DSL-Anschluss nie geschaltet - trotzdem jeden Monat Rechnung

Nachdem ich einen DSL-Vertrag bei o2 abgeschlossen hatte, gab es 2 versäumte Technikertermine, so dass der Anschluss nicht geschaltet wurde. Nach dem 2. Termin wurde mir vorgeworfen, dass ich mich nicht mit dem Anbieter in Verbindung gesetzt habe, da ich das Warten nach längerer Zeit in der Warteschleife satt hatte. Habe mich jedoch weiterin immer per Mail mit denen in Verbindung gesetzt. Nun fordert die Telefonica mittlerweile mit einem Inkassounternehmen Rechnungsbeträge für die vergangenen Monate, ohne dass ein Anschluss geschaltet ist. Seit Januar ist der Vertrag auch gekündigt. Das Problem sind immernoch die Forderungen. Unten habe ich alles mal chronisch dargelegt:

- 26.06.2012: Ich schloss online einen DSL-Vertrag bei o2 ab. Die Anschlussschaltung sollte am 06.07.2012 zwischen 8 und 16 Uhr geschehen.

- 06.07.2012: Der Techniker erschien nicht. 4 Personen waren vor Ort.:

- 07.07.2012: Ich schrieb eine E-Mail an den Kundenservice mit dem Hinweis, dass der Techniker nicht erschienen ist.:

- 10.07.2012: Antwort von o2 per Email. Techniker hätte am Tag der Bereitstellung niemanden angetroffen. Dies entspricht nicht der Wahrheit, da wir, wie bereits erwähnt, mit 4 Personen vor Ort waren. Des weiteren sollte ich mich mit der telefonischen Kundenbetreuung in Verbindung setzen, was ich nach längerer Zeit mit dem Handy in der Warteschleife (Telefon ging ja nicht) aufgegeben habe.:

- 12.07.2012: Ich erhielt ein Schreiben von o2, dass der Technikertermin nicht zustande gekommen sei. Ich soll mich nochmals mit o2 in Verbindung setzen, um einen neuen Termin zu machen, ansonsten werde der Vertrag nach 10 Tagen gekündigt. Außerdem wolle mir man den Schaden dann in Rechnung stellen. Ich erhielt dann einen neuen Technikertermin für den 23.07.2012 von 8 bis 12 Uhr.:

- 23.07.2012: Der Techniker erschien wieder nicht. Lediglich ein Auto der Telekom fuhr zweimal durch die Straße. Ich schreib wiederum eine E-Mail an o2.:

- 27.07.2012: Antwort von o2. Ich solle die kostenfreie Störungshotline anrufen. Dort wurde mir dann gesagt, dass der Anschluss ferngeschalten wurde. Dies kann jedoch nicht sein, da es ein Neuanschluss war und im Haus nicht einmal eine Telefondose installiert ist (gehört meines Wissens zum Aufgabenbereich des Technikers).:

- 20.08.2012: Ich schrieb wieder eine E-Mail an o2, jedoch ohne Antwort.:

- 29.09.2012: Ich erhielt eine Rechnung über 185,88 Euro für 4 Monate DSL-Nutzung, einen Einrichtungspreis für die WLAN HomeBox und Versandkosten.:

- 30.09.2012: Ich schrieb o2 eine E-Mail, in der ich der Rechnung widersprach und lediglich mit den Versandkosten für die Hardware einverstanden war. Außerdem erwähnte ich, dass ich den Vertrag wieder kündigen möchte, da ich nicht damit rechne, dass der Anschluss noch zustande kommt.:

- 01.10.2012: Ich schreib erneut eine Mail an o2.:

- 08.10.2012: Antwort von o2. Es wurde eine Mahnsperre bis zum 15.11.2012 angelegt, damit ich bis zur Klärung der Angelegenheit nicht gemahnt werden kann. Des weiteren wird mir gesagt, dass ich verlangen kann, dass die bis zu dem Zeitpunkt berechnete Grundgebühren gutgeschrieben werden können, sobald der Anschluss funktioniert. Jedoch habe ich zu diesem Zeitpunkt noch nichts bezahlt, da der Anschluss nicht geschaltet wurde.:

- 19.11.2012: Ich erhielt die 2. Mahnung. (Die 1. wird abhanden gekommen sein, da ich zu diesem Zeitpunkt bereits umgezogen bin). Ich sollte bis zum 29.11.2012 einen Betrag von 240,69 Euro für die Monate September, Oktober und November, Rücklastschriftgebühr, Mahngebühren und Zinsen bezahlen. Auch dies habe ich nicht gemacht, da es meiner Meinung nach keine Grund für diese Zahlung gab, weil o2 den Anschluss immer noch nicht geschaltet hat.:

- 21.11.2012: Nächste Rechnung für Dezember über 42,48 Euro.:

- 05.12.2012: Sperrung des Anschlusses (was soll da gesperrt werden, wenn der Anschluss nicht geschaltet wurde?). Zahlungsaufforderung von 246,39 Euro bis 15.12.2012.:

-08.12.2012: Email an o2 mit Widerspruch gegen die Rechnungen und Mahnung. Außerdem Androhung der Kündigung, falls mir keine Lösung angeboten wird. Da o2 mich anscheinend nicht per Telefon erreicht hat (ich bin Student und sitze in Vorlesungen), habe ich auf die Handynummer meiner Mutter hingewiesen, unter welcher sich o2 melden könnte, um einen weiteren Technikertermin auszumachen.:

- 11.12.2012: Weitere Mail an o2, da keine Antwort.:

- 17.12.2012: Ablehnung der Reklamation, da nach dem 27.08.2012 angeblich keine Kontaktaufnahme erfolgte. Außerdem der Hinweis auf die Sperrung des Anschlusses am 05.12.2012 und der Zahlungsaufforderung von 288,87 Euro. Daraufhin wieder eine Mail von mir, mit dem Hinweis, dass der Anschluss nie geschaltet war und dass ich mehrmals versucht habe, über die Störungshotline Kontakt aufzunehmen, jedoch nach längerem Warten in der Warteschleife aufgegeben habe.:

- 20.12.2012: Nächste Rechnung für Januar über 42,48 Euro. Mail an o2 mit dem Hinweis des mehrmaligen Versuchs der Kontaktaufnahme über die Entstörungshotline. Außerdem habe ich darauf hingewiesen, dass der Vertrag seitens o2 nicht eingehalten wird, da ich den Anschluss nicht nutzen kann.:

- 16.01.2013: Kündigung seitens o2 außerordentlich zum 23.01.2013, da ich meiner Zahlungspflicht nicht nachgekommen bin.:

- 17.01.2013: Ich schickte die technischen Geräte an o2 zurück. Außerdem legte ich dem Paket ebenfalls eine außerordentliche Kündigung aufgrund des Nichteinhaltens des Vertrags seitens o2 bei. Eine weitere Kündigung schickte ich separat ab.:

- 22.01.2013: Nächste Rechnung für Februar über 42,48 Euro, obwohl zum 23.01.2013 außerordentlich gekündigt wurde.:

- 25.02.2013: Letzte Zahlungsforderung über 326,03 Euro, bevor die Sache an ein Inkassounternehmen weitergeleitet wird.:

- 02.03.2013: Mail an o2 mit Widerspruch gegen Zahlungsforderung. Ich verwies auf die Worte eines o2-Mitarbeiters, welcher mit versicherte, dass der Anschluss erst berechnet wird, wenn er aktiviert wurde. Außerdem der Hinweis, dass der Vertragsbruch seitens o2 geschah, da mir den Anschluss nicht geschaltet wurde.:

- 11.03.2013: Antwort auf meine Mail per Brief vom Beschwerdemanagement. Ich hätte mich zum Zeitpunkt der Störung nicht mit o2 in Verbindung gesetzt. Zudem konnten seitens o2 für den genannten Zeitraum keinerlei Hinweise zu einer möglichen Störung des Anschlusses gefunden werden. Der Erstattung wurde somit nicht entsprochen. Des weiteren eine Zahlungsforderung von 326,03 Euro.

- 22.03.2013: Mail an o2 mit erneutem Widerspruch.:

- 03.04.2013: Erneute Mail an o2 mit erneutem Hinweis auf das Fehlen des Anschlusses und somit der Grundlage für den Vertrag.:

Habe mich auch schon an die Bundesnetzagentur und die Verbraucherzentrale gewandt und hoffe, dass die mir helfen können. Werde sonst die Tage noch zu einem Anwalt gehen.:

Meine Forderung an Telefónica:

Rückzug der Forderungen gegen evtl. geringe Ablösesumme

Firmen-Antwort ausstehend seit 13 Jahren, 69 Tagen und 10 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Leider noch keinerlei Reaktion von der Telefonica. Anfrage des Schlichtungsverfahrens der Bundesnetzagentur läuft.

Am 25.04.2013 bekam ich einen Anruf vom Beschwerdenmanagement, dass die Telefonica die Forderungen zurückzieht, da man nicht nachweisen kann, dass die Leitung geschalten wurde.