Ich habe einige Pakete an die Packstation bestellt, weil ich tagsüber, wie viele andere vor Weihnachten, keine Möglichkeit habe, diese abzuholen ohne Einbußen auf mich zu nehmen. Ich verstehe, dass es vor Weihnachten Kapazitätsengpässe gibt.
So erhielt ich mehrere SMS, meine Pakete lägen aufgrund von Kapazitätsproblemen der Packstation in der Filiale. Oh! Was nun? Die hat ja nur so kurz offen. Also frei genommen (auf eigene Kosten, ich bin selbständig, kann also weniger Arbeitszeit verrechnen) und angestellt an dem Tag, an dem lt. SMS Inhalt meine Pakete in der Filiale liegen sollten. Eine halbe Stunde gewartet und erfahren, die Pakete seien noch nicht eingearbeitet, ich solle am nächsten Tag wieder kommen. Nein, man könne die nicht nach Reparatur der Packstation wieder einlegen (in meiner SMS standen Kapazitätsgründe, kein Defekt).
Also am nächsten Tag wieder auf einen Auftrag verzichtet und in der Filiale angestellt. Wieder erhielt ich ohne dass der Mitarbeiter nachgesehen hätte, die Aussage, ich müsse wannanders wieder kommen, die Pakete wären nicht eingearbeitet. Erst als ich massiv protestierte ging der Kollege einen Schalter weiter, der mich am Vortag für diesen Tag bestellt hatte, suchen und fand zwei von sieben Paketen, nicht aber die anderen. Die liegen nun vermutlich immer noch in der Filiale.
Mir jetzt nochmal frei zu nehmen, ist mir wirtschaftlich nicht möglich. Die Kunden, die ich deswegen jetzt im Stich lasse, kommen nie mehr wieder, denn die stehen auch ziemlich unter Strom.
Wie komme ich nun an meine Pakete?
Der Kunde, der die Packstation nutzt, tut dies ja nicht aus Langeweile, der hat doch immer einen Grund, nämlich - meistens berufsbedingt - keine Möglichkeit, zu Auslieferungszeiten an einem festen Ort zu sein oder sich in Filialen anzustellen. Die Pakete dann in eine Filiale geben und nicht nochmals einlegen, bringt die Kunden in Schwierigkeiten. Ich verstehe nicht, warum man so mit dem Kunden umspringt.
Den Weg über die Reclabox wähle ich, weil ich seit Samstag keine Chance habe, telefonisch unter der Servicenummer 0800-1888444 an jemanden von DHL ran zu kommen und ich neben dem Einnahmenverlust durch zweimaliges Anstellen und den Scherereien, meine Ware noch nicht zu haben nicht auch noch für die Probleme von DHL zahlen möchte, indem ich die teure 01803-365365 anrufe, wie mir geraten wurde. Leider musste ich in der Vergangenheit feststellen, dass sich DHL um Reclabox-Beschwerden auch nicht schert.
Meine Forderung an DHL:
Schnellstmögliche Auslieferung über die Packstation
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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Wird auch nicht gelöst werden, wenn sich DHL und die Filialen gemeinsam stur stellen und behaupten, sie hätten nichts. Lt. Angabe von DHL gingen die Pakete heute zurück an die Absender, doch ob man sie dafür dann gefunden hat?
Inzwischen liegt ein weiteres Paket in der Filiale, weil man weiterhin davon überzeugt ist, es wäre kundenfreundlich, keinen zweiten Versuch zu machen, es in die Packstation einzulegen.
Nicht gelöst und wird nie gelöst werden, da es offenbar - lt. Auskunft von Packstation-Hotline, die nach vielen Versuchen erreichbar war - Firmenpolicy ist, sich nicht weiter um die Dinge kümmern zu wollen, sie nach dem ersten Versuch in die Filiale zu geben und dann ist eben der Kunde der dumme, der damit leben muss. Schade, schade, aber von Service hat DHL noch nie viel gehalten. Aber da haben die ja auch keine Konkurrenz, die anderen sind ja noch schlimmer, wie ich immer erleben muss. Dass DHL der ReclaBox mitgeteilt hat, mit den Beschwerden nichts zu tun haben zu wollen, ist auch eine Aussage ;-)