Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren der Fa. Wolf
bereits seit 2008 besitze ich die Ölbrennwerttherme COB 20.
Die Heizung ist im Betrieb sehr laut, vor allem beim Brennerstart. Der Brenner startet wohl direkt in der zweiten Stufe. Denn kurz nach dem Start regelt der Brenner runter und wird leiser. Ich habe daraufhin die zweite Stufe gesperrt (HG 28 = 1).
Danach lief der Brenner relativ leise an (nur 1. Stufe), geht dann aber nach wenigen Sekunden aus. Erst nach dem zweiten Brennerstart läuft der Brenner durch.
Nun hab ich wieder HG 28 auf "2" gestellt der Brenner läuft wieder durch, aber wieder erst ein lauter Start mit der zweiten Stufe. Was ist zu tun?
Desweiteren stelle ich fest, daß das Gebläse meiner Meinung nach eine zu lange Nachlaufzeit hat (4 Min.) Muß das sein? Kann man die Zeit einstellen? Vor dem Start läuft das Gebläse nur 30 Sekunden.
Bei im Winter ca. 2500 Starts (4,5 Min * 2500 = 11250 Min) = ca. 188 Std. /Monat plus die Brennerlaufzeit ca. 200 Std. läuft das Gebläse ca. 16 Tage im Monat.
Das kann doch nicht normal sein. Alleine der Stromverbrauch.
Mein Heizungsbauer ist mit solchen Fragen überfordert.
Ich bitte Sie daher um Rat
Meine Forderung an Wolf:
Beratung
Antwort auf die Beschwerde vom 22.12.2014
Sehr geehrter Herr Kiepert,
als erstes schlagen wir vor, dass sich unser Werkskundendienst mit Ihnen telefonisch in Verbindung setzt um weitere Fragen zu klären und die weitere Vorgehensweise abzusprechen.
Bitte teilen Sie uns per Email unter "service@wolf-heiztechnik.de" Ihre Telefonnummer mit, damit wir Sie anrufen können. Bei diesem Telefonat können wir dann gemeinsam die weitere vorgehensweise besprechen und festlegen.
Mit freundlichen Grüßen
i. V. Sascha Mühl, Wolf GmbH
kommentare und trackbacks 4
Ich habe einen vor Ort Termin mit der Fa. Wolf im neuen Jahr vereinbart.
Termin mit der Fa. Wolf am 5.01.2015
Die Absprache mit der Fa. Wolf war, das ein Techniker vorbei kommt, sich die Heizung anschaut und ggf. Teile austauscht und bei dieser Gelegenheit auch eine Wartung durchführt.
Falls nicht vorhanden, sollte ein Schalldämpfer eingebaut werden. Die Arbeitszeit wurde auf ca. 1Std. geschätzt. Die Arbeitszeit, sowie die Anfahrzeit von 1Std., sollte zu meinen Lasten gehen. Materialkosten gingen zu Lasten der Fa. Wolf.
Ich will es nun möglichst kurz fassen: der Techniker kam, tauschte die Brennerdüse samt Düsenstock und den Mischkopf aus. Eine Wartung wurde nicht durchgeführt. Dies stände nicht in seinem Auftrag. Den Schalldämpfer baute er auch nicht ein, da das weiterführende Abgasrohr von der Heizung zum Kamin, nicht Original von der Fa. Wolf ist.
Jedes Werkzeug holte er einzeln aus seinem Fahrzeug. Schraubenzieher, Schlüssel für die Düse, Schlüssel für den Düsenkopf, Putzlappen etc. Jedes Mal verließ er den Keller, ging zu seinem Fahrzeug hielt sich dort ca. 5 Min. auf. Er fotografierte und dokumentierte viel.
Die reine Arbeitszeit an der Heizung betrug max. 20 Minuten
Er war insgesamt 1Std und 45 Min. bei mir vor Ort. (9:00 bis 10:45)
Nun bekam ich von der Fa. Wolf eine Rechnung über 269€ incl. einer Arbeitszeit von 2 Stunden.
Mein Heizungsbauer braucht für eine komplette Wartung keine Stunde.
Für den Einbau des Schalldämpfers und für die Wartung der Heizung kommen nun weitere Kosten auf mich zu.
Meine Probleme wurden zu größten Teil nicht gelöst:
1. Die Lange Vorlauf-/Nachlaufzeiten des Brennergebläses muss sein, damit sich das Keramikrohr abkühlt. Das Gebläse läuft fast ständig. Ist die Nachlaufzeit von vier Minuten vorbei, beginnt schon nach ein bis zwei Minuten wieder der Gebläsevorlauf.
2. Der Brenner startet aber immer noch sehr laut, da er weiterhin in der zweiten Stufe startet und erst nach dem Start in die erste Stufe zurückgeht.
3. Heute wurde nun das Abgasrohr mit dem Schalldämpfer von meinem Heizungsbauer eingebaut, was mir wieder zusätzliche Koste verursacht. Allerdings ist das Abgasgeräusch auch etwas leiser geworden.
Positiv:
Die 2. Stufe konnte herausgenommen werden, ohne dass der Brenner doppelt startet.
Bevor ich mir auf Grund des positiven Test der Stiftung Warentest eine Wolfheizung zulegte, lief meine alte Heizung 18Jahre mit einem Körting-Brenner. In den 18 Jahre musste nur einmal die Ölpumpe erneuert werden.
Seit ich den COB-20 bei mir im Keller habe ist der Heizungsmonteur ca. drei bis viermal im Jahr bei mir zu Gast. Leider wurden in den o. g. Test nicht die Haltbarkeit bzw. Störanfälligkeit der Wolf-Kessel getestet. Man sollte vor einer Entscheidung für den Wolf-Brenner auf jeden Fall die enormen Folgekosten die diese Ölheizung mit sich bringt berücksichtigen.
Meine Probleme wurden zu größten Teil nicht gelöst:
1. Die Lange Vorlauf-/Nachlaufzeiten des Brennergebläses muss sein, damit sich das Keramikrohr abkühlt. Das Gebläse läuft fast ständig. Ist die Nachlaufzeit von vier Minuten vorbei, beginnt schon nach ein bis zwei Minuten wieder der Gebläsevorlauf.
2. Der Brenner startet aber immer noch sehr laut, da er weiterhin in der zweiten Stufe startet und erst nach dem Start in die erste Stufe zurückgeht.
3. Heute wurde nun das Abgasrohr mit dem Schalldämpfer von meinem Heizungsbauer eingebaut, was mir wieder zusätzliche Koste verursacht. Allerdings ist das Abgasgeräusch auch etwas leiser geworden.
Positiv:
Die 2. Stufe konnte herausgenommen werden, ohne dass der Brenner doppelt startet.