Handy gehackt/ Schikane seitens der Telekom

Bonn

Ich muss hier jetzt einmal meinen Ärger über die Telekom loswerden.

Ich stehe nun schon seit Februar in Kontakt und im rechtlichen Streit mit der Telekom. Meine Handyrechnung im Februar war extrem hoch. 1034,59€ (+ meine generellen Grundgebühren). Ich habe immer überschaubare, ungefähr gleich hohe Handyrechnungen gehabt und bin nun schon seit über 10 Jahren Telekom-Kundin.

Im Feb. ist die Handyrechnung explodiert - scheinbar wurde mein Handy gehackt oder meine Handydaten 'geklaut' (über Apps oder ähnlichem - steht ja aktuell wieder häufig in der Presse), so dass diese erschreckend hohe Handyrechnung zustande gekommen ist. Diese Kosten sind keineswegs durch mich entstanden! Es erfolgte ein Widerspruch nach dem nächsten.

NIE habe ich eine qualifizierte Antwort und vor allem eine unterstützende Antwort von der Telekom erhalten. Auf Widerspruchsschreiben wurde entweder gar nicht oder nur mit einem 0815 Schreiben reagiert, die an jeden Kunden verschickt werden. Am Telefon wurde einfach aufgelegt oder es erfolgten Beschimpfungen und dann wurde aufgelegt.

Strafanzeige wurde ebenfalls gegen die Firmen (alles bekannte Drittanbieter) gestellt. Zudem sagte mir die Telekom, dass meine Widerspruchsschreiben und Unterlagen bei der internen Betrugsverfolgungsabteilung liegen. 1,5 Monate lang keine Information. Ich musste alle 7 Tage bei der Telekom anrufen, damit die Mahn-und Zahlsperre verlängert wurde. Dann bekam ich einen Anruf, dass meine Unterlagen nie bei der Betrugsverfolgungsabteilung gelegen hätten und man den Vorfall intern schließt. Die Telekom-Mitarbeiterin, konnte mir nicht mal sagen warum. Nur dass das Prüfprotokoll in Ordnung wäre und fertig. Alle anderen Unterlagen wurden nicht durchgelesen. Auf Nachfrage sagte die Telekom Mitarbeiterin, dass es nichts zur Sache tut und sie den Fall so genau nicht gelesen hätte --- zack, wurde einmal wieder aufgelegt.

UNVERSCHÄMTHEIT! Der Fall bzw. die Unterlagen (Arbeitgebernachweise, dass ich keine Gelegenheit hatte diese Kosten entstehen zu lassen, Strafanzeige etc.) und Widersprüche wurden stumpf nicht gelesen und ad acta gelegt.

Zudem handelt es sich um Drittanbieter. Drittanbieter sind seit 2009 bei mir gesperrt, demnach hätten diese Kosten gar nicht erst entstehen dürfen! Die Kosten fallen somit komplett in das Risiko der Telekom. Daraufhin sagte die Telekom nur, dass ich eine Drittanbieter light version damals gebucht hatte. So etwas existiert gar nicht! Ich habe mich im Telekom Shop erkundigt. Zudem war bei der damaligen Sperre ein Freund anwesend, der Zeuge ist, dass eine komplette Sperre (Telefon und Internet) eingerichtet wurde.

Ein Anwalt ist eingeschaltet! Auf das Schreiben, dass wir den Vertrag fristlos kündigen, da die Telekom mein Handy einseitig gesperrt hat und nicht wieder freigeschaltet hat, hat die Telekom wieder einmal nur mit einem 0815 Schreiben reagiert und mir eine ordentliche Kündigung bestätigt. Erneute UNVERSCHÄMTHEIT! Zudem haben Sie in Ihrem Schreiben auch noch eine falsche Kündigungsfrist notiert. Bei einer ordentlichen Kündigung würde mein Vertrag am 24.02.2013 auslaufen, geschrieben haben sie aber, 28.06.2013 - auch hier erfolgte ein erneuter FEHLER SEITENS DER TELEKOM. Ich frage mich so langsam wirklich, wer und vor allem wie bei der Telekom gearbeitet wird. Reine Schikane!

Zusammenfassung:
1.) Telekom unternimmt nichts!

2.) Telekom reagiert unangemessen mit 0815 Schreiben, ohne den Fall wirklich bearbeitet zu haben

3.) FRAGE: Warum hat mich die Telekom bei einem so hohen Betrag nicht proaktiv informiert (meine bisherigen Rechnungen seit über 10 Jahren waren allesamt mehr als übersichtlich) --> FEHLENDER KUNDENSERVICE! Und eine UNZUMUTBARKEIT für alle bestehenden Kunden!

4.) Ich bin jahrelange Kundin, die Telekom kennt sowohl mein Telefonverhalten als auch mein Zahlverhalten (was immer einwandfrei war) - eine Telefonsperre ist überhaupt nicht rechtens!

5.) FALSCHAUSSAGEN bzgl. Drittanbietersperre!

6.) FALSCHAUSSAGEN bzgl. ordentlichem Kündigungsdatum! Erneute Lüge!

Ich bin vom Service und von der generellen Vorgehensweise der Telekom mehr als enttäuscht. Es ist erschreckend, wie die Telekom mit Kunden umgeht und Ihre Fälle bearbeitet! Zudem ist es erschreckend, dass die Telekom zu Ihren eigenen Fehlern nicht steht und immer und immer wieder Falschaussagen tätigt und den Kunden stumpf im Regen stehen lässt bzw. bei Telefonaten einfach auflegt (selbst bei meinem Rechtsanwalt)!

Meine Freund, Verwandten, Bekannten und Arbeitskollegen sind ebenfalls nicht mehr gut auf die Telekom zu sprechen! Einige Kündigungen seitens meiner Freunde haben schon stattgefunden.
- Nach dieser Aktion werde ich die Finger von der Telekom lassen! -

Bestell-/Kundennummer: 0039255580

Meine Forderung an Deutsche Telekom:

1034,59 €

Firmen-Antwort ausstehend seit 13 Jahren, 317 Tagen und 22 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Ich kann den Telekom Mitarbeitern schon nachfühlen warum die aufgelegt haben.

Das ist tatsächlich ein unqualifizierter Beitrag! Die Telekom hat GAR kein kundenfreundliches Verhalten an den Tag gelegt und offensichtlich Vertragsvereinbarungen nicht eingehalten.

Für problematisch halte ich es indessen zu beweisen, dass das Handy "gehackt" wurde.
Ich würde bei so einer Rechnung natürlich auch aus allen Wolken fallen, aber die Einwände die kommen werden, vielleicht auch vom Gericht, sind einfach: "Warum wurde das Handy nicht mit ensprechender Software geschützt? "
Vergleiche: Illegale Downloads von Dritten über offene Netzwerke. Da heißt es auch regelmäßig: "Verschlüsseln Sie halt Ihr WLAN-Netz! "

Weil die Telekom es vor 3 Jahren leider auf Nachfrage nie rausgeschickt hat. da ich es aber zwischenzeitlich getestet hatte, war ich mir sicher, dass die Drittanbieter Sperre komplett greift. Das hier eine interne Änderung scheinbar seitens der Telekom stattgefunden hat, fällt in deren Risiko.
Zudem bin ich immer nur in gesicherten WLAN Netzen unterwegs gewesen. Gegenfrage: Warum informiert die Telekom einen Kunden nicht proaktiv, wenn sich das "Telefonverhalten" so stark ändert? Und. warum werden scheinbar die Drittanbieter Sperren nachträglich reduziert ohne den Kunden zu informieren?

Das komplette Drittanbieter gesperrt wurden (Internet Drittanbieter und auch Sonderrufnummern), kann ich nachweisen! Selbstverständlich habe ich mich damals schon, als auf meine Nachfragen nichts passierte, abgesichert. Blauäugig war ich keineswegs! Nur leider hat die Telekom wohl zwischenzeitlich etwas geändert, ohne zu informieren! Jetzt mit einer "Light Version" Aktion zu kommen, die es nicht mal gibt, ist arg traurig!
Und selbstverständlich kann ich auch durch Einzelverbindungsnachweise der letzten Jahre mein Telefonverhalten nachweisen.

Es ist immer sehr leicht sich über solche Geschichten aufzuregen.

Aber als jemand der schon für Mobilfunkanbieter gearbeitet hat kann ich sagen das es mittlerweile eine absolut abgedroschene Ausrede ist.

Sobald hohe kosten entstehen heißt es "mein Handy wurde gehackt".

Bei einem von 1000 die das behaupten stimmt das am Ende vieleicht.

Aber fast immer stellt sich dann raus das der Kunde irgentwas mit dem Handy veranstaltet hat von dem er nicht wusste wie teuer das ist weil der Vertrag nicht gelesen wurde. Oder Kind/bekannte/Hund/Katze/maus haben das Handy in die Finger bekommen und man sucht ne kreative Möglichkeit nix zu zahlen.

Und wenn sich das ganze schon seid Februar hinzieht vermute ich mal sehr stark das keine echten beweise für die Story gibt.

Was muss da reglementiert werden?
Sollen die Leute für ihre Handlungen nicht mehr verantwortlich sein?

Bewusst macht das sicher keiner, aber in den meisten Fällen läufts immer auf "selber schuld" hinaus.

Beispiel: Frau bucht ne SMS flat und bekommt ne bestätigung un explizit drinsteht das diese nur Netzintern gilt und auch nicht für SOnderrufnummer.

5 Tage später flattert die Rechnung ins Haus für 6000! Voting SMS für so ne bekloppte Casting Show.

Das war nicht bewusst aber aus welchem Grund sollte diese Person jetzt nicht zahlen müssen?

Hier kam übrigens auch die Ausrede das nur 1 SMS geschickt wurde und dann ihr Handy gehackt wurde.

Das mag in einigen Fällen sicherlich der Fall sein, aber bei mir nicht! Ich habe sogar Arbeitgebernachweise und Kundennachweise, dass ich zu den besagten Daten und Uhrzeiten keine Möglichkeit gehabt hätte diese Kosten entstehen zu lassen!

Das mag in manchen Fällen tatsächlich stimmen. Aber in meinem Fall habe ich sogar Arbeitgeber und Kundennachweise, dass ich zu den entsprechenden Zeitpunkten nicht in der Lage gewesen bin diese Kosten verursacht zu haben. Hier liegt die Schuld definitiv nicht auf meiner Seite.

Dieser Kommentar wurde entfernt.

Was soll eigentlich dieser Beitrag hier, wenn ein Anwalt eingeschaltet wurde? Wem wird/darf die Telekom denn antworten, dem Anwalt oder hier?

Schön auch der Hinweis / Kommentar / Beschwerde, das dem Anwalt keine telef. Auskünfte erteilt wurden.
Gerade er sollte das doch wissen.
Könnte ja jeder kommen----

Da hast du etwas falsch verstanden 6813522. Es geht mir darum deutlich zu machen mit was für einen kundenunfreundlichen und indiskutablen Verhalten die Telekom handelt.

Wieder mal ein Beispiel für ein unzureichendes Beschwerdemanagement in Großkonzernen. Kein einheitlicher Ansprechpartner, höchst unprofessionelles Verhalten von einzelnen Mitarbeitern. Ich möchte mir den ganzen Stress & den zeitlichen Aufwand garnicht erst vor Augen führen. Viel Glück!

Dein Kommentar ist wirklich unglaublich und voller Unterstellungen. Wenn man keine Ahnung, sollte man hier keinen Kommentar hinterlassen.
Selbstverständlich wurden alle anderen Kosten (Grundgebühr und meine übrigen Kosten rechtzeitig bezahlt!)
Widerspruch ist auch ordnungs-und sachgemäß eingereicht werden. inklusive Unterstützung meines Anwalts. Also halt dich raus, wenn du keine Ahnung hast. Vielleicht sprichst du hier dein eigenes Fehlverhalten der Vergangenheit an.

Der Beschwerdeersteller hat den Standpunkt, dass das Handy gehackt worden sei bzw. die Daten irgendwo geklaut wurden. Außerdem soll mal eine Drittanbietersperre eingerichtet worden sein, wobei hierzu nichtmal eine Auftragsbestätigung vorliegt. Einen Beweis für einen Hack hat er ebenfalls nicht. Aber die Behauptung reicht aus um die Zahlung zu verweigern und auf die böse Telekom zu schimpfen, weil diese auf Zahlung besteht.

Die Telekom hat ein technisches Prüfprotokoll erstellt und dabei keinen Fehler in der Berechnung oder eine Manipulation festgestellt. Das die Telekom auf Begleichung der Rechnung besteht ist nachvollziehbar.

Im übrigen: Der Vertragsinhaber ist nicht nur für die eigene Nutzung verantwortlich, sondern auch dafür Schutzmaßnahmen zu ergreifen, damit eben keine Dritte an die Kundendaten herankommen. Der Vergleich mit dem ungesicherten W-Lan und illegalen Downloads, der hier in den Kommentaren bereits gebracht wurde, passt zu dieser Thematik sehr gut.

Ich bezweifel, das der Rechtsanwalt hier viel erreichen kann. Im Moment stehen die Schilderung des Beschwerdeerstellers zu denen jeder Beweis fehlt gegen das Prüfprotokoll der Telekom. Wenn der Rechtsanwalt hier einen Vergleich schließen kann wäre das schon ein riesen Erfolg. Wenn die Sache vor Gericht landet, hätte die Telekom wohl die besseren Karten.

Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Hatte eine ähnliche Situation und war ebenfalls mehr als enttäuscht von der Vorgehensweise und dem Ton der Telekom MA. Dein Fall ist ähnlich geschildert wie meiner und ich habe damals vor Gericht gewonnen, obwohl das Prüfprotokoll einwandfrei war. Beware all deine Nachweise, Arbeitgeber-/Kundennachweise, Aussage Telekom Shop, Zeuge für Drittanbieter Sperre, Arbeitgebernachweis zur Handysicherung während der strittigen Zeiten auf und du hast die besten Chancen!

Das ist wirklich unglaublich. Ich fühle mit Ihnen! Ein solches kundenunfreundliches Verhalten ist armselig und gruselig. Mir fehlen die Worte mit welch einer Dreistigkeit die Telekom auftritt. Durchhalten, ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

Also als erste zeigt sich mal wieder das heutzutage der Satz "Kunde ist König" schon lange nicht mehr zählt. wie unfreundlich die Telekom in diesem Fall reagiert (mit Auflegen ect.) ist mal wieder sehr dreist. Ich habe eine sehr gute Bekannte der ähnliches passiert ist, bin der Meinung das wenn man es beweisen kann (wie in ihrem Fall) dann sollte die Telekom wenigstens einem entgegen kommen und das Gespräach suchen, besonders wenn man schon so eine lange zeit mit der Telekom einen Vertag hat. Ausserdem finde ich es eine Frechheit das hier teilweise Vertagsänderung statt finden ohne den Kunden proaktiv darüber zu informieren. auch wenn es bestimmte Tarife ect. nicht mehr gibt. Ich hoffe für sie das sich das mit der Telekom noch klären lässt. für alle die hier davon erzählen das man sich vor soetwas schützen soll und das es ihre eigene Schuld sein soll kann ich nur sagen das ich diese Aussage traurig finde. wozu gibt es nen Drittanbieterschutz wenn ich mich dann wiederum selber drum kümmern muss. ausserdem ist nicht jeder auf dieser Welt nen absoluter Crack was solche Schutzmassnahmen betrifft. Wünsche ihnen viel Glück.!

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst