Jedes Mal wenn ich Hundefutter bestelle (unter 30 kg) gibt es eine Paketzustellerin, die sich weigert, das ach so schwere Paket aus ihrem Auto zu holen. Oft sollte ich es mir aus ihrem Auto holen und neulich sagte sie ich müsste mit anfassen. Ich habe sie deutlich darauf hingewiesen, dass es Ihre Pflicht im Job ist, das Paket sogar bis an die Haustür zu bringen. Das braucht sie aber gar nicht. Sie durfte auf den Hof fahren und das Paket am Zaun abgeben - macht sie aber nicht.
Außerdem hat sie gesagt ich solle ihr den Buckel runter rutschen und das ich mich ruhig beschweren könnte, die Vorgesetzten würden sowieso hinter ihr stehen. das Ende vom Lied - immer gelbe Zettel im Briefkasten.
Meine Forderung an DHL:
Die Frau soll ihrem Job richtig machen!
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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Das "Ach so schwere Paket" ist für eine Frau zu schwer, wenn es 15kg überschreitet.
Sie macht ihren Job bestimmt richtig, aber sie ist ja kein Lastenkran. Eigentlich müsste ab einem bestimmten Gewicht, Speditionsversand vorggeschrieben sein, diese haben nämlich mindestens eine Sackkarre.
Übrigens habe ich eine Freundin, die für ihre Tiere auch laufend bestellt und ehrlich sagt, dann muss ich mich mit den vielen Kilos nicht rumschleppen, kann der Postbote machen. Schlimm!
Warum macht sie diesen Job dann? Es steht nun mal in den Richtlinien der Post! Ich zahle doch Geld dafür, dass es mir geliefert wird! Wenn sie zu schwach ist kann sie ja einen anderen Job machen!
§ 3 Nr. 3 der Postuniversaldienstleistungsverordnung (PUDLV) :
Pakete sind zuzustellen, sofern der Empfänger nicht erklärt hat, dass er die Sendungen abholen will. Die Zustellung hat an der in der Anschrift genannten Wohn- oder Geschäftsadresse durch persönliche Aushändigung an den Empfänger oder einen Ersatzempfänger zu erfolgen, soweit keine gegenteilige Weisung des Absenders oder Empfängers vorliegt.
Sofern die Post/DHL auf hiesige Beschwerde nicht reagiert, versuchen Sie es einmal hier:
Kundenservicekonzernleitung@deutschepost.de
Aufsichtsbehörde ist die Bundesnetzagentur, an die Sie sich ebenfalls wenden können.
Wenn die Zustellerin Probleme mit schweren Paketen hat, so muß sie dies intern mit ihrem Arbeitgeber, ggf. über Betriebsrat, Arbeitsschutzbeauftragten oder Gewerkschaft regeln.
Wenn sie Sorge um ihre Gesundheit hat, steht es ihr auch frei, sich eine klappbare Transportkarre anzuschaffen, sofern der Arbeitgeber diese nicht zur Verfügung stellt (muß).
Die Mitarbeiter der Deutschen Post / DHL sind relativ gut bezahlt, da sollte eine derartige kleine Anschaffung wohl tragbar sein.
Habe heute Paket mit DHL bekommen. Dabei gesehen, daß klappbare Transportkarre im Fahrzeug war. Von der Zustellerin wurde auf Nachfrage bestätigt, diese wird von der Post zur Verfügung gestellt.
Damit wird klar, die in der Beschwerde genannte Zustellerin ist nicht willens, ihren Job ordnungsgemäß zu erledigen.
Und genau aus diesem Grund liebe ich diese Seite!
Sind sie eigentlich einmal auf die Idee gekommen, einfach der Bitte der Zustellerin nachzukommen und eben kurz mit anzufassen? Stattdessen wird hier selten dämlich auf irgendwelche Regularien hingewiesen. Die Zustellerin hat sie gebeten ihr zu helfen, was man aus menschlicher Sicht ja ruhig auch tun könnte! Aber nee, lieber auf Reclabox meckern und weiter darauf bestehen, dass die Zustellerin das Paket vor die Türe schleift. Ein Hoch auf das menschliche Miteinander!