Nie wieder ExtraEnergie/HitStrom!

Neuss

Ich habe ausschließlich schlechte Erfahrungen mit ExtraEnergie/HitStrom gemacht:

- Die monatlichen Abschläge sind viel zu hoch; diese wurden auch auf mehrmalige Rückfrage von ExtraEnergie nicht gesenkt; da dies gängige Praxis bei ExtraEnergie ist, sind inzwischen bereits Klagen gegen das Unternehmen anhängig.

-Uunser Guthaben aus der letzten Jahresrechnung wurde nicht von Extraenergie erstattet, sondern mit den Abschlägen des Folgejahres verrechnet (obwohl ExtraEnergie dies gerichtlich untersagt wurde!).

- Eine Zahlung von mir wurde von der Buchhaltung von ExtraEnergie nicht erkannt, so dass ich seit Monaten laufend Mahnungen (unter Androhung massiver Konsequenzen bei Nichtzahlung) erhalte, obwohl mein Konto nachweislich ausgeglichen ist.

Meine Forderung an ExtraEnergie:

Das Unternehmen soll rechtskonform abrechnen und aufhören, ungerechtfertigte Mahnung zu schicken.

Antwort auf die Beschwerde vom 13.04.2013
ExtraEnergie GmbH

Abteilung: Kundenservice

15.04.2013 | 07:30 Uhr

Sehr geehrter Kunde,

vielen Dank für Ihren Eintrag.

Wir sind stets bemüht unseren Kundenservice zu verbessern und bedauern die Unannehmlichkeiten die Ihnen entstanden sind. Gerne würden wir uns Ihren Fall genauer ansehen. Die hier gemachten Angaben reichen allerdings nicht aus, um Ihren Fall zu prüfen. Bitte kontaktieren Sie uns mit dem Betreff „Verbraucherforum“ über reclabox@extraenergie.com, damit wir mit Ihnen in Kontakt treten können. Bitte geben Sie dabei Ihre Vertragsnummer, sowie den Link zu Ihrer Beschwerde in Reclabox an.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre ExtraEnergie

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Naja, das geht bei denen vermutlich genauso aus wie bei Flexstrom. Die agierten absolut ähnlich und wie es geendet hat, wissen wir ja nun.

Genau wie bei mir - Abschlagszahlungen werden einseitig unter falschen Voraussetzungen erhöht. Die verschleppten Schlußabrechnungen und Nicht-Auszahlung von Bonus und Guthaben aus Überzahlungen - hatten wir alles gerade bei Flexstrom. Am Ende war dann der böse böse Kunde schuld, weil der doch so dreist war und sein Geld wollte. Aber die Aufsichtsbehörden können da ja überhaupt nichts machen - ach doch, gerade am Freitag, 5 Minuten vor Insolvenzanmeldung wollten die ja so richtig tätig werden.

So war es auch bei uns: mehrere Zahlungen wurden nicht einberechnet, obwohl ich mehrfach die Kto-Nachweise schickte. Als ob man bei einem Energie-Unternehmen Kunde sein kann, ohne Abschläge zu zahlen.

Das größere Problem kommt noch: Sollte die Gutschrift aus dem Vorjahr doch über mehrere neue Abschläge ausbezahlt sein, so meint der Kunde am Ende des 2. Jahres, dass er viel zu wenig gezahlt hat und muss nachzahlen. Mit dieser Masche kommt uns EE garantiert auch noch.

Zwar hat Hitenergie auf meine Bechwerde hin jetzt eine Zahlung von mir aus dem Februar diesen Jahres erkannt, nachdem sie meine diesbezüglichen Hinweise bislang schlicht ignoriert haben.

Auf meine Forderung, auf weitere Abschlagszahlungen bis zum 31.7.2013 zu verzichten (nachdem ich mit den bisherigen Abschlägen bereits über den voraussichtlichen Kosten für den Zeitraum 1.8.12 - 31.7.13 liege), hat Hitenergie allerding nach wie nicht reagiert.

Sofort nach Vertragsablauf Frist beachten für Schlußabrechnung. Guthaben anmahnen unter Terminsetzung und sofort nach Ablauf Mahnbescheid schicken. Solchen Firmen ist nur so beizukommen.

Der Stand ist nach wie vor derselbe wie von mir am 18.4. beschrieben:
Auf meine Forderung, auf weitere Abschlagszahlungen bis zum 31.7.2013 zu verzichten (nachdem ich mit den bisherigen Abschlägen bereits über den voraussichtlichen Kosten für den Zeitraum 1.8.12 - 31.7.13 liege), hat Hitenergie nach wie nicht reagiert!

Das aufgrund der überhöhten Abschlagszahlungen zum 31.7.2012 meinerseits bestehende Guthaben wurde seitens Hitenergie.de mit den Abschlagszahlungen des folgenden Bezugszeitraums verrechnet. Die Darstellung von Hitenergie.de, wonach kein Anspruch auf die Auszahlung eines Guthabens besteht, ist in diesem Zusammenhang schlicht falsch (siehe auch Unterlassungsklage gegen Hitenergie.de beim Landgericht Düsseldorf; AZ: 12 O 474/12 sowie einstweilige Verfügung des Düsseldorfer Landgerichts vom 9.10.2012, AZ: 12 O 519/12).

Desweiteren lehne ich es aufgrund des Rates der Verbraucherzentrale NRW, die in dieser Angelegenheit derzeit gegen Hitenergie.de klagt ab, weiterhin überhöhte Abschlagszahlungen an Hitenergie.de zu leisten (siehe dazu auch den entspr. Artikel vom 13.4.2013 im Finanzteil der
"Welt"). Für den Bezugszeitraum vom 1.8. 2012 bis zum 31.7.2013 habe ich in Summe bislang Abschlagszahlungen in Höhe von 820,71 € geleistet. Bei einem aufgrund des aktuellen Zählerstandes zu erwartenden
Verbrauch im aktuellen Bezugszeitraum, der vergleichbar zu dem Verbrauch des Vorjahres sein wird, ergeben sich zum 31.7.2013 Gesamtkosten in Höhe von etwa 810,00 €. Jede weitere Abschlagszahlung würde also zu einer Überzahlung führen, die ich selbstverständlich ablehne. Ich werde Hitenergie.de definitiv nicht überzahlen und ihnen damit ein zinsloses Darlehen
gewähren, das ich mir anschließend in monatelangen, zähen Auseinandersetzungen zurück erstreiten muss!

Hitenergie hat meine Beschwerde ohne sachlich nachvollziehbare Begründung schlichtweg abgelehnt und fordert weiter überhöhte Abschlagszahlungen.

Inzwischen liegt ein Schlichtungsangebot der Schlichtungsstelle Energie vor, dass im Wesentlichen meine Position stärkt, d. h. Hitenergie auffordert, keine Abschlagszahlungen mehr zu fordern und den im letzten Jahr zuviel berechneten Beitrag zu erstatten.

Hitenergie hat dieses Schlichtungsangebot ohne eine Begründung abgelehnt und mahnt weiter die Bezahlung ihrer überhöhten Abschlagsforderungen an.

Obwohl ich in dieser Sache eindeutig im Recht bin, scheint es so, als müsste ich dieses nun vor Gericht einklagen.