22 Tage Totalausfall-Kundenservice unfähig

Bonn

In diesem Jahr hatte ich ab April bis September monatlich im Durchschnitt 2 Störungen. Am 1. Oktober 2014 begann eine sich auf 22 Tage ausweitende Dauerstörung. In zahlreichen erfolglosen Warteschleifen und Weiterleitungsprozeduren steckte ich. Dem Kundenservice war nur eines wichtig, die Rückrufnummer im Notfall mit dem unterschwelligen Ziel auf diese Weise einen Handyvertrag zu verkaufen (also der Kunde hat für den Kundenservice da zu sein, nicht umgekehrt).

Eine mehrstündige Netzverfügbarkeit in der Monatsmitte gab es, auch ein Außendienstmitarbeiter war da, der aber ohne etwas zu tun einfach wieder abgehauen war. Nach 22Tagen kam der finale Mitarbeiter, der 1Stunde brauchte und es läuft seither wieder. Auf meine Außerordentliche Kündigung vom 11.10.2014 bekam ich etwa tgl. in Folge 11mal vom Zentrum Wholesale Cottbus eine Kundenbestätigung, aber zum Ablauf meines Vertrages im November 2015, statt zum 01.11.2014, eine weitere gleichlautende Bestätigung der Telekom vom 30.10.2014 kam noch hinterher. Gegen diese hatte ich Einspruch eingelegt, doch auf den Kernpunkt wurde bis heute nicht eingegangen.

Statt dessen wurde trotz zurückgenommener Einzugsermächtigung die Rechnung 10/14 in voller Höhe abgebucht, was ich sofort korrigierte, ein detailiertes Korrekturschreiben mit der Wiederholung meiner Forderungen ließ ich folgen. Vorsorglich separat kündigte ich unabhängig 3Dienste regulär (6-Tagesfrist). Per Anruf wurde mir danach die Kündigung der 3Dienste bestätigt und der Differenzbetrag vom Oktober gut geschrieben = Oktober 0 Gebühren.

Rotzfrech schrieb die Telekom 14.11.14 auf meine Außerordentliche Kündigung vom 11.10.14, in der mir nur die Rücknahme Der Lastschrift bestätigt wird, weiter nichts. Der Stand ist: nun bin ich immer noch bei der verhaßten Telekom und überweise meine minimierten Rechnungsbeträge selber.

Bestell-/Kundennummer: 2708216674

Meine Forderung an Telekom Deutschland:

Vollzug der Außerordentliche Kündigung

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Zwischenzeitlich war ja eine Mahnung, die vom Tisch ist und das Angebot eine Gutschrift für 10Ausfalltage zu erstatten, dem ich nicht zustimmte. Nach neuerlicher Störung 8.12.14 21.00-9.12.14 8.00 Uhr, gemeldet in der Nacht vom Internetcafe aus kam etwa 11.30 ein Anruf der Telekom. Der Vorschlag lautete 50€ Gutschrift bei Beibehaltung der Vertrages und danach Einstufung in Tarif 29,95€. Diesen Vorschlag habe ich abgelehnt, weiterhin auf die Außerordentliche Kündigung bestanden und wie schon in der Nacht nochmals bekräftigt eine chronologische Aufarbeitung aller Störungen vornehmen zu wollen und diese Dokumentation ggf. breitgefächert zu veröffentlichen, wenn erforderlich. Angekündigt hatte ich in der Nacht, nach Ablauf meiner neuen Fristsetzung 15.12.14 -ab 16.12.14 bei Zwangsaufrechterhaltung des Vertrages, nur den Tarif des neuen Anbieters Wilhelm Tel. zu zahlen.

Eine defakto Lösung nach Rechtsabwägung erfolgte. Die Deutsche Telekom gewährleistet nun voraussichtlich bis zum Auslaufen des Vertrages einen störungsfreien Netz-Zugagang und erteilte eine akzeptable Gutschrift. Der Kündigung einzelner Dienste mußte entsprochen werden.
Zuvor fand ein Verwirrspiel zwischen Gutschrift und Rücknahme-Mahnung statt.
Am Ende folgten dann noch 2Anrufe hinsichtlich der Kundenrückgewinnung, entsprechende Angebote -weitere Gutschrift -unveränderte Vertragsbeibehaltung -danach günstigerer Tarif weitere 2Jahre, dem ich natürlich nicht zustimmen konnte.