EON-Ärger ohne Ende

Landshut

Die Jahresabrechnung für 2012 kam mit Datum vom 15.1.2013. Erwartungsgemäß fehlerhaft, da -wie jedes Jahr - eine kräftige Abschlagszahlung hineingeschrieben wurde; diesmal gleich um 26% von 49€ auf 62€, obwohl der Stromverbrauch im Vergleich zum Vorjahr sich sogar verringert hatte.

In meiner Mail vom 20.01.2013 an die auch in der telefonischen Warteschleife genannten betreuung@eon.de rechnete ich vor, daß sich bei gleichem Verbrauch incl. aller weiteren Gebühren der Abschlag sogar verringern würde auf 48€. Ich schlug vor, den Dauerauftrag unverändert auf 49€ zu belassen und forderte die EON auf, bis zum 31.1.2013 eine Korrektur des Betrages durchzuführen.

3 Wochen später – am 13.2.2013 erhielt ich von der EON die briefliche Nachricht, daß angeblich unvorhergesehen viele Anfragen an sie gestellt werden und sie sich trotzdem „schnell“ darum kümmern wollten; baten aber dennoch um „etwas Geduld“. 2 Wochen später das gleiche Schreiben nochmal!

Am 1.4.2013 schickte ich der EON per Brief und per E-Mail gleichlautende Schreiben mit der Abmeldung des Stromanschlußes wegen Wohnsitzwechsel und teilte die Zählerstände mit; zugleich mit Bitte um Abschlußrechnung.

Am 19.4.2013 erhielt ich ein Mahnschreiben mit 5 € zusätzlich sowie der Aufforderung, den Differenzbetrag von 24,79€ bis zum 23.4.2013 zu zahlen, da der Februar-Abschlag zu gering gewesen sei!

Fragen:

Liest die EON überhaupt Mails und berücksichtigt deren Inhalte?

Liest die EON überhaupt Briefe und berücksichtigt die Inhalte?

Prüft die EON überhaupt, ob Erhöhungen der Abschlagszahlungen erforderlich sind?

Warum fordert die EON unbegründet 73,79 € statt der einseitig ursprünglich festgesetzten 69€?

Gestern Abend Anruf bei deren „Kundencenter“ =Callcenter, Frau Wendel, wurde mir nach 15 Minuten rotierens in der Warteschleife mit zahlreichen Werbeangeboten und verweisen auf die betreuung@eon.de (=automatischer Mülleimer der EON?) der Eingang meiner Mail vom 20.1.2013 mit den Korrekturvorschlägen bestätigt, aber sonst auch nur angeboten, eine „Mahnsperre“ zu setzen. Weiteres sachliches Verständnis gab es nicht.

Ich fordere die EON hiermit auf, den Eingang von Briefen und Mails nicht erst nach Wochen zu bestätigen, sondern schneller.

Ich fordere die EON auf, Rechnungen zu prüfen und nicht pauschal einfach Abschlagszahlungen zu erhöhen.

Ich fordere die EON auf, Sachzusammenhänge als Ganzes zu bewerten (so etwa zwischenzeitlich auflaufende Kündigungen des Strombezuges).

Eine Abschlußrechnung steht immernoch aus!

Ich werde zunächst keinen Pfennig zahlen, sondern es auf eine Stromsperre der abgemeldeten leeren Wohnung ankommen zu lassen und dies dann in der Tagespresse als Slapstick darstellen.

Bestell-/Kundennummer: Vertragskonto 282018380556

Meine Forderung an E.ON Bayern:

Den Kunden anhören - nicht gleich verwalten

Antwort auf die Beschwerde vom 20.04.2013
E.ON Energie Deutschland GmbH

Abteilung: Servicemanagement

26.04.2013 | 12:13 Uhr

Guten Tag Herr Böker,

bitte entschuldigen Sie, dass Sie bisher noch keine zufriedenstellende Antwort von uns erhalten haben. Dies tut uns leid.

Wie mit Ihnen telefonisch besprochen, verzichten wir wegen der noch folgenden Schlussrechnung auf die Begleichung des letzten Abschlages, der vor dem Vertragsende fällig gewesen ist. Die Mahngebühren haben wir wie versprochen aus Kulanz storniert.

Wir hoffen, dass wir die Angelegenheit in Ihrem Sinne gelöst haben.

Beste Grüße,

Ihr E.ON Vertrieb

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Da die Schlußabrechnung bis heute nicht eingetroffen ist, ist die Angelegenheit noch nicht gelöst!

Am 09.05.ist die Abschlußrechnung eingetroffen; richtig berechnet!