Abschaltung des Telefonanschlusses

Düsseldorf

Mit Wirkung zum 30.11.2012 wurde der Anschluss gekündigt:

In der Kündigungsbestätigung waren Hinweise zu einer Kündigungsrücknahme. Daher wandten wir uns telefonisch an die Kundenhotline und ließen uns die Modalitäten einer Rücknahme der Kündigung bestätigen. Am 16.11.2012 (Faxprotokoll) nahmen wir die Kündigung dann zudem schriftlich zurück. Trotz der Kündigungsrücknahme und diversen Telefonaten mit der Hotline, um eine Bestätigung der Rücknahme zu erhalten, wurde der Anschluss stillgelegt.

In diverse Telefonaten wurde dann die Schuld an der Misere zwischen Telekom und Vodafone hin- und hergeschoben. Erst die kompetente Hilfe einer dem Vorstand untergeordneten Beschwerdestelle der Telekom konnte den Sachverhalt für uns plausibel aufklären. Demnach ist die Kündigungsrücknahme im Hause Vodafone nicht zeitnah bearbeitet worden. Die Frist für die Rücknahme der Kündigung bei der Telekom als Eigentümer der Leitungen war daher schon abgelaufen.

Anstatt uns darüber zu informieren und sofort Lösungsvorschläge anzubieten, verstrich wertvolle Zeit. Bis kurz vor dem Abschalten der Leitungen wurde angeblich versucht, dieses zu verhindern.

Mit etwas mehr Einsatz zwischen den verantwortlichen Abteilungen, die man als Kunde leider nicht erreichen kann, hätte das Abschalten der Leitung und damit diese Katastrophe verhindert werden können. Mindestens aber hätte eine neue Leitung unverzüglich beantragt werden können, die unsere telefonische Nichterreichbarkeit auf ein Minimum reduziert hätte.

Laut Aussage der Vodafone-Hotline wäre eine neue Aktivierung der Rufnummer frühestens in drei Wochen umzusetzen. Seit 30.11.2012 sind wir für ca. 1.000 Kunden telefonisch nicht mehr erreichbar.

Selbst eine Umleitung der abgeschalteten Rufnummer auf ein Mobiltelefon war nicht möglich.

Inzwischen sind wir zu einem VoIP-Anbieter gewechselt, der innerhalb von drei Tagen eine Cloud-Anlage installiert hat. Seit heute läuft die Portierung, die laut §46 TKG nur einen Tag dauern darf.

Eine Stellungnahme wurde von Vodafone eingefordert.

Bestell-/Kundennummer: Kunden-Nr.: 001913886499

Meine Forderung an Vodafone D2:

Schadenersatz

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Bis zum 10.12.2012 war die Rufnummer noch immer nicht portiert.Im Telefonat mit dem Kundenservice bestätigte dieser die Portierung noch am selben Tag, spätestens am Vormittag des Folgetages. Am 11.12.2012 ergab ein neuer Anruf beim Kundenservice, dass der Portierungsauftrag seit 06.12.2012 vorliegt. Jedoch wäre Ort und Datum recht undeutlich geschrieben. Leider könnte der Portierungszeitpunkt nicht genau angegeben werden. Es gäbe nach mehrmaligem Nachfragen auch niemanden im Hause, der diese Portierung beschleunigen könnte. Selbst mein Hinweis auf die gesetzliche Vorgabe von einem Tag, konnte nur zur Kenntnis genommen werden. Wir mögen uns weiterhin gedulden.

Telefonat am 12.12.2012 mit der Vodafone-Geschäftskundenbetreuung:
Die Portierung wurde immer noch nicht durchgeführt. Die Dame der Hotline konnte sich nicht erklären, warum ich die Aussagen bekommen hätte, die Portierung würde jeweils noch am selben Tag spätestens am Folgetag durchgeführt.
Sie hätte den Vorgang nun mit der höchsten Eskalationsstufe versehen.
Bislang wäre die Bearbeitung noch nicht erfolgt.
Die Hotline konnte mir bestätigen, das laut § 46 Telekommunikationsgesetzt die Portierung in einem Tag hätte erfolgen müssen.

Wir können vor dem Unternehmen VODAFONE nur warnen.
Heute erfolgt eine Beschwerde an die Bundesnetzagentur.

Leider gibt es im Hause VODAFONE keinerlei Vorankommen. Seit dem 06.12.2012 gab es eine tägliche Reklamation und zwei Schreiben mit Hinweis auf Schadenersatzansprüche. Am 10.12. und am 11.12 erhielten wir jeweils die Auskunft, dass die Porierung gleichtägig, spätestens am Folgetag durchgeführt würde. Leider waren es Falschaussagen. Mittlerweile läuft eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur.

Am 12.12.2012 erfolgte eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur.

Am 13.12.2012 folgte ein weiteres Telefonat mit der Vodafone Geschäftskundenhotline. Der Mitarbeiter teilte nach Prüfung seiner Daten mit, dass der Portierungsauftrag vorläge. Als Portierungstermin wird der 14.12.2012 angegeben. Eine Beschleunigung des Vorganges wäre nicht möglich.

Wir empfehlen dringend, im Falle eines Anbieterwechsels, bereits nach einem Tag einer nicht erfolgten Portierung die Bundesnetzagentur einzuschalten. Nach Prüfung des Sachverhaltes wird von dort aus ebenfalls Druck aufgebaut.

Unter www.bnetza.de gibt es im rechten Feld das Schlagwort Anbieterwechsel. Dort kann ein Beschwerdeformular runtergeladen werden.

Am 14.11.2012 telefonierte ich wieder mit dem Vodafone Geschäftskundenservice. Die Mitarbeiterin bestätigte mir noch mal, dass der Portierungsauftrag seit 06.12.2012 vorläge. Dieser wäre aber im Gegensatz zur Aussage vom Vortag noch nicht bestätigt. Auf mein Insistieren und die Aufforderung nach dem Grund zu forschen, konnte sie diesen zunächst nicht ermitteln. Ich bestand darauf, eine übergeordnete Abteilung zu sprechen. Das wurde verweigert, wie jeden Tag bislang. Der Gruppenleiter könne auch nur ins System schauen und würde nicht mehr feststellen können. Auf weiteres Insistieren und etwa 5-10 Minuten Warteschleife gab die Dame an, dass der Portierungsauftrag falsch wäre. Ich versicherte, es wäre das erste Mal, dass ich soetwas höre. Laut ihrer Aussage wäre unserem neuen Carrier (British Telecom) bereits am 06.12., 10.06., 12.12. und am 14.12. per Fax mitgeteilt worden, dass der Portierungsauftrag falsch wäre. Was daran falsch wäre, konnte die Dame nicht sagen. Das läge dem neuen Anbieter vor. Auf Nachfrage bei unserem neuen Anbieter (nfon AG-British Telecom) teilte dieser mir mit, es gäbe bislang keinerlei Rückmeldung seitens Vodafone. Auf meine Frage, was nun zu tun wäre teilte mir die Mitarbeiterin mit, es wäre ein ordnungsgemäß ausgefülltes Portierungsformular einzureichen. Sie könnte den Vorgang nicht beschleunigen.

14.11.2012

Wir sind inzwischen wieder unter unserer Rufnummer erreichbar.
Anscheinend waren die Aussagen der Mitarbeiterin aus der Vodafone Geschäftskundenhotline exakt so unpräzise, wie an nahezu allen Tagen zuvor.

Es übersteigt leider mein Vorstellungsvermögen, wie ein Konzern tatsächlich über so viele Tage solche Falschaussagen treffen kann. Zumal es nach § 46 Telekommunikationsgesetz eine klare gesetzliche Grundlage für die Portierung innerhalb eines Tages gibt.

Mir scheint es, als wären die Prozesse willkürlich gesteuert, um möglichst viele Kunden vor einem Wechsel abzuschrecken.

Durch diese Machenschaft ist uns leider ein immenser wirtschaftlicher Schaden entstanden. Wir werden den Vorstand mit dem detailliert dokumentierten Sachverhalt konfrontieren und sind auf die Reaktion gespannt. Bis heute gibt es keinerlei schriftliche Reaktion seitens Vodafone.

Wie bereits in meinen Kommentaren geschildert, wurde die Rufnummer inzwischen portiert und wir telefonieren in hervorragender Qualität zu günstigsten Preisen über einen VoIP-Anbieter. Vodafone hat sich trotz diverser Beschwerden und schriftlicher Aufforderung zur Abgabe einer Stellungnahme bis heute nicht schriftlich geäußert.

Vielen Dank für die Nachfrage.
Es gibt seitens VODAFONE keine Reaktion bislang. Wir werden in Kürze eine Beschwerde an den Vorstand schreiben.