Unfähigkeit den Umzug des DSL-Anschlusses zu gewährleisten

Berlin

Ich bin innerhalb von Berlin umgezogen, habe dies vodafone alles ordnungsmäß etc. mitgeteilt und von ihnen einen Technikertermin (Telekom) für die Um-/Freischaltung der Leitung in der neuen Wohnung erhalten. Der Techniker ist gekommen, hat geschaltet und der Anschluss hat funktioniert.

Nach wenigen Minuten war der Anschluss dann tot, abgeschaltet, so dass ich zum Daueranrufer beim vodafone-Kundenservice geworden bin. Seit dem 18.6.2012 bis heute. Die Auskünfte der geduldigen, freundlichen und bemühten Mitarbeiter/innen von vf vertrösteten mich zunächst um Stunden, Tage (mit Erklärungen unterschiedlicher Klarheit/Vagheit), schließlich war von 1-2 Wochen die Rede, die in diesen Tagen ebenfalls ablaufen.

Es gibt keine Eigeninitiative von vf, mich über technische oder ähnliche Probleme zu informieren, geschweige, mir einen definitiven Termin zu nenen, ab dem ich bzw. unser Haushalt wieder über einen Festnetz- und Internetzugang verfügen werden. Resümee: Technisch-administrative Unfähigkeit begleitet von Ignoranz gegenüber mir als Kunden, abgefedert durch bemühte Servicekräfte, die aber mit vagen und z. T. falschen Informationen beliefert werden, die mich wahrscheinlich beruhigen und hinhalten sollen.

Inzwischen habe ich mich auch schriftlich bei der vf Beschwerdestelle zu Wort gemeldet und um eine Stellungnahme sowie einen Vorschlag für einen angemessen Schadensersatz gebeten.

Ich bin gespannt, welche unangenehmen Überraschungen dieser Konzern mir noch bereithalten wird und warte natürlich immer noch sowohl auf deren Stellungnahme wie auf deren erfolgreichen Einsatz, endlich den Anschluss freizuschalten.

Meine Forderung an Vodafone D2:

Schadensersatz und Stellungnahme von vodafone

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Nach mehreren weiteren Ankündigungen von vodafone, den Anschluss dann-und-dann freizuschalten (ich rief weiterhin fast täglich an), erfolgte die Freischaltung nunmehr (überraschend) gestern. Das sind exakt drei Wochen nach der offiziellen schriftlichen Ankündigung. Ich werde nun ein weiteres Beschwerdeschreiben an vodafone schicken, in dem ich eine angemessene Entschädigung verlange.

Bevor ich ein erneutes Beschwerschreiben samt konkretisierter Entschädigungsforderung absendete, erhielt ich heute einen Anruf des Kundenservice von vodafone. Die Mitarbeiterin war zwar nicht darüber im Bilde, das mein Anschluss erst mit 21-tägiger (und nicht etwa 17-o. ä. tägiger) Verspätung freigeschaltet werden konnte, nahm diese Information von mir aber zur Kenntnis und bot mir über die mir gemäß AGB zustehende Erstattung von Gebühren eine "auf Kulanz beruhende" Entschädigung in Höhe von 30,- Euro an. Sie hat dann nach Darlegung der mir entstandenen Umstände und kurzer Diskussion 50,- Euro akzeptiert. Der Gesamtbetrag soll nun mit den nächsten Abbuchungen verrechnet werden.

Bilanz aus meiner Sicht: Am Ende halbwegs versöhnlich. Frechheiten oder dergleichen habe ich mir immerhin nicht gefallen lassen müssen, die Leute waren weitestgehend korrekt. Mit der ganzen Geschichte - technisch-administrative Unfähigkeit in Verbindung mit schlechter Informationspolitik und Kundenbetreuung - stellt vodafone sich freilich ein schlechtes Zeugnis aus.