Kaltherzigkeit

Düsseldorf

Habe bei Vodafone angefragt, ob sie meine noch 20 Monate dauernden zwei Verträge stornieren oder aufschieben könnten.

Meine Tochter ist an Leukämie erkrankt ist, und ich bin daher jetzt finanziell sehr angespannt. Mit einer Mail durch die Assistenz der Geschäftsführung lehnten sie meinen vorzeitigen Stornierungswunsch bzw. Zahlungsaufschub ab und erklärten mir, zu diesem Thema keine Schreiben mehr zu beantworten.

Meine Forderung an Vodafone D2:

Stornierung oder Aufschub

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Auch wenn das für Sie sicher eine große Belastung darstellt- aber Vertrag ist Vertrag- und ein Unternehmen hat natürlich ein Anrecht darauf das dieser erfüllt wird, genau wie der Kunde. Würden diese Unternehmen Ausnahmen zulassen, dann müssten Sie das ja auch bei jedem Arbeitslosen, bei jemandem der seinen Partner verliert, der chronisch krank wird usw. - davon bleibt aber niemand verschont, viele Menschen kommen mal in eine finanzielle Schieflage. Da haben Sie halt nur die Möglichkeit, den Vertrag so gut es geht bis zum Ende zu erfüllen, und die monatliche Summe so gering wie möglich zu halten. Denn wo wäre sonst die Grenze zu ziehen? Jeder der plötzlich arbeitslos wird, sich scheiden lässt und und und- jeder würde dann auf eine Vertragsauflösung bestehen.

Selbstverständlich ist der Vertrag geschlossen worden, ABER was wird nun sehr wahrscheinlich passieren:

Der Beschwerdeersteller wird auf kurz, oder lang seiner Zahlungspflicht nicht mehr nachkommen könne. Vodafone kündigt ihm und wird zu 99% auch keinen Cent erhalten. Die andere Partei ist finanziell am Ende. Ein kleinbisschen Menschlichkeit würde diesem Unternehmen nicht schaden.

@ K. A

Die Frage ist doch aber auch, um welche Beträge es hier geht.

10 Euroflat SOLLTE zu stemmen sein, bei rund 75 Euro PRO Monat
und PRO Vertrag sieht das sicherlich anders aus.

ALLERDINGS; Wenn durch gewisse negative Umstände ein Einkommen
sich reduziert oder sogar entfällt (entfallen kann), so MUSS so etwas
vom Bf eingeplant werden.

Der Vertrags partner Vodafone wird jetzt wohl bei Nichtzahlung NACH der Kündigung sicherlich den GESAMMTEN Betrag einfordern, und selbstverständlich die karten "nicht funktionstüchtig" machen.

Als letztes kommt dann u. Umständen der Mensch mit dem Vögelchen.

Melden Sie das den Boulevardmedien BILD, RTL und Co. Die machen daraus sicher eine Megastory.

Auch wenn es ärgerlich ist für den BF, aber Vodafone ist vollkommen im Recht. Jedem 2. oder 3. geht es heutzutage so, krank, arbeitslos oder Partner weg, da müsste ja Vodafone jeden 2. Vertag auflösen.
Sie hätten vor dem Abschluss überlegen müssen, ob Sie die Raten noch zahlen köönen wenn irgendwas passiert (Arbeilslosigkeit z. B.).

Herr Vargas, bei allem Verständnis für Ihre persönliche Situation. Sie gehen doch offensichtlich gerade damit hausieren.

Was hat die Erkrankung mit den von Ihnen abgeschlossenen Verträgen zu tun?

Zum einen wird der Vodafone-Vertrag nicht so horrende monatlich zu zahlende Beträge enthalten. Und zum anderen ist Ihre Tochter doch sicher krankenversichert, so dass Ihr finanzieller Engpass nicht so wirklich eng sein kann.

Wo würde das nur hinführen, wenn alle Menschen plötzlich aufgrund persönlicher Schicksalsschläge ihre Verträge aufgelöst haben wollen?

Richtig, ins Chaos.

Was hat es mit Kaltherzigkeit zu tun, wenn Sie sich an Ihre abgeschlossenen Verträge und die Kündigungsfristen halten müssen?

Es ist mit Vodafone so wie sie es in ihrer Mail geschrieben hatten, sie diskutieren den Fall nicht mehr.

Natuerlich habe ich eine Krankenversicherung und das deckt die Krankenhauskosten ab, nicht jedoch die staendigen Fahrereien und Notfaelle mit Taxis. Auch muessen viele Medikamente selber uebernommen werden. Staendig haengen wir am Telefon und arrangieren Helfer fuer die geregelten Krankenhausaufenthalte und fuer die Notfaelle. Das geht maechtig in Portmonaie. Bei Vodafone zahle ich fuer zwei Vertraege monatlich 120 Euro und das noch fuer die naechsten 15 Monate. Ein Zahlungsaufschub, so wie erbeten, wuerde uns etwas von Stress befreien.

Das man zwei Verträge hat, kann ich noch Halbwegs verstehen. Auch wenn es bei Verträgen meist günstige Partnertarife gibt.

Nur überhaupt nicht zu verstehen ist, das man zwei Verträge mit 120 Euro im Monat abschließt. Denn 60 Euro für einen Vertrag ist einfach zu viel. Vermute mal, dazu gehört ein Sündhaft teures Smartphone oder EierPhone das ein normaler Mensch nicht braucht.

Mein Tipp, das/die teure/-n Gerät/-e verkaufen. Und sich davon ein billiges Gerät holen und vom Rest die Gebühren zahlen.

Die werden nicht erweichen, auch werden sie sich nicht mehr bei mir melden.