Ich bin seit über 10 Jahren Kundin bei Vodafone. Im Juni 2012 bekam ich einen Anruf einer Vodafonemitarbeiterin (auf mein Handy). Diese sagt, dass ich als Dankeschön dafür, dass ich so eine treue Kundin wäre, Vodafone sich damit bedanken wolle, dass ich zusätzlich zu meinem Vertrag KOSTENLOS eine Allnet-Telefonflatrate dazu bekommen würde.
Ich war etwas skeptisch, deswegen fragte ich sofort nach, ob a) ich wirklich nichts mehr bezahlen müsste als meinen normalen Tarif (29,36 €) und b) mein Vertrag sich dadurch nicht verlängert. Zu den Punkten sagte die Mitarbeiterin, dass ich weder mehr bezahlen müsste und sich auch der Vertrag nicht verlängern würde. Dann meinte sie, sie würde nun das Band anschalten und die Änderung nochmal vorlesen. Sie ratterte schnell lauter unverständliche Punkte herunter, ich fragte zwischendurch nochmals meine a und meine b Frage, beides wurde mir wieder genauso wie vorher beantwortet. Und mir wurde noch gesagt, ich würde eine Bestätigungs-SMS bekommen und eine schriftliche Mitteilung, auf der alle neuen Sachen stehen würden.
Kurz darauf bekam ich eine SMS, dass mein Vertrag verändert worden sei. Eine schriftliche Bestätigung kam nie. Da ich mir aber dabei dachte, dass das noch etwas dauert und ich ja davon ausging, mich würde der Spaß nichts kosten, habe ich mir nichts dabei gedacht.
Ende September wurden mir dann 57,95 € von meinem Konto abgebucht. Ich schaute sofort auf meine Online-Rechnung. Dort stand ein neuer Vertrag drin, welcher ca. 45 Euro kostet. Daraufhin habe ich sofort bei der Kundenhotline angerufen. Ich schilderte dem Mitarbeiter meinen Fall. Dieser entschuldigte sich, sagte, mein Vertrag würde auf den alten Tarif zurückgestellt werden und das, was ich zu viel bezahlt habe, würde mir erstattet werden. Als Entschuldigung würde mir außerdem ein kleines Geschenk zugesendet werden. Ich dachte, damit wäre nun alles geklärt.
Ende August schaute ich auf Konto und Rechnung und es wurden mir ca. 36 € zuviel abgebucht (anteilig würden den Tarif, den ich nicht wollte). Daraufhin habe ich wieder bei der Kundenbetreuung angerufen. Ich schilderte dem Mitarbeiter (ein anderer als der erste) meinen Fall. Er sagte zu mir, dass die Zuzahlung meinerseits daran läge, dass die zuständige Abteilung dies nicht hätte schneller bearbeiten können. Dies würde aber nächsten Monat anders sein und ich würde wie schon im ersten Gespräch versprochen das Zuvielgezahlte als Gutschrift zurück erstattet bekommen.
Heute (1. Oktober) schaue ich auf mein Konto, mir wurde endlich nur mein alter-normaler Tarif abgebucht. ABER eigentlich hätte ich ja durch die versprochene Gutschrift gar nichts zahlen müssen. Daher schaute ich auf meine Rechnung, dort war aber auch nichts von einer Gutschrift zu sehen.
Deswegen habe ich erneut bei der Kundenhotline angerufen. Diesmal war es eine Mitarbeiterin. Dieser schilderte ich den gesamten Fall und fragte sie, was denn da jetzt los sei und wie das mit der Gutschrift aussähe. Die Mitarbeiterin zeigte von Anfang an null Verständnis und versteifte sich darauf, dass ich eine Kündigungsfrist von 14-Tagen gehabt hätte, diese nicht eingehalten hätte und der Vertrag nur auf Kulanz von Vodafone wieder zurück gestellt worden wäre. (Im Laufe des Gespräches wurde sie auf immer stimmlich unfreundlicher). Als ich ihr dann nochmals erklärte, wie dieser Vertrag mir aufgeschwäzt worden ist, wiederholte sie nochmals das mit der Kündigungsfrist und meinte nur, dass in ihrem System nichts von einer Zusicherung von einer Gutschrift stehen würde. Als ich ihr dann nochmals sagte, dass mir das sogar zwei Mitarbeiter zugesichert hätten, meinte sie zuerst: "Aber sie haben doch ein Geschenk bekommen" und danach, dass sie (und zwar nur sie) trotzdem entgegenkommen könnte, mit einer Gutschrift von 20€. Ich fragte sie dann, ob ich kurz darüber nachdenken könnte und dann wieder anrufen könnte. Darauf sagte sie nur, dass das nicht möglich sei, da dieses Angebot nur sie machen könne und keiner der anderen Mitarbeiter, daher lehnte ich ab.
Jedenfalls habe ich nochmals auf mein Kundenkonto geschaut und dabei ist mir aufgefallen, dass zusätzlich zu dem ganzen Theater mein Vertrag doch verlängert wurde bis Juni 2014!
An sich möchte ich mein zu viel gezahltes Geld zurück bekommen und eigentlich auch dass die Vertragsverlängerung rückgängig gemacht wird.
Bestell-/Kundennummer: 90603970
Meine Forderung an Vodafone D2:
Zu viel gezahltes Geld zurückbekommen (ca. 43€) und Vertragsverlängerung rückgängig machen
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 4
Woher nehmen Sie die Gewissheit, dass es sich bei dem Anruf um eine "Vodafone-Mitarbeiterin" gehandelt hat - hatten Sie Einsicht in ihren Arbeitsvertrag?
Die "DANKESCHÖN" - Anrufe von Vodafone und Konsorten sind allerhöchstens "dankend zur Kenntnis zu nehmen" und bitten Sie um schriftliche Zusendung ihres "DANKES-ANGEBOTS", welches Sie bereit sind, wohlwollend zu prüfen.
Hallo Herr Oetker,
ich bin mir zu 100% sicher, dass es eine Vodafone-Mitarbeiterin, war, da sie einerseits über eine der typischen Vodafone-Handynummern angerufen hat, zweiten sich als solche vorgestellt hat und außerdem mein Kundenkennwort abgefragt hat (da ich es nicht sicher wusste konnte sie mir sogar beim "raten") helfen.außerdem muss es ja wenn man mal diese Faktoren außer Acht lässt, jemand von Vodafone gewesen sein, den ein Dritter könnte ja nicht einfach den Vertrag ändern.
Frau Steinke, im Gegensatz zu den meisten anderen sind Sie wenigstens standhaft geblieben und haben sich weiter gekümmert. Für das nächste Mal merken Sie sich bitte, daß Sie vor Ablauf der Widerrufsfrist widerrufen, solange bzw. sofern Sie bis dahin keine vollständigen + korrekten schriftlichen Unterlagen erhalten haben. Senden Sie ein Einwurf-Einschreiben mit der Schilderung des ganzen Falles. Setzen Sie darin eine Frist bis zu der Ihr alter Vertrag wieder in den ursprünglichen Stand zurückversetzt wird (schriftl. Nachweis!) und die zuviel abgebuchten Beträge wieder auf Ihrem Konto durch Rückzahlung eingegangen sein müssen. Drohen Sie für den Fall des erfolglosen Verstreichens der Frist rechtliche Schritte an und gehen Sie den Weg dann auch, falls Vf. sich weigert. "Kulanz" seitens Vf. bedeutet nicht, daß zu Unrecht abgebuchte Beträge nicht wieder erstattet werden müssen.
Vf. setzt darauf, daß Sie aufgeben, weil die meisten Menschen - sofern sie nicht schon eingeknickt sind - aus Angst und Feigheit spätestens dann aufgeben, wenn dann doch noch mal ein Brief geschrieben werden muß. Geben Sie nicht klein bei, ziehen Sie es durch!
Ich habe ein Einschreiben mit der Beschwerde und meinen Forderungen, sowie meiner Vertragskündigung an Vodafone geschickt.