der Rechnung angab und Flexstrom mir nur eine korrigierte Rechnung senden könne, wenn mein voriger Energieversorger Flexstrom einen korrigierten Zählerstand melden würde.
Dieser hat mir dann telefonisch mitgeteilt, dass er an Flexstrom genau den Stand gemeldet hat, den auch ich ihm gemeldet hatte und den er auch vor einem Jahr an mich abgerechnet hatte. Dies habe ich nun Flexstrom mitgeteilt und warte auf die Antwort.
Zwischenzeitlich habe ich Flexstrom gebeten, mir mal die Zählerstände mitzuteilen, die ich an Flexstrom gemeldet habe - denn leider kann man die in seinem Kundenbereich nicht einsehen. Flexstrom teilte mir u. a. auch den von mir am 2.5. korrekt gemeldeten Anfangszählerstand mit.
Ich frage mich, warum Flexstrom dann nicht schon bei Meldung des angeblich anderen Zählerstandes von meinem vorigen Stromanbieter Kontakt mit mir aufgenommen hat, um das Missverständnis zu klären!
Mittlerweile habe ich die erste Mahnung erhalten, was mich natürlich auch wieder sehr verärgert hat. Allein die Zeit, die man für die Antwortschreiben benötigt, müsste man Flexstrom in Rechnung stellen.
Glücklicherweise habe ich keine Einzugsermächtigung erteilt und somit will Flexstrom von mir Geld und ich nicht von denen.
Meine Forderung an FlexStrom:
Erstellung einer korrigierten Rechnung mit korrektem Anfangszählerstand
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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Welcher Schlusszählerstand steht denn in der letzten Abrechnung des Vorlieferanten? Dieser müsste der auch Anfangsstand für Flexstrom sein.
Und warum haben Sie der Preiserhöhung nicht widersprochen?
Es würde mich andererseits nicht wundern, wenn Flexstrom bewusst falsche Zählerstände verwendet, um die Kunden zu betr ügen. Ihre Beschwerde ist schließlich nicht die Einzige dieser Art.
Denn diese "Firma" legt es nur darauf an, die Kunden durch Nichteinhaltung von Versprechen (z. B. Bonus), dubiosen Auslegungen der Geschäftsbedingungen, die keiner versteht, und unbegründeten Preiserhöhungen um ihr Geld zu bringen. Die Lehre daraus:
- keine Verträge mit solchen unseriösen Stromanbietern abschließen
- bestehende Verträge schnellstmöglich kündigen
- alle, die man erreichen kann (Freunde, Verwandte, Arbeitskollegen usw.) über die Geschäftspraktiken von Flexstrom (und Löwenzahn) informieren und dringend davon abraten.
Nur so kann sich der Verbraucher wehren und denen die Geschäftsgrundlage entziehen. Schade für die Betroffenen im Falle eines Konkurses, aber wer bei dieser Vielzahl an Negativ-Publicity immer noch einen Vertrag mit Flexstrom abcschließt, ist im Prinzip selbst Schuld.
Genau das Gleiche weist meine Abrechnung auf:
Ich habe den Zählerstand zum 30.04.2011 abgelesen und FlexStrom mitgeteilt.
In der Abrechnung, nach über einem Jahr, erscheint jedoch ein höherer Zählerstand, natürlich zu Gunsten von FlexStrom und zum Nachteil des neuen Stromanbieters. Angeblich hätte der EVU den Stand bei mir abgelesen, wovon ich jedoch absolut keine Kenntnis habe.
Ich werde, wenn überhaupt, nur sehr wenig einsparen, mache mir jedoch die Mühe, die Frage der Ablesewerte an den EVU zu stellen.
Flexstrom hat mir zwischenzeitlich zwar eine neue Rechnung geschickt - allerdings wieder mit dem falschen Anfangszählerstand. Auf meine Mails wird nicht reagiert. Ich warte.
Es hat sich nun herausgestellt, dass der Voranbieter (eon avacon) falsche (von ihm geschätzte) Daten an Flexstrom übermittelt hat, obwohl ich einen Zählerstand übermittelt habe. Und zu diesem von mir mitgeteilten Zählerstand hat eon auch die Schlussrechnung ausgestellt. Ich habe eon nun gebeten, den korrekten Zählerstand an Flexstrom mitzuteilen.
Merkwürdigerweise hatte eon schon vor Wochen am Telefon behauptet, den Stand an Flexstrom weitergeleitet zu haben, den sie auch abgerechnet hatten. Heute habe ich nun aber schriftlich die Mitteilung erhalten, dass ein geschätzter bzw. rechnerisch ermittelter Wert an Flexstrom übertragen wurde.
D. h., anscheinend liegt die Schuld für die Missverständnisse nicht bei Flexstrom, sondern bei eon Avacon.
Flexstrom hat mir nun eine neue richtige Rechnung geschickt, nachdem mir der Voranbieter schriftlich mitgeteilt hat, dass er einen falschen Zählerstand übermittelt hatte und ich das Schreiben an Flexstrom weitergeleitet habe.