Zuletzt habe ich mich in der Zeit 1.11. bis 4.11.2012 mehrfach wegen einer Internetstörung (Downloadgeschwindigkeit 1700 kbit statt 16000kbit) an den Kundendienst bei Vodafone gewendet. Ich wurde mehrfach vertröstet, sollte mehrere Speedtests durchführen, obwohl ich sie zum Zeitpunkt der Anrufe bereits durchgeführt hatte und auch die entsprechenden Tickets (von Speedtest/arcor) bereitliegen hatte.
Am 4.11.2012 sagte man mir schließlich den Besuch eines Technikers zu, der sich aber lediglich auf einen Anruf am selben Tag beschränkte. Dabei wurde meine Leitung gemessen und ein Kurzschluss in einem Gerät (NT-Split) festgestellt. Man wollte mir sofort ein neues Gerät zuschicken. (Erste falsche Auskunft, das Gerät war auch 4 Tage später noch nicht versandt!)
Meinen Einwand, dass ich tagsüber nicht zu Hause sei, entkräftete der technische Kundendienst folgendermaßen: Der Paketdienst richtet sich nach mir und kommt auch am Samstagnachmittag. Das alte Gerät könne ich dann in den folgenden Tagen zurückschicken. (Zweite falsche Auskunft! s. u.)
Am 9.11.2012 kontaktierte ich die Hotline erneut, da das Gerät immer noch nicht eingetroffen war. Man vertröstete mich erneut, das Gerät sei gerade versendet worden (!).
Am 12.11.2012 fand ich einen Zettel in meinem Briefkasten, dass der Paketdienst mir ein Austauschgerät liefern wollte, ich aber nicht da gewesen sei. Am 13.11.2012 werde man zwischen 9.30 und 10.30 Uhr einen neuen Zustellversuch starten.
Bei meinem Anruf beim Paketdienst antwortete man auf meine Anfrage, ob man auch nachmittags liefern könne, weil ich da zu Hause sei, die jeweilige Tour bestimme die Auslieferungszeit, nicht der Kunde! Man könne das Päckchen auch nicht hinterlegen, da es sich um eine Tauschware handelte, man das Päckchen also nur herausgeben könne, wenn im Gegenzug das Altgerät zurückgegeben werde.
Auf meinen Einwand, dann könne man noch 20 Lieferversuche starten. Ich bin zwischen 9.30 und 10.30 Uhr immer außer Hause, erhielt ich zur Antwort, dann gehe das Päckchen eben zurück zu Vodafone!
Darauf kontaktierte ich wieder den Kundendienst von Vodafone. Die Antwort der Hotline von Vodafone war, ich solle den Paketdienst eben dreimal ergebnislos liefern lassen, dann würde ich eine Mitteilung bekommen, dass ich das Paket irgendwann in einem Shop des Paketdienstes abholen könnte. (Dritte falsche Aussage!)
Der Paketdienst stellt nur zweimal zu! Danach, so die telefonische Auskunft, könne ich das Gerät nur im Lager (20 km von meinem Wohnort entfernt) abholen. Bei Tauschware sei ein Tausch in einem (näheren) Shop nicht möglich. Da ich aber nicht bereit bin, über 40 km zu fahren, um eine Ware für Vodafone in Empfang zu nehmen, wurde das Päckchen zurück an Vodafone geschickt.
Nebenbei: 2009 wurde der NT-Split schon einmal ausgetauscht. Damals erhielt ich das neue Gerät mit einem Rücksendeschein.
In einem weiteren Telefonat am 14.11.2012 mit der Vodafone-Hotline (der Name der Mitarbeiterin ist mir bekannt) gab man mir zu verstehen, dass sich der Service bei Vodafone eben verschlechtert habe. „Es ist halt nicht mehr Arcor!“. Das NT-Split wird nur auf dem bekannten Wege versandt! Ich könne doch wohl dafür sorgen, dass meine Frau zu Hause sei, ansonsten gebe keine Alternativen. Punkt. Das müsse ich akzeptieren oder eben die Konsequenzen ziehen.
Als alten Arcor-Kunden habe ich nicht erst jetzt den Verdacht, dass Vodafone Alt-Kunden vergraulen will. Bereits mehrere Anfragen auf Erweiterungen für meinen Handytarif von Arcor wurden negativ beantwortet. Gibt es nicht mehr, kann nicht geändert werden. – Ohne ein weiteres Angebot für einen Umstieg.
Eine Nano/Micro-Sim-Karte? Gibt es nicht mehr, kann nicht geändert werden.
Kunden scheinen Vodafone lästig zu sein. Das bestätigen auch die vielen negativen Beiträge in Foren.
Bestell-/Kundennummer: 001907427790
Meine Forderung an Vodafone D2:
Es muss doch möglich sein, dass Vodafone einen Vorschlag macht, wie man den Vorfall bereinigen kann!
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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kommentare und trackbacks 5
Was erwarten Sie bitte? Vodafone kann das Austauschgerät nicht in Ihre Wohnung beamen. Kann doch nicht so schwer sein entweder selber vor Ort zu sein wenn das Paket kommt oder einen Verwandten/Bekannten zu bitten das Paket in Vertretung entgegenzunehmen.
Und wenn Sie das nicht auf die Reihe bekommen, müssen Sie eben in den sauren Apfel beißen und das Paket im Lager des Zustellers abholen.
Ihr Leben müssen Sie schon selber organisieren.
Na, da ist aber einer ganz klug! Schon mal was von Menschen gehört, die arbeiten müssen?
@ ReclaBoxler-1663854:
Welch ein selten dämlicher Kommentar.
Habe Leute die berufstätig sind keine Verwandten/Freunde die ein Paket in Vertretung entgegen nehmen können? Schließt die Beruftätigkeit soziale Kontakt und die Fähigkeit Absprachen mit Mitmenschen zu treffen aus?
Haben Berufstätige nicht irgendwann Feierabend und können nach der Arbeit oder gar an einem Samstag beim Versandzentrum des Zustellers ein Paket abholen?
Fazit: Millionen andere Berufstätige schaffen es eine solche Situation selber zu lösen. Aber der Beschwerdeführer schafft dies offenkundig nicht und erwartet nun das Vodafone für Ihn eine Lösung findet.
Wer lesen kann ist klar im Vorteil!
Das trifft auf die meisten Menschen in Deutschland zu. Über 99% der Deutschen können lesen!
Da gehört der ReclaBoxer-Kommentator wohl auch dazu. Super!
Dass Lesen aber oft nicht viel, bzw. gar nichts mit Verstehen, geschweige denn mit Intelligenz zu tun haben muss, das zeigt der Kommentator auch.
Hätte er die Beschwerde gelesen und verstanden, wäre seine Reaktion anders ausgefallen, denn dann hätte er das Problem vielleicht erkannt.
Kann nicht jeder. Macht nichts.
Das ist halt so.
Die Beschwerde ist gelöst. Die Firma Vodafone hat einen Vorschlag zur Einigung gemacht, der das Problem in jeder Hinsicht löst.