Bereits zum 31.08.2012 habe ich meinen Stromanschluss aufgrund eines Umzuges nach 31542 Bad Nenndorf ordnungsgemäß gekündigt. Der Zählerstand betrug 5090,5 zum 31.08.2012. Um die Erstellung einer Schlussrechnung wurde gebeten.
Im gleichen Atemzug bekam ich Anfang September meine Jahresrechnung mit Datum 30.08.2012 für den Zeitraum 01.07.2010 - 01.03.2012. Ich stelle also fest, dass meine Jahresrechnung ca. 6 Monate bis zur Erstellung gebraucht hat. Der Zeitraum ergibt sich daher, weil E.ON keine Jahresrechnung 2011 erstellt hat bzw. wir diese auch nicht vermisst haben. Der zu zahlende Gesamtbetrag beläuft sich auf 1233,90 Euro.
Nach Aufforderung durch die E.ON Hanse im Oktober 2011 haben wir unseren Rückstand von 200 Euro nachgezahlt, sowie eine Einzugsermächtigung für die künftige Abschläge in Höhe von 50 Euro erteilt. Dieser Einzugsermächtigung wurde leider seitens E.ON Hanse ab März 2012 nicht weiter genutzt, aber dazu später mehr.
Die 1233,90 ergeben sich also insgesamt aus den Gesamtforderungen von 1683,90 Euro über einen Zeitraum von 19 Monaten, abzüglich den genannten Zahlungen meinerseits von 450 Euro.
Da ich hier ein beiderseitiges Verfehlen sehe, ich hätte auf meine Abbuchungen achten sollen, E.ON Hanse mich deutlich früher auf Zahlungen aufmerksam machen müssen, habe ich E.ON Hanse im September 2012 telefonisch darum gebeten, mir wie bereits gefordert eine Schlussrechnung zukommen zu lassen, die ebenfalls die restlichen Monate beinhaltet, gleichzeitig bat ich um einen Ratenplan, da der Betrag mir für eine Einmahlzahlung deutlich zu hoch erschien. Das gleiche wurde vom E.ON Mitarbeiter ebenfalls vorgeschlagen. Gleichzeitig hat der Mitarbeiter veranlasst, dass die Zahlung von 1233,90 Euro nicht automatisch abgebucht wird.
Am 20.09. stelle ich leider die Abbuchung von 1233,90 Euro von meinem Knto fest. Ein Anruf bei der E.ON Hanse hat mir nochmal den o. g. Vorschlag bestätigt und mir darüber hinaus vorgeschlagen den Betrag zurückbuchen zu lassen, damit halt die Gesamtrechnung erstellt werden kann. Das tat ich dann auch.
Mit Datum 28.09.2012 kam dann leider von E.ON Hanse nicht die ersehnte Schlussrechnung, sondern die Aufforderung mittlerweile 1242,90 zu überweisen. Trotz Absprache erhob man eine Gebühr von 9 Euro für eine "fehlgeschlagene Buchung". Auf diesem Schreiben tauchte zudem als demnächst fälliger Posten der Betrag von 493,37 auf als Forderung aus der Schlussrechnung. Es war nun ersichtlich, dass seit März 2012 keine Abschläge eingezogen wurden, Daher der hohe Betrag. Dieser Betrag tauchte künftig in keinem Schreiben mehr auf.
Ein erneuter Anruf bei der E.ON Hotline konnte die Situation klären. Man versprach mir, die Schlussrechnung nun zu erstellen. Gleichzeitig wollte man mir die 9 Euro erlassen.
Mit Schreiben vom 16.10.2012 erfolgte ein ähnliches Schreiben wie zuvor beschrieben. Allerdings sollte ich nun 1247,90 Euro überweisen. 5 Euro Mahngebühr wurden zuvor addiert. Am 19.10.2012 habe ich daraufhin erneut die E.ON-Hanse Hotline angerufen, um die Sache nun zügig zu klären, zumal E.ON im letzten Schreiben bereits mit Einträgen bei der SCHUFA und Abgabe an einem Inkassounternehmen gedroht hat. Bis dato gingen im Übrigen alle Schreiben an meine alte Adresse, obwohl ich meine neue Adresse mehrfach gemeldet habe. Dies wurde seitens der E.ON bestätigt und man war sehr darüber verwundert. Erneut wurde mir zugesichert, dass man sich persönlich um den Sachverhalt kümmert und mich auch in der selben Woche noch kontaktieren möchte. Ein Anruf kam bis heute nicht bei mir an, trotz von E.ON bescheinigter richtiger Nummer.
Mit Schreiben vom 05.11.2012 erreichte mich dann erneut fast das gleiche Schreiben, wie vom 16.10.2012. Allerdings stimmte nun meine Adresse. Die Forderung war immer noch die gleiche, meine Schlussrechnung oder der Ratenplan, obwohl mehrfach zugesichert, waren nicht dabei.
Unmittelbar daraufhin rief ich erneut die E.ON-Hotline an, wieder wollte man sich persönlich kümmern. Passiert ist fast nicht. Was ist passiert? Am 08.11.2012 zog man die Mahnkosten von 5 Euro (Nr. 421324109951) ohne Ermächtigung ein. Einfach so und ohne Ankündigung. Damit ist für mich eine Klärung auf normalen Wege nicht mehr möglich. Meine Geduld und Zeit ist am Ende. Ich habe den Betrag bisher nicht zurück gebucht, um weitere Gebühren, z. B. weitere 9 Euro zu vermeiden.
Weitere Schreiben habe ich bisher nicht erhalten.
Meine Forderung liegt in der Erstellung und Zusendung der Schlussrechnung, die keine Zusatzgebühren beinhaltet sowie einen Ratenplan auf 12 Monate unterteilt, wie bereits mehrmals zuvor abgestimmt worden ist.
Sofern ist eine Eintragung bei der SCHUFA ebenfalls nicht akzeptabel und muss seiten E.ON zurückgenommen werden.
Ich möchte, wie bisher immer, meine Rechnung begleichen und möchte das Thema abschließen. Sollte das nun nicht gelingen und es ein unüberwindbares Problem für die E.ON Hanse darstellen, mir eine Schlussrechnung + einen Ratenplan zukommen zu lassen, werde ich mir nun als nächsten Schritt Rechtsbeistand zu Rate ziehen.
Bestell-/Kundennummer: 242064096144
Meine Forderung an E.ON Hanse:
Erstellung der Schlussrechnung, Erstellung des Ratenplans auf 12 Monate, Streichung der zus. Gebühren, Rückbuchung der 5 Euro Mahngebühr sowie eine Entschuldigung
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Antwort auf die Beschwerde vom 24.11.2012
Lieber Herr Hamann,
Sie haben Recht, dass Sie von uns mehr erwarten dürfen. Es tut uns außerordentlich leid, dass es zu derartigen Verzögerungen und nicht eingehaltenen Versprechen gekommen ist.
Heute haben wir eine gute Nachricht für Sie: Ihre Schlussrechnung, die gewünschte Ratenzahlungsvereinbarung und auch ein erläuterndes Schreiben sind nun auf dem Weg zu Ihnen.
Wir bitten Sie in aller Form um Entschuldigung für die vielen Fehler, die wir bei der Bearbeitung Ihres Anliegens gemacht haben, und hoffen, dass nun alles für Sie in Ordnung kommt.
Beste Grüße
Ihr E.ON Vertrieb
kommentare und trackbacks 1
Es wurden alle Forderungen nachgegangen. Ein umfassendes Schreiben ist bei uns eingegangen. Warum nicht gleich so?