(Derzeit ist auch eine Beschwerde von mir offen gegen O2. Vodafone und O2 nehmen sich in ihrem kundenunfreundlichen Verhalten, ihrer Inkompetenz und dem Wegignorieren von Problemen nichts. Die folgende Beschwerde wurde in textlich fast identischer Form ins Vodafone Kundenforum geschrieben, sowie wurde Vodafone von mir per Fax, per Email und per Einschreiben kontaktiert. Die einzige Reaktion bisher war, dass jemand mal versuchte mich anzurufen. Zu dem Zeitpunkt konnte ich allerdings nicht abnehmen. Ein weiterer Versuch wurde nicht unternommen. Am Rande bemerkt gebe ich auch nichts auf Versprechungen oder Unterhaltungen am Telefon. Vertragsfragen und - probleme klärt man schriftlich. Dies sollte auch einem Unternehmen wie Vodafone bekannt sein.)
--- Um das Ganze vorweg zu greifen, denn die Geschichte ist etwas länger:
Ich habe vier (!) schriftliche Bestätigungen darüber, dass mein Vertrags mit Vodafone zum 27.12.2014 endet. An irgendwelche Bedingungen ist keine dieser Bestätigungen geknüpft.
Plötzlich steht im "Bearbeitungsstand", dass die Kündigungen (drei Vertragsbestandteile) storniert wurden und meine Vertragslaufzeit wurde bis 27.12.2015 verlängert.
Dieser Vertragsverlängerung habe ich nicht zugestimmt und werde daher auch nicht für Rechnungen, die aus dieser Verlängerung nun entstehen, aufkommen. Die Lastschrifteinzugsermächtigung werde ich nach der letzten Abbuchung aus dem Vertrag bis 27.12.2014 zurückziehen.
Laut "Bearbeitungsstand" würde man mich übrigens in den nächsten Tagen informieren. Diese Information steht allerdings schon länger dort, ohne dass ich irgendwas gehört hätte.
--- Zu den Details:
Am 23.09.14 buchte ich bei O2 einen "Anschlussvertrag" einschließlich Rufnummernportierung. Da es mir dann zu knapp wurde mit der Zeit bis zum Verstreichen des fristgerechten Kündigungszeitpunkts, erklärte ich Vodafone per Fax zusätzlich die Kündigung.
Die Kündigung wurde mir insgesamt dreimal per Brief von Vodafone bestätigt und ein viertes Mal per Email auf eine Nachfrage hin. Alle diese Briefe und die Email liegen als Beweis vor.
Anfang Dezember schrieb mich O2 an, dass man die Portierung nicht durchführen könne. Eine Erklärung erhielt ich erst auf Nachfrage telefonisch: Laut oO lehnte Vodafone die Portierung ab.
Ich habe weder von O2 noch von Vodafone Informationen darüber bekommen, wieso dies so geschehen ist.
Bereits zu diesem Zeitpunkt (Anfang Dezember) waren im "Bearbeitungsstand" im Vodafone Kundencenter die Kündigungen (für die drei Vertragsbestandteile) als storniert markiert. Darunter stand, man würde mich in Kürze informieren.
Dem ist Vodafone allerdings nicht nachgekommen.
Scheinbar habe ich dann per Email und Fax genug nachgebohrt, um Vodafone auf die Idee zu bringen, ein Hinhalteanruf sei nötig:
Der geschah am 19.12. als man mir erklärte, dass mein Anschluss zum 29.12. portiert werden würde. Ich fragte die Dame wohin diese Portierung denn laufe, da mein Vertrag mit O2 bereits storniert war. Wörtlich laut O2: "Ich habe kein Vertragsverhältnis mehr mit O2".
Die Dame am Telefon sagte mir, dass sie mir auch nicht sagen könne, wer der neue Anbieter sei. Dass ich ja aber nächstes Jahr kündigen könne, wenn's schief läuft. Diese Bemerkung klang schon sehr nach "Nachtigall ick hör dir Trapsen. "
Nun ist das Szenario eingetreten, dass man bei Vodafone scheinbar am mathematischen Prinzip "Minus und Minus ergibt Plus" festhält. Man glaubt also, dass eine Kündigung und eine Portierung einander aufheben. Das würde bedeuten, dass tatsächlich jemand bei Vodafone glaubt "aaah. wenn die portiert, dann will die bestimmt nicht kündigen. " Klingt komisch, ist aber scheinbar so.
Ich habe nicht gekündigt, um Kunde bei Vodafone zu bleiben.
Und die Portierung ist auch nicht dafür da, um weiterhin beim gleichen Anbieter zu bleiben.
Beides sind eindeutige Willenserklärungen deren alleinige Aussage ist: Ich will wechseln, ich will weg von Vodafone!
Hätte meine spätere Kündigung die Portierung storniert, so stände immer noch eine Kündigung im Raum, die Vodafone bestätigt hat, aber ignoriert.
< p>Hätte man die Kündigung aufgrund der Portierung ignoriert - was ein interessantes Ding wäre - so gibt es keinen Grund dafür, dass die Portierung storniert wurde. Zumal der Kunde über Probleme bei der Portierung zu informieren ist!Es wäre das MINDESTE gewesen als Telekommunikationsdienstleister zum Telefon zu greifen, zur Email oder - heureka - zum Brief, wenn alle anderen Stricke reißen, und den Kunden zu informieren und zu fragen, wie es weiter gehen soll.
Stattdessen lässt man den Kunden am langen Arm verhungern, was freilich ein tolles Geschäftsmodell ist:
Der Kunde soll sich die Infos ruhig selbst holen, auch wenn dies aufgrund ewiger Antwortzeiten auf Emails, Ignoranz von Fax und Brief und Ahnungslosigkeit an der Hotline ein Ding der nahen Unmöglichkeit ist.
Und schlafende Hunde sollte man schon mal gar nicht wecken. Wenn der Kunde nicht merkt, welch falsches Spiel man mit ihm spielt, umso besser!
Ich bin derzeit internetlos, da ich Vodafone nicht die Genugtuung geben werde, dass ich einen gekündigten Service weiterhin nutze.
--- Fazit des Ganzen:
Ich hab die Kündigung erklärt. Vodafone hat mir die Kündigung bestätigt.
Bestell-/Kundennummer: 001921188722, 000139287774, 000139287773
Meine Forderung an Vodafone:
Freigeben des Port. Erfüllung der Kündigung zum 27.12.2014
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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