Mitte September 2012 erhielt ich die Schlußrechnung Nr. 212720591398 über Baustrom in Höhe von total 2127,68 Euro abzgl. Abschlagzahlungen für einen Baustromzähler, welcher bereits Anfang April 2012 demontiert und abgelesen wurde.
Dieser Betrag wurde von meinem Konto abgebucht. Hierauf legte ich sofort schriftlich Widerspruch ein, da der Betrag sowohl nach Meinung meines Bauträgers, als auch durch Mitarbeiter von E.ON selbst, nicht korrekt sein kann (abgelesen wurden 8213 kWh für den Bau eines Einfamilienhauses in einem Zeitraum von 3 Monaten). Den Betrag ließ ich durch meine Bank zurück buchen und die Einzugsermächtigung habe ich ebenfalls umgehend schriftlich zurückgenommen. Weiterhin nahm ich tel. Kontakt mit der Kundenhotline auf, die mir versprach, sich um die Angelegenheit zu kümmern.
Anfang November erhielt ich dann Rechnung Nr. 212720713347 unverändert, über den gleichen Betrag, zzgl. Bankspesen. Hierauf legte ich ebenfalls schriftlich Widerspruch per Einschreiben ein und nahm widerum tel. Kontakt mit der Kundenhotline auf. Erneut nahm man meine Kontaktdaten mit der Aussage auf, man wolle sich bei mir melden. Nichts passierte und Ende November erhielt ich eine Mahnung inkl. Mahnspesen ins Haus. Darauf nahm ich wieder Kontakt mit der Kundenhotline auf, welche zwar die Rechnung aufschob und die Zusatzkosten rausnahm, mir aber erneut nicht sofort weiterhelfen konnte/wollte und mir widerum versprach, sich um die Angelegenheit zu kümmern.
Da man weder auf Schreiben per Post, noch auf meine Telefonate reagierte, fasste ich am 11.12.2012 zusätzlich alle Details in einer Mail an die Kundenbetreuung zusammen. Aber auch hierauf kam ebenfalls nie eine Reaktion. Ich erhielt noch nicht einmal eine E-Mail-Eingangsbestätigung, wie bei der Telekom o. ä. Firmen, dass der Vorgang bearbeitet wird.
Mein letzter Kontakt war am 20.12.2013 ein erneutes Telefonat mit der Kundenbetreuung. Man war zwar bereit, die Zahlung erneut aufzuschieben, wollte mir aber grundsätzlich wieder nicht weiterhelfen. Meine nachdrückliche Bitte um Verbindung zu einen Entscheidungsträger, um die Sache einmal zum Abschluß zu bringen, blieb ungehört und man legte letztendlich mit den Worten auf, dass die E.ON hier nichts unternehmen werde. Meine einzige Möglichkeit wäre nur noch, mich bei der Schleswig Holstein Netz AG um Überprüfung des Zählers zu kümmern. Dies wurde mir nun nach diversen unbeantworteten Schreiben und Telefonaten, fast 9 Monate nach Ausbau des Zählers so nebenbei mitgeteilt.
Meine Recherche beim zuständigen Netzbetreiber, der Schleswig Holstein Netz AG, ergab, dass der Zähler mitlerweile vernichtet wurde und es auch keine Fotos von den Zählerständen gibt.
Ich wurde nicht über den Einbau Ende November 2011 und der Demontage des Baustromzählers Anfang April 2012 informiert und hatte somit nie die Möglichkeit, die Verbrauchsdaten zu kontrollieren. Zwar wurde ein Zählerstand von 2 kWh beim Einbau und 8213 kWh beim Ausbau des Zählers durch Mitarbeiter der Schleswig Holstein Netz AG abgelesen und dokumentiert. Diese Daten und auch die korrekte Funktionstüchtigkeit des Zählers kann aber mittlerweile nicht mehr kontrolliert und belegt werden.
Bestell-/Kundennummer: Vertragskonto 242072178997
Meine Forderung an E.ON Hanse:
Reduzierung der Rechnung um 50%, da der korrekte Verbrauch und die Funktionstüchtigkeit des Zählers nicht mehr nachgewiesen werden können
Antwort auf die Beschwerde vom 24.01.2013
Lieber Kunde,
wir haben Ihren Beitrag unter der ID 58247 beantwortet.
Beste Grüße
Ihr E.ON Vertrieb
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