Nachdem wir zwei Jahre Kunden bei "ALICE", mittlerweile Telefonica/O2 waren und es in dieser Zeit häufig Probleme mit dem TV-Empfang gab, haben wir den Vertrag zum März 2012 fristgerecht gekündigt. Während der Vertragslaufzeit konnte das Problem mit dem gestörten TV-Empfang seitens Alice nicht gelöst werden. Daraufhin haben wir bei eBay eine identische Set-Top-Box von Sagem ersteigert und ein Teilproblem war gelöst.
Nach ca. 3 Monaten stellten wir fest, dass O2 ca. 100€ von unserem Konto abgebucht hatte, ohne irgendeine Info etc. Ein Einloggen auf die O2 Benutzerseite war nicht möglich, weder mit den alten Zugangsdaten von Alice, noch den neuen von O2. Wir gingen davon aus, dass diese nicht mehr gültig sind, da der Vertrag schon 3 Monate beendet war. Also buchten wir den Betrag zurück. Daraufhin erhielten wir eine Mahnung. Wir fragten per Email an, worum es überhaupt ginge. Keine Reaktion.
Zwischenzeitlich gelang uns das Einloggen auf die Benutzerseite mit dem alten Nutzernamen von Alice und dem neuen Passwort von O2. Dies war eigentlich recht lustig. Nun erfuhren wir auch, dass angeblich die Geräte, welche nur gemietet waren, nicht zurück geschickt wurden. Also per Email und per Einschreiben eine Kopie des Paketscheines an Telefonica gesendet. Keine Reaktion, nur eine weitere Mahnung. Also nochmals per Email und Einschreiben das Ganze an Telefonica, zusätzlich eine ausführliche Schilderung des gesamten Sachverhaltes. Dann endlich, Mitte August, eine Antwort. Wir erfuhren, dass es sich nur um die Set-Top-Box von Sagem handelte. Diese Box, mit der Seriennummer xyz würde fehlen. Da wurde uns klar, dass wir versehentlich die nachträglich privat gekaufte Box zurückgeschickt hatten. Diese hatte natürlich eine andere Seriennummer, obwohl es sich um den völlig identischen Typ handelt.
Kurz darauf kam noch eine Mahnung, mit Ankündigung den Fall an eine Inkasso-Firma zu übergeben. Also haben wir nochmals den gesamten Sachverhalt per Einschreiben an Telefonica gesendet mit der Bitte, uns die falsch zurückgesendete Box wieder zurückzusenden, da diese ja unser Eigentum ist, bzw. sollte man uns mitteilen, wie wir unter diesen neuen Gesichtspunkten weiter verfahren sollen. Auch was mit dem bereits gesendeten Zubehör der Box wie Netzteil, Fernbedienung, Anleitung etc. passiert, da wir dieses Zubehör bei der nachträglich gekauften Box nicht mit erhalten hatten und somit auch nicht mit der zweiten Box hätten einsenden können.
Darauf wieder keine Reaktion, aber nun am 8.10.2012 kam dann ein Schreiben der Inkassofirma, welche nun von Telefonica mit der Bearbeitung dieses Falls beauftragt wurde. Natürlich war die Forderung nun auch deutlich höher als zuvor, 148€.
Wir sind uns bewusst, dass wir, wenn auch unbewusst, einen Fehler gemacht haben, indem wir ein falsches Gerät zurück gesendet haben. Aber es ärgert uns so sehr, dass seitens Telefonica fast alle Klärungsversuche und Anfragen ignoriert wurden und diese Leute stur ihren Weg gehen. Das kann es doch nicht sein. Wir hätten das "richtige" Gerät sofort an Telefonica zurückgesendet, wenn man uns mitgeteilt hätte, wie es sich mit dem Zubehör verhält, bzw. ob die beiden Geräte nur getauscht würden, bzw. ob das falsch zurückgeschickte Geräte auch gereicht hätte, da es bis auf die Seriennummer identisch ist.
Ohnehin ist es fraglich, was Telefonica mit alten Gebrauchtgeräten, auf denen zudem noch "ALICE" steht, anfangen möchte, da sie so stur auf "ihr" Gerät bestehen?
Wir hoffen, auf diesem Wege vielleicht doch noch eine Reaktion der Firma Telefonica zu erhalten, und dass sie den Vorgang über die Inkassofirma rückgängig macht. Gern senden wir auch das richtige Gerät zurück, natürlich im Austausch. Da geht es uns nach wie vor ums Prinzip. Eines haben sie aber erreicht, und dies sehr nachhaltig. Mit O2 und anderen Tochterfirmen der Telefonica werden wir mit Sicherheit nie wieder einen Vertrag oder sonstiges abschließen. Zwischenzeitlich haben wir Kontakt mit der Inkassofirma aufgenommen und diese scheinen uns bei der Lösung des Problems bisher helfen zu wollen. Wir sind optimistisch und hoffen einfach.
Bestell-/Kundennummer: DE08425962 (auftragsnummer 3008570726)
Meine Forderung an Telefónica:
Lösung des Sachverhaltes, ggf. Austausch der beiden Geräte
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 5
Da ihr ja scheinbar die sachlage mehrfach geschildert habt. würde ich abwarten bis ein mahnbescheid kommt. diesen wiedersprechen und bei gericht dann nochmals die sachlage schildern.
was O2 da abzieht ist typisch, es geht garnicht um das gerät, das ist ja sicherlich nichts mehr wert. es geht nur um die möglichkeit extra kohle zu kassieren.
o2 hätte sicherlich auf den fehler mit der anderen seriennummer reagieren müssen und euch das mitteilen sollen.
auch hätte, nachdem ihr ja schon länger keine kunden mehr seit, euch eine rechung über den preis schicken sollen.
Da hättet ihr dann nochmals reagieren können.
Frage, habt ihr bei der kündigung keine aufhebung der einzugsermächtigung mitgeteilt? nach gewisser zeit nach dem vertrag nochmals ohne ankündigung abzubuchen.
Ich würde es auch darauf ankommen lassen und, wenn es soweit kommt (was ich nicht glaube), mit gattungsware argumentieren. die habe eine baugleiche box bekommen. fertig
Leider gibt es nicht viel neues. wir werden nun, um die sache abzukürzen, das geforderte gerät per retoure an telefonica zurücksenden. dies haben wir telefonisch abgesprochen. wir möchten, trotz des ganzen ärgers die angelegenheit nicht weiter ausufern lassen. das ist es nicht wert. wohl werden wir überlegen im gegenzug das "falsche" gerät und sämtlihe angefallenen kosten (hotline, einschreiben usw.) einzufordern. das kommt ganz auf das weitere verhalten von telefonica an. gleichzeitig gibt es nochmals eine schriftliche, sehr ausführliche schilderung des gesammten sachverhaltes incl. aller daten und kopien der belege für rücksendung, einschreiben ect. diese schilderung ist auch an die inkassofirma gegangen und dort bereits in bearbeitung. zumindest dort reagiert man darauf und bemüht sich. was seitens telefonica passiert wird sich zeigen, aber wir hoffen dass der fall damit erledigt ist. denn eigentlich ist es lächerlich, und den aufwand nicht wert. mit dem rücksenden des gerätes ist der sachverhalt an sich auch erledigt, und die evtl. forderungen der inkassofirma aufgrund der vorgeschiche ja wohl auch gegenstandslos. zumindest sehen wir dies so. sollte es trotzdem weitere forderungen ect. geben werden wir natürlich nicht klein beigeben, schon aus prinzip.
mit der kündigung haben wir damals auch weitere abbuchungen, ausgenommen die abschlußrechnung, untersagt. aber dies war sicher juristisch nicht einwandfrei? zumindest hat es telefonica nicht daran gehindert es zu tun. somit hat die bank per rückbuchung die sache geklärt.
sobald es etwas neues zu berichten gibt werden wir dies natürlich umgehend bekannt geben. grüße holger + andrea
Am 13.10.2012 nahmen wir nochmals telefonisch kontakt mit telefonica auf. uns wurde empfohlen das weiterhin geforderte gerät zurück zu senden. in der hoffnung dass damit de fall endlich geklärt wird taten wir dies. dazu sendete uns telefonica auch den retoureschein zu. somit hat telefonica nun zwei identische geräte zurück erhalten. aber das hindert sie nicht daran ihre unfähigkeit zu perfektionieren. denn heute, am 1.11.2012 bekammen wir ein weiteres, inhaltsloses schreiben dass man uns keine weiteren auskünfte erteilen könne, da der fall ja an die inkassofirma abgegeben wurde. eine bestätigung über den eingang desder geräte fehlt natürlich. dazu fällt uns nun echt nix mehr ein. sie bezogen sich dabei allerdings auf unser schreiben, in dem wir nochmals den gesamten sachverhalt schilderten. da dieses schreiben mit im karton des zurück gesendeten gerätes lag haben sie dieses auch empfangen.
mittlerweile haben uneren anwalt in die sache eingeweiht, er steht also bereit sollte sich die angelegenheit seitens der inkasofirma nicht gütlich regeln. lieber zahlen wir an den anwalt als das treiben von telefonica zu unterstützen.
unser fazit bisher: finger weg von telefonica/O2!
Bisher gab es nur einen teilerfolg, leider. wir hatten das zweite gerät an den verein um O2 gesendet, und die real-inkasso nochmals darauf aufmerksam gemacht dass ihre forderungen jeglicher grundlage entbehren und sie den rechtsweg beschreiten sollen wenn sie weiterhin auf ihrer forderung bestehen. naja, nach langer zeit kam heute wieder ein brief, der betrag des gerätes wurde bei O2 ausgeglichen, aber die firma real-inkasso besteht auf die bezahlung ihrer kosten in höhe von ca. 55€.
natürlich sehen wir dies nicht ein, da ja der ganze vorgang auf der unfähigkeit von O2 beruht. sie hatten ja fristgerecht ein identisches gerät erhalten. real inkaso droht nun direkt mit dem gerichtlichen mahnverfahren. wir würden es gern darauf ankommen lassen, sind uns aber nicht sicher ob unsere denkweise juristisch einwandfrei ist, oder ob das eher nach hinten los gehen kann? wir würden uns freuen wenn ihr da evtl. ein paar meinungen zu hättet. eigentlich sollten wir nun eine forderung über das zweite gerät gegen O2 anstreben, aber es macht sicher keinen sinn gegen so einen unfähigen verein vorzugehen, oder?
mfg holger