Es geht um eine DHL Express Sendung für 19,99 €! In dieser befand sich ein teurer Artikel, den ich aufgrund meiner bisher eigentlich durchaus positiven Erfahrungen mit DHL, eben auch mit DHL versendete. Doch was dann passierte, grenzt für mich eigentlich an das Unfassbare. Das Ende der Geschichte ist inzwischen eine Strafanzeige gegen den DHL Boten.
Begonnen hat die Geschichte mit dem Absenden des Express Paketes 00340433948101777937. Der Sendungsstatus verlief dann so, dass es am Samstag 30.03. in der Früh am Zustellstandort landete. Diese Sendung wurde dann jedoch nicht zugestellt, woraufhin DHL kontaktiert wurde. Die "netten" Mitarbeiter aus Hamburg teilten mir mit - dass eine Samstagszustellung nicht möglich sei wegen Onlinebuchung der Paketmarke.
Ach ja, denke ich mir. Wieso habe ich dann die Express-Sendung eines anderen Lieferanten erhalten - obwohl dieser nachweislich auch Online geordert hat? Nun gut, warten bis Dienstag (02.04.2013) - bis dahin wurde die Sendung als zugestellt angekündigt. Wiedererwartend kam natürlich niemand hier her und klingelte bei uns. Doch dann wurde es mysteriös.
Es lag eine Benachrichtigungskarte vom Express-Boten im Briefkasten. Die Referenznummer hierzu war jedoch nicht die von meiner eigenen Sendung (obwohl er meine Sendung dabei gehabt haben muss), sondern von einem Empfänger im Ort 2,5 Kilometer weiter, dessen vollständigen Namen und Adresse mir DHL schriftlich mitteilte.
Man teilte mir mit, ich solle meine Sendung dort abholen. Auf Nachfragen, ob man nicht die Kurierfahrer kontaktieren könne - so dass meine Sendung endlich mal in meinen Händen landet, wurde nicht reagiert - obwohl diese Form der kundenfreundlichen Lösung durchaus möglich ist. Zumindest fahre ich sicherlich nicht 2,5 Km zu meinem von DHL so genannten "Nachbarn", um dort zu erfahren, dass er meine Sendung nicht hat, sondern ebenfalls auf eine eigene Sendung wartet.
Der DHL Bote bei mir muss jedoch mit MEINER Sendung da gewesen sein, denn sonst wüsste er nicht meinen Vornamen, welchen er auf die Benachrichtigungskarte schrieb. Eingescannt wurde die Sendung ab München jedoch nicht.
Die Sendung ist also augenscheinlich verschwunden auf Tour 329 am 02.04.2013!
DHL reagiert mit Standardantworten und der Kurierfahrer hat die Benachrichtigungskarte sehr wahrscheinlich gefälscht. Das ist nachweislich bei DHL keine Seltenheit! Pakete werden auch mal einfach so abgelegt, ohne Benachrichtigung. Es werden auch mal Pakete bei Nachbarn abgegeben, ohne dass man selbst etwas davon erfährt. Und selbstverständlich verschwinden auch mal auf kuriose Weise Pakete unterwegs.
Nun wurde meinerseits auch Strafanzeige erstattet und ein in der Sendung befindliches Smartphone als gestohlen gemeldet. Was ich nun als die größte Frechheit von DHL empfinde, ist die Tatsache - dass hier nicht mehr der Kunde (Ich + Absender) im Vordergrund steht - sondern einzig und allein die Schuldabweisung.
Es ist offensichtlich eine Riesenherausforderung, sich mit dem DHL Fahrer in Verbindung zu setzen und zu fragen, ob irgendwo ein Paket "hängen" geblieben ist.
Meine Forderung an DHL:
Kurzfristige Zustellung, Rückruf vom Fahrer (das ist möglich!) oder vollumfängliche Erstattung i. H.v. 500,00 €
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Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst
DHL rührt sich nach wie vor nicht, trotz zahlreicher Kontaktversuche. Das ganze werde ich nun nochmals mit Strafanzeige verfolgen lassen, da auch in der Nachbarschaft vom DHL Boten (der hier immer der selbe Fahrer ist) mehrfach Pakete verschwunden sind.
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist endgültig nicht gelöst
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist endgültig nicht gelöst