primacom verfährt nach dem üblichen Muster:
Anruf mit schönen Ankündigungen, man muss genau hinhören und genau nachfragen, um herauszubekommen, was da versprochen wird, vor allem aber, unter welchen Bedingungen man den schnell zustandegekommenen Handyvertrag wieder kündigen kann.
Als nächstes kommt eine SIM-Karte mit der Ankündigung, die PIN würde mit getrennter Post (aus Sicherheitsgründen) in den nächsten Tagen verschickt.
Das dauert dann aber, und da ich vermute, dass der Zeitraum, in dem ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt wird mutwillig verkürzt wird. Bevor man mit der SIM-Karte auch nur einmal telefonieren konnte, habe ich den Vertrag gleich wieder gekündigt.
Ärgerlich ist die ganze Vorgehensweise aber auch, der unnötige Aufwand, zur Post zu gehen und ein Einschreiben abzuschicken (sonst wird diese Gesellschaft die Kündigung sicher nie erhalten haben).
Also, es hat sich wieder bestätigt: Keine Vertragsabschlüsse am Telefon!
Meine Forderung an primamobile:
Einstellung der für mich unseriösen Geschäftspraxis
Antwort auf die Beschwerde vom 10.09.2012
Sehr geehrter Reclaboxer,
Ihre Beschwerde haben wir zur Kenntnis genommen. Gern würden wir Ihrem Vorwurf nachgehen, doch leider sind Ihre Angaben zu Ihrem konkreten Fall so unpräzise, dass wir die Angelegenheit nicht eindeutig zuordnen und somit nicht abschließend prüfen können.
Wir möchten dennoch betonen, dass es sich bei unserem Unternehmen nicht um die „primacom“ handelt.
Ihre Mutmaßung, wir würden die PIN absichtlich verzögert versenden, entbehrt aber auch jeder Grundlage. Sollten Sie Ihre PIN nicht innerhalb von 3 Tagen nach Erhalt Ihrer SIM-Karte erhalten haben, wenden Sie sich bitte umgehend an unseren Kundenservice, damit eine neue PIN übersandt und die bisherige gesperrt wird.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Primamobile-Team
kommentare und trackbacks 5
Widerrufsbelehrung nachweislich in schriftlicher Form erhalten (Hinweis auf die Homepage reicht nicht!)? Nicht? Dann Widerrufen und bei Nichtbeachtung ab zum Anwalt
Es handelt sich tatsächlich um PRIMAMOBILE, nicht, wie ich irrtümlich schrieb um Primacom.
Die SIM-Karte kam nach 1 Woche, 1 Tag, nachdem ich vorsorglich gekündigt hatte.
Die Kündigung wurde dann nicht, wie ich erwartet hatte zum Ende des 1. gebührenfreien Monats vollzogen, sondern sofort, sodaß ich tatsächlich keinen einzigen Anruf mit der "kostenlosen SIM-Karte" tätigen konnte
Es handelt sich tatsächlich um PRIMAMOBILE, nicht, wie ich irrtümlich schrieb um Primacom.
Die SIM-Karte kam nach 1 Woche (nicht 3 Tage nach Erhalt der SIM-Karte, wie Primamobile zu suggerieren versucht), 1 Tag, nachdem ich vorsorglich gekündigt hatte.
Die Kündigung wurde dann nicht, wie ich erwartet hatte zum Ende des 1. gebührenfreien Monats vollzogen, sondern sofort, sodaß ich tatsächlich keinen einzigen Anruf mit der "kostenlosen SIM-Karte" tätigen konnte.
Ich habe, ehrlich gesagt, nicht erwartet, daß ein Unternehmen, das sich derartiger Geschäftspraktiken bedient, einen ernsthaften Lösungsversuch unternehmen würde. Und so ist es offensichtlich.
Die Geschicht geht sogar noch weiter:
Nachdem ich also keinen einzigen Anruf mit diesem "Superangebot" führen konnte, wegen des Einschreibens zur Post gehen mußte und die Einschreibegebühr bezahlen durfte, kommt nun eine Rechnung über 2,82 €. Natürlich ist nicht wirklich nachvollziehbar, wie dieser Betrag zustande kommt. Primamobile verfährt offenbar nach dem Motto "Dreistigkeit siegt".
Ich hoffe, die potentiellen Kunden zeigen die rote Karte, und die Firma gibt es bald nicht mehr.